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Thema / Archiv | Beitrag vom 06.06.2013

Bach-Konzert mit Tablet-PC

Nur mit Musik-Apps führen Matthias Krebs und sein Ensemble ganze Orchesterwerke auf

Moderation: Christine Watty

Auf solch einem Tablet-PC mit Computer Apps musiziert das DigiEnsembles. (picture alliance / dpa Foto: Maximilian Schönherr)
Auf solch einem Tablet-PC mit Computer Apps musiziert das DigiEnsembles. (picture alliance / dpa Foto: Maximilian Schönherr)

Ihr Instrument ist der Tablet-PC mit tausenden Musik-Apps darauf. Damit spielt das DigiEnsemble nicht nur klassische Werke, sondern auch Rock und Pop. Anlässlich des 20. Jahrestags der Wiedereinweihung des Berliner Doms gibt das Ensemble jetzt ein Konzert - auf dem Computer.

Christine Watty: Eine gute Aussicht für Eltern und eine interessante für experimentierfreudige Musiker: die Arbeit des DigiEnsembles! Denn man könnte sich die Anschaffung teurer Instrumente sparen, wenn man stattdessen sein Smartphone oder den Tablet-Computer beherrscht und auf 3,5 oder zum Beispiel 7,9 Zoll durch Bedienen der richtigen Apps, also kleiner Anwendungsprogramme Instrumentenklänge erzeugt. Das spart Platz und Mühe und lässt neue Formen von Musik zu und die kann man auch im Ensemble spielen.

Heute Abend so zu erleben im Berliner Dom, zum 20. Jahrestag der Wiedereinweihung findet nämlich ein solches Hosentascheninstrumentenkonzert statt des DigiEnsembles, das dafür auch die Musik komponiert hat. Und dieses Ensemble hat sich 2010 gegründet und dann auch festgestellt, die Arbeit ist auch eine Art des Forschungsprojektes in diesem Bereich geworden, denn es ist erst mal gar nicht so einfach, Geräte, Apps und Musiker aufeinander abzustimmen. Das alles wird uns jetzt ganz genau der Ensemblechef Matthias Krebs erläutern, schönen guten Tag!

Matthias Krebs: Hallo!

Watty: Kurz zuerst mal zu Ihnen, Sie sind Diplommusik- und Medienpädagoge und ausgebildeter Opernsänger. Wann haben Sie denn die erste Musik-App auf Ihr Telefon geladen und gedacht, wow, damit kann ich ja wirklich Musik machen und nicht nur lustig rumspielen?

Krebs: Das ist gar nicht so lange her. Denn ich bin echt ziemlich spät zu diesen Smartphones gekommen. Ich denke, das war so Mitte 2009, da habe ich durch ein anderes Forschungsprojekt an der Universität der Künste Berlin, wo es um die Weiterbildung von professionellen Musikern ging, dafür wurden Smartphones und Tablets angeschafft. Und beim Herumexperimentieren und das irgendwie erkunden, habe ich gesehen, oh, es gibt auch Musik-Apps, na schön! Zunächst habe ich dann erst mal solche Kinderklaviere und dergleichen gefunden, aber ich habe dann auch gleich gemerkt, da könnte ein Potenzial für mehr sein. Denn diese Kinderklaviere und auch manche Apps sind doch sehr experimentell angelegt und bieten mehr!

Watty: Wir sind nicht alleine im Studio, sondern es gibt noch weitere Gäste, zwei Tablet-Computer. Und darauf wollen wir doch gleich mal uns gemeinsam anschauen und vor allem auch hörbar machen, wie diese Musik-Apps eigentlich funktionieren können. Und das ist ja so ein bisschen schwierig, wer jetzt nicht selber auf seinem Smartphone schon eine Musik-App drauf hat, da überhaupt einen Bezug dazu zu finden. Womit fangen wir am besten an, wie können Sie uns zeigen, wie so eine App klingen kann und wie nah dran das tatsächlich an dem Klang eines klassischen Instrumentes sein kann?

Krebs: Es geht ja nicht darum, klassische Musikinstrumente zu ersetzen oder irgendwie zu imitieren oder nachzubilden. Nein, viel spannender sind aber, das ist ja ein grafisches Interface. Das heißt, dass die Bedienung, wie sie dargestellt wird, und die Möglichkeit, Klänge zu modifizieren, sind unheimlich vielfältig. Ich meine, man nimmt einen Stift und malt und kann auf einmal mit dem Gemalten auch musizieren.

