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Wortwechsel | Beitrag vom 31.08.2018

Ausschreitungen in ChemnitzWer stoppt die rechte Gewalt?

Moderation: Birgit Kolkmann

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In Chemnitz gestikulieren am 27.8.2018 Demonstranten der rechten Szene und drohen den Gegendemonstranten Gewalt an. (dpa / picture-alliance)
Sachsen gilt als Hochburg des Rechtsextremismus (dpa / picture-alliance)

Rechtsradikale ziehen randalierend durch Chemnitz und machen Hatz auf Migranten, angefeuert von "besorgten Bürgern". Wieder Sachsen, wieder versucht die Politik abzuwiegeln. Wie ist die rechte Gewalt zu stoppen – in Sachsen und dem Rest der Republik?

Chemnitz, 240.000 Einwohner, drittgrößte Stadt in Sachsen. Seit dem vergangenen Wochenende und dem gewaltsamen Tod eines 35-jährigen Deutschen reiht sie sich ein in die unrühmliche Liste der Orte, die für rassistische Gewalt stehen. Experten sprechen bereits von einer "Generation Hoyerswerda", angelehnt an die tagelangen Ausschreitungen vor einem dortigen Flüchtlingsheim im Jahr 1991.

Sachsen gilt als Hochburg des Rechtsextremismus. Kritiker bezichtigen die CDU-Regierung, dieses Problem seit Jahrzehnten ignoriert zu haben. Die Folge: Ein Jahr vor der Landtagswahl ist die AfD bereits die zweitstärkste Partei.

Was ist schief gelaufen im Freistaat? Was muss die Politik tun? Wie kann die Zivilgesellschaft gestärkt werden? Wie kann der Vormarsch der Rechten gestoppt werden, nicht nur in Sachsen?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:
Christian Hartmann, Innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
Joachim Klement, Intendant des Staatschauspiels Dresden
Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein
Katja Meier, Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag
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