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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 21.08.2011

Auf der Suche mit dem Meteoritenfinder

Thomas Grau verdient sein Geld mit Meteoriten

Von Gerhard Richter

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9,6-g-Fragment des Mars-Meteoriten Nakhla. (Universität Hamburg)
9,6-g-Fragment des Mars-Meteoriten Nakhla. (Universität Hamburg)

Öde, mit Kratern übersäte Brocken - Millionen Kilometer von der Erde entfernt, der Bauschutt des Universums. Thomas Grau ist Meteoritenfreund und Hobbyastronom. Jedoch ist er einer der wenigen, der davon lebt, europaweit.

Ungeduldig blättert Thomas Grau in einem Bildband: Aufnahmen von Kleinplaneten und Asteroiden. Öde kraterübersäte Brocken - Millionen Kilometer von der Erde entfernt, der Bauschutt des Universums. Jederzeit können Stücke davon als Meteoriten auf die Erde fallen, überall, auch hier - direkt vor dem Fenster von Thomas Graus Arbeitszimmer, im obersten Stockwerk eines Plattenbaus in Bernau.

Aber der Himmel über den Dächern der brandenburgischen Kleinstadt ist an diesem Nachmittag strahlend blau, keine Feuerkugel, kein Donner, kein Meteorit fällt vom Himmel. Nichts wonach er suchen und nichts womit er Geld verdienen könnte. Seit zwei Jahren wartet der hauptberufliche Meteoritenfinder nun schon auf Einnahmen.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.


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