Seit 15:05 Uhr Medientag

Dienstag, 22.01.2019
 
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Aus der jüdischen Welt

Sendung vom 18.01.2019
 Ein Buch mit hebräischen Schriftzeichen in einer Talmud-Hochschule. (Tobias Felber / dpa)

Intersexuelle im TalmudTransgender gab es schon immer

Mann oder Frau, Ja oder Nein, Sekt oder Selters: Wir sind es gewohnt, zwischen zwei Möglichkeiten zu wählen - und klar in männlich oder weiblich einzuteilen. Doch schon der Talmud kennt gleich mehrere Bezeichnungen für Menschen, die biologisch dazwischen stehen.

Sendung vom 11.01.2019Sendung vom 04.01.2019Sendung vom 28.12.2018Sendung vom 21.12.2018
Eine jüdische Familie in der Innenstadt von Zürich, Schweiz. (imago / Geisser)

Juden in der SchweizIsrael lockt die Jungen

Viele Schweizer Juden zieht es nach Israel - traditionsreiche Gemeinden wie die in Basel schrumpfen deswegen. Ein Grund für die Abwanderung: Es fehlt das Gefühl, zur Schweizer Gesellschaft dazuzugehören. Offener Antisemitismus ist selten, die Ausgrenzung eher subtil.

Anatol Gotfryd war Prominenten-Zahnarzt in West-Berlin: Im hohen Alter schreibt er autobiografische Bücher. (imago / Gerhard Leber)

Erinnern an die SchoaWarum ein Promi-Zahnarzt Bücher schreibt

Der Zahnarzt Anatol Gotfryd empfing jahrzehntelang die West-Berliner Künstler-Prominenz in seinem Zahnarztstuhl. Harald Juhnke oder Günter Grass zeigten ihm ihr Gebiss. Heute schreibt Gotfryd selber Bücher, in denen er seine Kindheit in der heutigen Ukraine lebendig werden lässt.

Sendung vom 14.12.2018
Der Rabbiner, Autor, Kabarettist, Liedermacher und Jazzsänger Dr. Walter Rothschild (Deutschlandradio)

Kabarett„Vorsicht bissiger Rabbiner!“

Sechs Tage die Woche arbeitet Walter Rothschild in Deutschland und Polen als Rabbiner. Und am siebten Tag – da ruht er nicht, sondern schreibt Gags für sein Kabarettprogramm. Es reicht von Bahnfahrten bis Beschneidung, von Alkohol bis Auschwitz.

Sendung vom 07.12.2018Sendung vom 30.11.2018
Jüdisches Leben in New York (picture alliance/ZUMA Press)

Jüdisches Leben in New YorkJiddischismus aus der Bronx

Die alte Welt von Jiddischland trugen sie in ihren Herzen, als sie Anfang der 1950er-Jahre nach New York kamen - und sie wollten sie bewahren. Deshalb riefen drei Familien Anfang der 1960er-Jahre das Projekt Bainbridgivke ins Leben.

Sendung vom 23.11.2018
2495315997_Rabbi Ariel Pollack und Teilnehmer des Berliner LSD bei einem Shabbat-Service, fot. (c) Arkadiusz Luba.jpg (Deutschlandradio/Luba)

Jüdische "Initiative LSD"Shabbat für alle

Juden, Christen, Nichtgläubige, Schwule, Lesben und Heteros: Die Berliner „Initiative LSD“ heißt sie alle willkommen, wenn es darum geht, den Shabbat zu begehen. Sie beten, feiern und singen mit besonderer Inbrunst die Liebeslyrik jüdischer Mystiker.

Sendung vom 16.11.2018Sendung vom 09.11.2018Sendung vom 02.11.2018Sendung vom 26.10.2018
Ein Junge mit einer Kipa trägt einen Teller und einen Becher an einem Tisch vorbei, an dem andere Kinder sitzen. (imago/Ulli Winkler)

Jüdische KindergärtenReligion darf Spaß machen

Viele jüdische Gemeinden unterhalten eigene Kitas. Hier bekommen die Kinder Werte vermittelt und erleben Traditionen. Doch die Kindergärten haben noch eine weitere Funktion: Sie schützen die jüdischen Gemeinden vor der Überalterung.

Sendung vom 19.10.2018Sendung vom 12.10.2018Sendung vom 05.10.2018
Der sechseckige Stern auf dem Schild des Wirtshauses ''Zum Schlenkerla'' in Bamberg (dpa / picture alliance / R. Kiedrowski)

Symbol der süddeutschen BierbrauerProst, Davidstern!

Im Hinduismus, im Alten Ägypten, in der arabischen Welt gab es das Sechseck mit den Zacken. Ende des 15. Jahrhunderts wurde es zum Schutzsymbol der süddeutschen Brauer. Noch heute hängt in Bamberg der "Davidstern" über dem Eingang der Brauerei Schlenkerla.

Sendung vom 28.09.2018
Ein Mann trägt während einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt nach dem sogenannten "Frauenmarsch 2.0" eine Kippa mit Davidstern. (picture alliance / Stefan Jaitner / dpa)

Über Juden in der AfD"Die Angst schaltet das Hirn aus"

Juden, die mit der AfD sympathisieren, ließen sich von der Angst vor Islamisten leiten, glaubt Elio Adler, Vorsitzender der deutsch-jüdischen WerteInitiative. Sie suchten dort den Partner mit den scheinbar breitetesten Schultern, so Adler.

Ein zeitgenössisches Flugblatt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648), dem auf deutschem Boden ausgetragenen Religions- und Staatenkonflikt, zeigt symbolisch "Die erschröckliche Wirkungen des Kriegs" (picture-alliance / dpa)

Juden im Dreißigjährigen Krieg"Der Ewige fügte es"

Der Dreißigjährige Krieg wird bis heute oft als ein Konfessionskonflikt wahrgenommen: Gewalt und Hass unter christlichen Glaubensbrüdern und -schwestern. Doch im Kriegsgebiet vom Mittelmeer bis zur Ostsee lebten vor 400 Jahren auch viele Jüdinnen und Juden.

Sendung vom 21.09.2018
Gedenkstätte für die Opfer des Attentats  (Imago stock&people)

Schwarzer SeptemberDas Olympia-Attentat von 1972

Weltoffen sollten sie sein, die Olympischen Spiele 1972. Doch dann erschüttert ein Attentat palästinensischer Terroristen auf das israelische Mannschaftsquartier München und die Welt. Den ermordeten Athleten wird bis heute jedes Jahr gedacht.

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