"Bauhaus-Manifest" gegen Nationalismus hat bislang über 2.500 Unterstützer

    Blick auf das Bauhausgebäude in der Gropiusallee. 1925 zog das Bauhaus von Weimar nach Dessau und erlebte dort seine Blütezeit. (Luftaufnahme mit Drohne)
    Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau (siehe Bild) und Bernau sind seit 1996 UNESCO-Welterbe. © Jan Woitas / dpa
    Das Ende August veröffentlichte "Bauhaus-Manifest" gegen Nationalismus hat bundesweit schon über 2.500 Unterstützer. Wie Kulturstaatsminister Weimer erklärte, haben sich Kulturschaffende, Wissenschaftler, Handwerker, Designer und Architekten dem von ihm angestoßenen Bündnis angeschlossen. Auch zahlreiche Prominente und Institutionen haben demnach das Manifest unterzeichnet. Das Manifest versteht sich als ein kultur- und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zu den Prinzipien, die die Bauhaus-Kunstschule bis heute zu einer weltweit prägenden kulturellen Ikone machen. Die Unterzeichner wollen zudem das Bauhaus selbst gegen demokratiefeindliche Angriffe verteidigen. Hintergrund ist das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt. Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau sind seit 1996 UNESCO-Welterbe.