"Avatar"-Regisseur James Cameron hat keine Angst vor KI

    Bilder des Jahres 2024: James Cameron bei einer Ausstellungseröffnung in Paris.
    James Cameron: "Künstlerische Qualität bleibt unersetzlich." © IMAGO / MAXPPP / IMAGO / Fred Dugit
    Während viele Künstliche Intelligenz skeptisch sehen, bleibt Regisseur James Cameron gelassen. Für ihn ist die Technologie ein Hilfsmittel - keine Gefahr, wie er im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärt. Dass KI in Hollywood Arbeitsplätze vernichtet, glaubt der 71-Jährige nicht. Kunst funktioniert seiner Meinung nach nicht wie ein Durchschnitt von allem, was jemals gemacht wurde. "Bei Filmkunst geht es um die einzigartige Perspektive und Erfahrung einzelner Künstler – seien es Songwriter, Schauspieler oder Regisseur." Camerons Werke wie "Titanic" und die "Avatar"-Reihe zählen zu den erfolgreichsten Filmen der Geschichte. Am 17. Dezember läuft sein neues Science-Fiction-Epos "Avatar: Fire and Ash" in den Kinos an. Für den kanadisch-neuseeländischen Oscarpreisträger bleibt die künstlerische Originalität unersetzlich. Besonders betonte er die zentrale Rolle der Schauspieler. "Wenn wir einen 'Avatar'-Film sehen, handelt es sich um echte Menschen, weil es Aufführungen von echten Menschen sind." In seinem Epos tragen die Darsteller Motion-Capture-Anzüge, die jede Bewegung und Mimik erfassen. Diese Daten werden auf digitale Figuren übertragen, so dass die Leistung der Schauspieler präzise in der virtuellen Welt nachgebildet wird.