Wir beim DigiEnsemble Berlin haben uns halt vorgenommen, ein bisschen systematisch dahin gehend vorzugehen, dass wir von unseren eigenen Hörerwartungen ausgehen. Und da am Anfang noch eher klassische Musiker im Ensemble waren, haben wir uns natürlich eher die Orgel, Streichinstrumente und Flöten genommen, um damit irgendwie zu musizieren. Im Grunde sind das ja Computer, das heißt, dafür gibt es unheimlich viele Apps, 12.000 Apps, die eher Synthesizer ähnlich sind, Drum-Computer sind und ganz wilde Klänge bieten. Also nicht nur Oboe und irgendwie Gitarre, Klavier und Streichinstrumente.

Watty: Was haben Sie uns mitgebracht?

Krebs: Ich habe jetzt hier eine Kombination aus drei Apps gleichzeitig mitgebracht, und zwar nutze ich als Interface, das sehen Sie hier, eine App, die heißt GeoSynth, und die bietet quasi so kleine Vierecke, die auf so Linien angeordnet sind. Man könnte meinen, das sind Gitarrenseiten. Ich habe mir jetzt gerade fünf projiziert, aber ich könnte mir eigentlich beliebig viele machen, drei bis bestimmt 15. Und die sehen aus auch wie Gitarren-Tabs.

Und wenn ich damit gleich spiele, ja, dann kann ich auch, die Notennamen schon so ein bisschen dargestellt, damit ich mich orientieren kann. Darunter läuft eine zweite App, die bietet mir den Klang. Da habe ich jetzt gerade eingestellt, dass ich mal einen Cello-ähnlichen Klang spiele, damit einfach die Zuhörer wissen, was sie jetzt irgendwie erwartet, und eine dritte App noch mal darunter, die erfasst, wie ich dieses Tablet, ich habe jetzt so ein iPad Mini in der Hand, bewege, und damit kann ich die Lautstärke noch mal modifizieren.

Watty: Das ist sehr schön übrigens anzuschauen, weil es tatsächlich diese Bewegung gibt, die man von den Streichern natürlich auch kennt, natürlich wird das Gerät anders gehalten, aber dadurch, dass dieses Vibrato erzeugt werden kann und das Laut und Leise durch das Hin- und Herkippen des Tablets hat es wirklich was von einem Instrument.

Krebs: Ja, genau. Also, das ist mir auch einfach als Forscher ziemlich wichtig, wie dieses Körperliche jetzt mit diesem Musizieren wieder an Bedeutung gewinnt. Also, das ist jetzt nicht so ein Maustastendrücken auf einem Bildschirm, der irgendwie vor einem steht, sondern es ist wirklich sehr haptisch und intuitiv zugleich, hier so ein Musikinstrument in die Hand zu nehmen, quasi wie so ein Klanghandschuh, jetzt so Klänge zu gestalten.

Watty: Wie spielt man es denn genau? Also beziehungsweise, wie setzen Sie die Noten vom klassischen Notenblatt auf dieser App um? Wie funktioniert das?

Krebs: Jetzt gerade bei dieser App, also, ich würde irgendwo vergleichbar sehen mit einer Gitarre, und da sind halt so wie die Bünde auf einer Gitarre, und die spiele ich halt mit der rechten Hand und mit der linken Hand halte ich halt das Smartphone. Und ja, dann spiele ich einfach die Melodie, wie sie in den Noten steht.

Watty: War das schwierig, gerade für die Mitglieder aus der klassischen Musik in Ihrem Ensemble, sich umzustellen auf diese Apps?

Krebs: Es ist unheimlich schwierig. Pro Stück arbeiten wir manchmal zwei Monate ziemlich hart, um die überhaupt umzusetzen. Weil diese Kombination von diesen drei Apps, also, die gilt jetzt genau für dieses eine Beispiel. Für andere Stücke, Heavy Metal oder auch schon für andere klassische Musik brauchen wir schon wieder komplett andere Apps, die anders klingen, die halt, was weiß ich, diese virtuosen Spielparameter, die dann irgendwie notwendig sind, schnelle Sechzehntelläufe oder akkordisches Spiel, wirklich überhaupt umsetzbar machen.

Und da sind wir immer am Suchen, am Klänge-Ausprobieren, am Modifizieren, am auch Neue-Spieltechniken-Erlernen, und so geht man eigentlich durch eine ständige Lernschleife durch die ganzen Apps durch. Das ist immer so ein ständiges Entdecken. Und was auch toll ist, die ganzen Apps entwickeln sich ja auch noch so im Zyklus von zwei, drei Monate immer wieder weiter. Also, es kommen wieder neue Bedürfnisse, die wir haben beim Spiel, das ist noch nicht laut genug oder der Klang lässt sich noch nicht differenziert genug modifizieren, die kommen dann häufig immer weiter dazu, weil man auch häufig im Kontakt sogar steht mit den Programmierern und die dann auf ihre Nutzer reagieren und peu à peu weiterentwickeln.

