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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 12.04.2016

Autorin Petra ReskiEine Deutsche kämpft gegen die Mafia

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Petra Reski (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)
Petra Reski (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

Es war der Spielfilm "Der Pate", der die Autorin Petra Reski auf das Thema Mafia brachte. Heute schreibt sie hauptsächlich darüber, in Sachbüchern, Romanen und Krimis. Wir wollen von ihr wissen: Ist der Kampf gegen die italienische Mafia verloren?

Ein Spielfilm änderte ihr Leben: "Der Pate" – nach Mario Puzos Roman über den Mafia-Clan von Corleone war es, der die damals 20 Jahre alte Petra Reski derart faszinierte, dass sie sich in ihren alten R 4 setzte und von Kamen in Nordrhein-Westfalen nach Corleone fuhr. Die Mafia hat sie seither nicht mehr losgelassen; heute ist sie eines ihrer Hauptthemen, über die die Journalistin und Autorin schreibt – in Sachbüchern, Romanen und Krimis. Das hat ihr Ehrungen eingebracht und Drohungen: Dennoch wird sie nicht müde, auf die Verwicklungen der Mafia vor allem in Deutschland hinzuweisen. Und sie zitiert den 1992 ermordeten italienischen Staatsanwalt Paolo Borsellino: "Politik und Mafia sind zwei Mächte, die auf demselben Territorium leben. Entweder sie bekriegen sich. Oder sie einigen sich." Ihre Erfahrung: "Sie einigen sich."

Wie gefährlich ist es, über die Mafia zu schreiben?
Ist der Kampf gegen die italienische Mafia verloren?
Und wie war ihre ostpreußisch-schlesisch-italienisch-deutsche Hochzeit?

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