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Echtzeit | Beitrag vom 09.05.2020

Augen auf!Sehen und gesehen werden

Moderation: Marietta Schwarz

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Eine Person mit Sonnenbrille hält eine Lupe vor dem Gesicht. (Unsplash / Marten Newhall)
Beim Sehen kommt es auch auf geeignete Hilfsmittel an. (Unsplash / Marten Newhall)

Ein Thema, vier Facetten: In der Echtzeit geht es diesmal um sehen - und gesehen werden. Wo das Distanzgebot herrscht, wenn Abstand gehalten werden muss, da lässt sich eine Verbindung häufig nur durch Schauen herstellen.

Die Menschen gehen einander weiter aus dem Weg. Das hat für kleine Leute auch Vorteile, weil die anderen nicht mehr übergriffig werden können und ungeniert starren: Das erzählt die Moderatorin und Autorin Ninia LaGrande in einem Gespräch über die Welt aus ihrer Sicht - und die Sicht der Welt auf sie.

Coronavirus-NewsletterDie Videokonferenz hat ihren Namen zwar von "video", lateinisch für "ich sehe", tatsächlich fragt man sich nach Wochen des Zoomens, Skypens und Facetimens aber, was man da eigentlich sieht, wenn das Leben zum Desktopclip wird. Der Filmkritiker Bert Rebhandl über die Webcam-Blicke aus dem Geist frühester Kinogeschichte.

Beobachten mit Fernglas oder App?

Was gesehen werden soll, ist für Birder klar: Es werden Vögel beobachtet – und das ist schon vom Fenster der eigenen Wohnung aus möglich. Nicht so klar: Wer ist da eigentlich mit Fernglas und App unterwegs? Martina Weber, selbst Birderin, über ungewöhnliche Vogelbeobachter.

Antje Diekhans hat in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo, Sapeurs besucht: Menschen, die sich in Schale werfen für die Performance auf der Bühne der Stadt, um nichts anderes als – gesehen zu werden.

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(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 21.04.2020)

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(Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch, 11.05.2019)

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