Watty: Das heißt aber, bevor Sie gemeinsam spielen mit dem DigiEnsemble, dann einigen Sie sich nicht, wie die klassischen Musiker, auf die Tonart, sondern auf die App? Also ist das das, was da am Anfang der Notenzeile steht quasi?

Krebs: Ja, fast schon. Also, dadurch, dass wir wirklich ein digitales Interface haben, ist die Tonart zum Beispiel wirklich nicht so wichtig. Also, wenn wir dann jetzt zum Beispiel mit der Sauer-Orgel im Berliner Dom spielen, ist das kein Problem, auf die alte Stimmung von 438 uns runterzustimmen, das ist für uns zwei Klicks quasi. Oder wenn wir jetzt mit einer Sängerin zusammenarbeiten, die dann auf einmal nicht mehr Alt, sondern Sopran ist, dann können wir halt auch einfach eine Terz irgendwie uns verschieben.

Watty: Matthias Krebs, Leiter des DigiEnsembles, im "Radiofeuilleton" im Deutschlandradio Kultur. Es gibt den kleinen Tablet-Computer, den Sie mitgebracht haben, auch noch einen größeren, und ich würde ja ganz gerne noch mehr Beispiele aus der Welt des DigiEnsembles und den technischen Möglichkeiten hören! Was haben Sie uns noch mitgebracht?

Krebs: Ich hatte ja vorhin schon so von gitarrenähnlichen oder, ja, so Nachbildungen gesprochen. Ich werde mal trotzdem eine anspielen, auch wenn ich nicht so ein ganz großer Freund davon bin. Denn für bestimmte Nutzungsmöglichkeiten sind die natürlich schon spannend. Ich denke da zum Beispiel an Kindergärten, wo die Kindergärtnerin vielleicht nicht die Zeit hatte, jetzt Gitarre zu lernen oder ein anderes, ein Klavierinstrument oder so, und jetzt halt mit den Kindern lernen möchte. Und jetzt sieht man halt hier dargestellt einerseits die Gitarrenseiten, auf der einen Seite, da kann ich gleich so rüberstreichen, auf der anderen Seite kann ich aber mir eine Auswahl an Akkorden festlegen. Und jetzt habe ich halt hier so sechs Stück Akkorde dargestellt, und jetzt spiele ich die mal.

Watty: Also, wer jetzt gerade eingeschaltet hat und glaubt, hier sitzt jemand im Studio, der eine Gitarre spielt, das ist nicht so, sondern das ist tatsächlich eine App. Man sieht einen Gitarrenkorpus auf dieser App und daneben kleine Kästchen, auf die man drückt, dann kommt der Akkord und man streicht schlicht über diese sehr glatte Tablet-Oberfläche. Also, das haptische Gefühl ist dahin!

Krebs: Das ist dahin, aber man hat vielleicht gehört, also, von der Klangdifferenzierung konnte ich schon eine ganze Menge machen. Also, ich kann ja wirklich einzelne Seiten spielen, und wenn ich halt auch nicht drücke, dann ist es halt wirklich wie abgestoppt.

Also, da kann man jetzt schon relativ differenziert diese Gitarrenmusik machen.

Watty: Was ist aber daran der Mehrwert? Ich glaube, das müssen Sie an dieser Stelle noch mal erklären. Denn man könnte natürlich trotzdem sagen, diese drei Akkorde auf einer herkömmlichen Gitarre zu lernen, ist nicht so wahnsinnig kompliziert, selbst für jemanden, der in seiner Freizeit nur ganz selten spielt. Warum die App?

Krebs: Im Grunde, der Mehrwert ist, glaube ich, zum einen sicher, dass, während Sie jetzt gerade noch mal mich gefragt haben, ich schon die nächste App auf habe, die komplett anders klingt, und ich kann ganz schnell die Klänge und die Spielweisen ändern. Ich kann dazu zum Beispiel auch einfach noch einen Drum-Computer mir einstellen, zu dem ich dann zum Beispiel diese Gitarre spiele, oder eben ich kann diese Gitarre, die ich gerade gespielt habe, auch noch über verschiedene Effektgeräte laufen lassen, die auch noch gleich hier in diesem Tablet simuliert werden.

Auf der anderen Seite, wie ich schon versucht habe anzudeuten, dieser sehr intuitive Zugang jetzt zum Musikmachen, der fällt einfach sehr leicht. Viele Apps, die auch gerade sich nicht so an diesen traditionellen Vorbildern wie zum Beispiel die gerade geöffnete App sind, die erschließt man sich quasi beim Ausprobieren und macht dabei schon Musik. Ich habe jetzt hier gerade eine App aufgemacht, die vielleicht sogar in diesem Sinne wie diese Gitarren-App ist, sie ist nämlich auch eher zur Begleitung, möchte ich mal sagen. Und… hiermit habe ich jetzt gerade auch ein E-Gitarren-Sample eingestellt. Also, man sieht eine bunte Oberfläche, wo lauter ganz viele kleine Vierecke sind, und links sind die Basstöne angeordnet. Und die Anordnung der Basstöne ist nach einem musiktheoretischen Verfahren, nämlich in Terzen geschichtet, und jetzt kann man verschiedene Töne miteinander koppeln und kann damit ganze Akkorde spielen.

