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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 11.05.2012

Au revoir Merkozy – Quo vadis Europa?

Moderation: Andre Zantow

Adieu Merkozy? Europas Führungsduo geht getrennte Wege. (AP / Remy de la Mauviniere)
Adieu Merkozy? Europas Führungsduo geht getrennte Wege. (AP / Remy de la Mauviniere)

Das vergangene Wochenende endete für Angela Merkel mit einem "schwarzen Sonntag": Der maßgeblich von der deutschen Bundeskanzlerin initiierte EU-Fiskalpakt wurde in zwei Mitgliedsstaaten der Eurozone buchstäblich abgewählt.

Das Tandem Merkozy hat ausgedient, der neue französische Präsident Francois Hollande steht, anders als sein Vorgänger Sarkozy, dem Sparkurs der Europäischen Union äußerst kritisch gegenüber. Hollande hat seinen Anhängern einen Neustart in Europa versprochen, der Sozialist setzt in erster Linie auf Wachstum und Beschäftigung, um auf diese Weise die Staatsschuldenkrise zu bannen und den Euro zu stabilisieren.

Die Griechen haben sich bei ihren Parlamentswahlen sogar mit überwältigender Mehrheit gegen die strenge europäische Sparpolitik ausgesprochen. Nun herrschen in Athen höchst unsichere politische Verhältnisse. Unklar ist auch, was der Wahlausgang in Griechenland für die Eurozone bedeutet.

Welche Folgen haben die Wahlen in Frankreich und Griechenland für die Zukunft des Euros wie der EU insgesamt? Ist Kanzlerin Merkel jetzt isoliert? Hat die Achse Berlin-Paris ausgedient?

Diese und andere Fragen diskutieren im "Wortwechsel"
- Prof. Tanja Börzel, FU Berlin;
- Dr. Daniela Schwarzer, Stiftung Wissenschaft und Politik;
- Prof. Gerd Langguth, Universität Bonn;
- Jürgen Matthes, IW Köln

Wortwechsel

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