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Kompressor | Beitrag vom 30.01.2017

Autorin Fatma Aydemir"Ja, ich bin wütend"

Fatma Aydemir im Gespräch mit Hartwig Vens

Fatma Aydemir (oben), Chefredakteurin des Türkei-Dossiers der taz und Marlene Halser, Ressortleiterin taz2, besprechen den Aufbau der türkischen taz-Sonderausgabe.  (picture alliance / dpa / Sophia Kembowski)
Fatma Aydemir (oben), Chefredakteurin des Türkei-Dossiers der taz und Marlene Halser, Ressortleiterin taz2, besprechen den Aufbau der türkischen taz-Sonderausgabe. (picture alliance / dpa / Sophia Kembowski)

U-Bahn-Schläger, U-Bahn-Treter – wohl jeder hat die Bilder von Überwachungskameras vor Augen, die brutale und völlig unmotivierte Gewalt in der Großstadt zeigen. Ein Vorfall dieser Art ist Wendepunkt im Roman "Ellbogen" von Fatma Aydemir.

Die Hauptperson im Roman ist Hazal, ein Mädchen aus einer Gastarbeiterfamilie an der Schwelle zur Volljährigkeit. Der Roman spielt zum großen Teil am Leopoldplatz im Berliner Stadtteil Wedding. Dort ist unser Kollege Hartwig Vens mit Fatma Aydemir um den Block gezogen und hat sich von ihr erzählen lassen, was sie inspiriert hat.

Aydemir ist Redakteurin bei der "taz" und gehört zu den Gründungsmitgliedern des deutsch-türkischen Magazins "taz gazette".

Fatma Aydemir: "Ellbogen"
Hanser Verlag, 2017
272 Seiten, EUR 20,-

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