Und wenn ich jetzt mal einen anderen Klang als diese E-Gitarre einstelle, der nicht ganz so hart klingt, sondern irgendwie so ein nettes Pad, dann wird das vielleicht noch mal deutlicher, noch mal eine andere Tonart, jetzt ein E:

Und ja, man hat jetzt gerade gesehen, also jedenfalls die Moderatorin vor mir, dass ich halt mit zwei Fingern, eigentlich mit dem einen Finger auf der einen Seite die Basstöne drücke und mit der anderen Hand jetzt ganze Akkordumkehrungen und auch, wenn ich möchte, auch ein bisschen generalbassartig jetzt damit sogar arbeiten kann, also wirklich alte Musik.

Watty: Das DigiEnsemble kann ja auch mit klassischen Instrumenten zusammenarbeiten, das wird es heute Abend tun im Berliner Dom, während dieses Konzertes, denn das DigiEnsembles tritt dort auf mit dem Domorganisten Andreas Sieling. Und offenbar, wie ich schon hier sehen kann, auch noch mit diversen neuen App-Entwicklungen, zumindest haben Sie schon was aufgemacht. Was wird es heute Abend geben im Berliner Dom?

Krebs: Das Schöne an diesem Konzert ist, dass es nicht ein Wettstreit ist, welches Instrument ist schöner, besser, toller. Die Sauer-Orgel ist natürlich, und dieser Ort an sich ist schon einfach die absolute Wucht. Nein, es geht um ein Miteinander, und wenn zum Beispiel Herr Sieling eine Toccata spielt, dann kommt eine Komposition von uns, die dazwischenspielt und zur nächsten Bach-Toccata überleitet. Und die erste Toccata von Widor wird verflüssigt, bis im Höhepunkt wirklich so ein Regenschauer über die Leute herunterprasselt, und dann wird aus dem Fluss langsam die Toccata, die berühmte in c-Moll von Bach. Nach diesem großartigen Anfangsszenario kommt dann was ganz Intimes, und zwar eine Klangfarbenmusik.

Das heißt, die Musiker haben fünf Klänge, und diese fünf Klänge setzen sich aus Obertönen zusammen. Nun musizieren die Musiker aber nicht jetzt mit den Klängen, sondern mit den Obertönen. Und das habe ich jetzt hier mal vorbereitet, wie ich gerade schon angekündigt habe, haben wir hier mit diesem Tablet als Werkstatt unser eigenes Musikinstrument gestaltet, das sieht jetzt sehr, weiß ich auch nicht, ich glaube, sehr futuristisch aus, hat so verschiedene kleine bunte Knöpfe und Slider und jetzt werde ich einfach mal den Anfang darstellen. Der klingt jetzt erst mal auch sehr synthetisch, aber genau das soll auch so ein bisschen der Kontrast sein zu dem gerade gehörten Bach, Toccata in c-Moll.

Und das war jetzt nur so ein ganz kleiner Einstieg, das muss man sich jetzt vorstellen von fünf Instrumenten in einem riesigen Saal, die jetzt ineinandergreifen, und jetzt entsteht ein lebendiger Klang, der sich die ganze Zeit verschiebt im Raum und überführt in einen wohligen Klang - das war jetzt einfach nur der Anfang - und sich dann ausbreitet und am Ende auch natürlich wieder mit einem Finale endet. Das nächste Stück darauf ist ein ganz komplett anderes. Wir haben ja im Dom zwölf verschiedene Boxen positioniert, und wird mit Rhythmen arbeiten, die nun von sieben Musikern von einer Box zur nächsten geschickt werden, und zwar hoch in die Kuppel, rein ins - wir sagen immer Waschhaus -, in die kleine Kapelle rechts, dann in die Gänge links, und jetzt können die Musiker es schaffen, richtige Strudelbewegungen von diesen Rhythmen um die Zuhörer da darzustellen, wodurch sich interessanterweise akustisch wirklich einem der Kopf verdreht. Aber wir führen die Zuhörer auch immer wieder zurück an den Platz, sodass sie nicht die Orientierung verlieren, und modifizieren das noch mal mit Effekten.

Watty: Matthias Krebs vom DigiEnsemble, und dieses Konzert findet heute Abend im Berliner Dom statt, anlässlich des 20. Jahrestages der Wiedereinweihung. Vielen Dank, dass Sie uns besucht haben, und viel Spaß heute Abend!

Krebs: Sehr gerne. Ja, das werden wir haben!


Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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