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Konzert / Archiv | Beitrag vom 21.10.2020

Begegnungen mit dem Dirigenten Max Pommer (3/3)"Die Ordnung in der Freiheit suchen"

Moderation: Bettina Schmidt; Gast: Max Pommer

Ein älterer Mann mit Brille und weißem Haar lächelt in die Kamera, während er sich mit seinen Ellenbogen auf einen Flügel stützt und in einer Hand einen Dirigierstock hält. (Max Pommer / Thomas Wolter)
Max Pommer erhielt 1979 den Kunstpreis der DDR, im Jahr 2011 die Biermann-Ratjen-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg. (Max Pommer / Thomas Wolter)

Aufgewachsen in Leipzig, blieb Max Pommer der Stadt als Universitätsmusikdirektor treu. Nach dem Mauerfall ging er unter anderem nach Saarbrücken. Neue Orchester kommen auf ihn zu. Max Pommer berichtet in dieser Folge auch von seinen Verbindungen nach Japan.

Nach der Wiedervereinigung nutzte Max Pommer die neu gewonnene Freiheit für eine Neuorientierung. Er ging nach Saarbrücken, wo er an der dortigen Hochschule die Orchestererziehung aufbaute und leitete. Er gründete ein länderübergreifendes Hochschulorchester, dirigierte als Gast verschiedene europäische und amerikanische Kammerorchester.

Neue Optionen im Land der untergehenden Sonne

Ein neues Betätigungsfeld eröffnete sich ihm, als er in Japan verschiedene große Sinfonieorchester dirigieren durfte. Das Sinfonieorchester Sapporo ernannte ihn sogar zu seinem Chefdirigenten.

Ein älterer Mann mit Brille und weißem Haar dirigiert ein Orchester und lächelt dabei. (Max Pommer / Satoshi Aoyagi)Max Pommer dirigiert oft beim Sapporo Symphony Orchestra in Japan. (Max Pommer / Satoshi Aoyagi)

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