BBC-Tier-Dokumentation will mit unschärferen Aufnahmen Authentizität untermauern

    Der BBC-Dokumentarfilmer Sir David Attenborough und sein Team drehten einen Teil der Serie „Blue Planet III“ an den Plitvicer Seen in Kroatien.
    Der BBC-Dokumentarfilmer Sir David Attenborough und sein Team drehten einen Teil der Serie „Blue Planet III“ an den Plitvicer Seen in Kroatien. © picture alliance / PIXSELL / Kristina Stedul Fabac
    Die neue vom Naturforscher David Attenborough erzählte BBC-Serie "Blue Planet III" enthält bewusst trübere, weniger aufbereitete Aufnahmen. Wie der ”Guardian” berichtet, wollen die Produzenten den Zuschauern damit versichern, dass es sich um "authentisches" Material und nicht um KI-Fälschungen handelt. In der Vergangenheit sind demnach Sequenzen mit zu viel Plankton oder eine Boje aus der Episode rausgeschnitten worden. Doch die Kombination aus dem Vormarsch der KI und den außergewöhnlichen gefilmten Sequenzen sowie fantastischen Lebewesen veranlasste die Macher dazu, sogenanntes "organischeres" Filmmaterial einzubauen. Dies soll zeigen, dass die Tiere nicht per KI generiert wurden. 25 Jahre nach dem Start von "Blue Planet" kehrt die erfolgreiche BBC-Serie mit modernster Technologie zurück, darunter die weltweit erste Unterwasser-CCTV-Kamera – die sogenannte "Stonefish"-Kamera.