Bachmann-Preis: Ringen um menschliche Existenz am ersten Lesetag

    Auf Stühlen sitzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb zum Bachmannpreis 2022 am Eröffnungsabend einander gegenüber. Im Hintergrund ist auf einer Leinwand das Innere des ORF-Theaters im Funkhaus Klagenfurt zu sehen, wo die Jury sitzt.
    Auch 2022 findet der Wettbewerb um den Bachmannpreis wieder coronakonform statt: Autorinnen und Autoren draußen an der frischen Luft, die Jury drinnen im ORF-Theater im österreichischen Klagenfurt. © picture alliance / GERT EGGENBERGER / APA / picturedesk.com
    Das diesjährige Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis hat am Donnerstag mit Texten über das Scheitern, Altern und Sterben begonnen. Unter den ersten fünf Autoren, die ihre Beiträge vorstellten, erhielt der in Rumänien geborene und in Berlin lebende Dichter Alexandru Bulucz von der Jury besonders viel Zustimmung. Sie attestierte ihm "ein unglaublich gelungenes Spiel mit der Sprache" in seiner Meditation über den Verlust von Heimat. Nach zwei virtuellen Ausgaben findet der deutschsprachige Literaturwettstreit erstmals seit Beginn der Pandemie wieder mit Autorinnen und Autoren vor Ort statt. Nach dem dreitägigen Wettlesen wird am Sonntag der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis verliehen.