"Beat im Sozialismus – Die neue Pop-Musik in DDR"

Mancher Soul-, Blues- und Rock-Sound aus der DDR ist auch nach 40 Jahren noch recht frisch. © AP Archiv
Vorgestellt von Martin Hartwig · 30.10.2011
"Es swingt, und rockt und beatet in der DDR. Aus dem einstigen Wechselbalg staatlicher Kulturpolitik hat sich ein ansehnlicher Jüngling entwickelt. Soul, Blues und Rock sind um eine sozialistische Variante erweitert." Das war das Fazit, das Hans-Günter Goldbeck-Löwe zog, als er 1973 im RIAS den "Beat im Sozialismus" vorstellte.
Er hatte aus der DDR geflohene und übergesiedelte Künstler befragt, tief in der Plattenkiste Ost gegraben und aufmerksam DDR-Rundfunk gehört. Manche Musik und manche Kombo, die er dabei fand, wirken heute schräg, doch vieles ist auch nach 40 Jahren noch (oder wieder) frisch und innovativ.

Mit Liedern von:
Theo Schumann Combo – Barcarole
Peter Holten Septett - Weiter
Puhdys – Zeiten und Weiten
Wir – Black Power
Panta Rhei - Gib dir selber eine Chance
Horst Krüger Septett – Feuer
Andreas Holm - Herzen in Brand
Thomas Lück – Melanie
Klaus Lenz Combo – Funkelnde Nacht
Klaus Renft Combo – Liebe und Zorn
Frank Schöbel – Wie ein Stern in einer Sommernacht
Led Zeppelin – Black Dog
Chris Doerk - Häng den Mond in die Bäume
Puhdys - Vorn ist das Licht
Rote Gitarren - Es brennt der Wald