Bad Bunny, Kendrick Lamar und der Dalai Lama holen Preise bei den Grammys

    Sechs Grammys stehen auf einem Tisch.
    Die Grammys gelten als die bedeutendsten Musikpreise der Welt © picture alliance / Geisler-Fotopress / Dave Bedrosian / Geisler-Fotopress
    In der Nacht auf Montag sind in Los Angeles die Grammys verliehen worden. Sie gelten als die wichtigsten Musikpreise weltweit. Dabei bekam der US-Rapper Bad Bunny für "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" den Preis für das beste Album. Die meisten Auszeichnungen gingen an den Rapper Kendrick Lamar, unter anderem für die Aufnahme des Jahres, zusammen mit der R&B-Sängerin SZA. Als beste neue Künstlerin wurde Olivia Dean geehrt. Lola Young bekam einen Grammy als beste "Pop Solo Performance", Lady Gaga für die beste Dance Pop Aufnahme. Die Musikerin Billie Eilish gewann in der Kategorie Song des Jahres zusammen mit Finneas O'Connell für "Wildflower". Regisseur Steven Spielberg wurde als Produzent für den besten Musikfilm mit "Music for John Williams" ausgezeichnet. Erstmals in der Geschichte der Grammys ist auch ein K-Pop-Song mit einem der goldenen Grammophone ausgezeichnet worden. Auch der Dalai Lama hat einem Grammy gewonnen: Das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten wurde für seine Erzählstimme in einem Hörbuch über sich selbst geehrt. Begleitet wurde die Preisverleihung von Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE. Die Grammys wurden in diesem Jahr zum 68. Mal verliehen.