Aus Leidenschaft

Las Ramblas in Barcelona © Stock.XCHNG / Aschwin Prein
Moderation: Susanne Balthasar · 21.04.2013
Im Neonlicht begegnen wir in dieser Woche einer Müllvermittlerin, wir joggen morgens um sechs durch Barcelona und beobachten, wie sich der nördlichste Stadtteil New Yorks, die Bronx, in ein Touristenparadies verwandelt. Außerdem treffen wir in Tansania die Herausgeberin einer Frauenzeitschrift.
Stadtführung im Sauseschritt
Von Blanka Weber
In Barcelona hat der Sportwissenschaftler Arnd Krüger seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Früh am Morgen zeigt er Touristen sein Barcelona, die schönen und auch die Schattenseiten, die besten Tapas-Bars, aber auch die traurigsten Winkel des käuflichen Nachtlebens. Sight-Jogging nennt sich sein Angebot. Morgens um sechs geht es los, dann, wenn die schöne Stadt am Mittelmeer fast noch schläft.

Die Material-Mafia
Von Katharina Buess
Was passiert eigentlich mit Installationen, Raumteilern und Skulpturen nach dem Abbau einer Ausstellung? Nicht selten landen die Objekte einfach auf dem Müll. Eine unglaubliche Verschwendung, finden manche und retten die wertvollen Rohstoffe vor der Tonne. In Berlin hat eine Künstlerin vor rund einem Jahr die Material Mafia gegründet. Sie vermittelt Müll und hat selbst viele Ideen, was man mit ausgemustertem Zeug noch alles machen kann.

Die Bronx brennt nicht mehr
Von Claudia Sarre
Hotel-Investoren haben den nördlichsten Stadtteil New Yorks entdeckt. Touristen können in der Bronx bereits in einem ehemaligen Herrenhaus mit Privatbibliothek wohnen - für 130 Dollar pro Nacht. Ein weiteres schickes Boutique-Hotel in einem alten Opernhaus ist geplant. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die Bronx sich zum Szeneviertel wandelt - mit Sushi-Restaurants und Designer-Shops.

Glaub an Dich, und gib niemals auf "Glaub an Dich, und gib niemals auf"
Von Antja Diekhans
Vor neun Jahren startete Emelda Mwamanga das Frauenmagazin Bang, die erste Publikation dieser Art in dem ostafrikanischen Land. Die junge Bevölkerung von Tansania kämpft mit Armut und Aids und auch in der Berichterstattung dominieren diese Themen. "Bang" hingegen verfolgt ein ganz anderes journalistisches Konzept, beschäftigt sich beispielsweise mit Mode und ist damit erfolgreich. Inzwischen erreicht die "Brigitte aus Tansania" auch Leserinnen in Kenia und Uganda.