Ausbau der US-Grenzmauer zu Mexiko könnte prähistorische Malereien zerstören

    Grenzzaun zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko: Ein Abschnitt des Zauns trennt die Stadt Hidalgo in Texas, die zum Rio-Grande-Tal gehört, von Mexiko.
    Grenzzaun zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko © picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Nirmal Ghosh
    Archäologen befürchten, dass der geplante Ausbau der Grenzmauer zwischen Mexiko und den USA Jahrtausende alte Höhlenmalereien beschädigen könnte. Tausende dieser Malereien befinden sich in prähistorischen Felskunststätten in der Region Lower Pecos im US-Bundesstaat Texas. Wie das Branchenmagazin "The Art Newspaper" berichtet, wurde die Region 2021 zum Nationalen Historischen Wahrzeichen erklärt. Viele Wandgemälde in der Region sind demnach riesig. Einige sind über 30 Meter lang und 6 Meter hoch. Sie zeigen Hunderte von kunstvoll gemalten Motiven. Experten befürchten, dass die Vibrationen des Baus etwa 100 bekannte Stätten in der Nähe der geplanten Mauer dauerhaft beschädigen könnten.