Australiens Regierung untersucht mögliche Verstöße von Konzernen gegen Social Media-Verbot

    Ein blondes Mädchen sitzt auf einem Klettergerüst und schaut in ein Smartphone.
    Seit ein paar Monaten gilt in Australien das Verbot von Social Media für Jugendliche. Doch viele reden offen darüber, wie sie die Sperren umgehen. © AFP / William West
    Wegen möglicher Verstöße gegen das Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche überprüft Australiens Regierung mehrere Tech-Konzerne. Die Aufsichtsbehörde für Sicherheit im Internet leitete Untersuchungen gegen Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und Youtube ein, erklärte die Chefin der Behörde. In Australien gelten seit Dezember strenge Regeln für die Nutzung von Online-Netzwerken durch Heranwachsende. Internet-Unternehmen sind verpflichtet zu überprüfen, ob ihre Nutzerinnen und Nutzer mindestens 16 Jahre alt sind. Bei Verstößen drohen ihnen Strafzahlungen von umgerechnet bis zu 28 Millionen Euro. Auch in Indonesien ist die Social Media-Nutzung für unter 16-Jährige seit neuestem untersagt. Die Kommunikationsministerin teilte mit, sie habe Google und Meta wegen "Nichteinhaltung“ des am Samstag in Kraft getretenen Verbots abgemahnt.