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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 15.08.2014

AsylIm Namen der Humanität

Deutsche und europäische Flüchtlingspolitik

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Zahlreiche Menschen stehen um zwei große Töpfe, aus denen Essen ausgegeben wird. (AFP / Safin Hamed)
Jesidische Flüchtlinge aus dem Nordirak werden in der kurdischen Stadt Dohuk versorgt. (AFP / Safin Hamed)

Angesichts der humanitären Katastrophe im Nordirak bereitet sich Deutschland auf die Aufnahme vor allem christlicher und jesidischer Flüchtlinge vor. Die Union fordert eine Änderung des Asylrechts um "Platz" zu schaffen für "Menschen, die wirklich in Not sind", so Fraktionschef Kauder.

Gleichzeit schwillt der Strom der Bootsflüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa streben, weiter an - im Vergleich zum Vorjahr hat er sich verfünffacht.

Wie viele Menschen auf der Flucht kann und will Deutschland aufnehmen? Muss das Asylrecht geändert werden, etwa die Regeln für sichere Drittländer? Wie sollte eine europäische Flüchtlings- und Asylpolitik aussehen, die eine fairere Lastenverteilung innerhalb der EU ermöglicht? Und wie kann politisch vermieden werden, dass Menschen überhaupt zu Flüchtlingen werden - durch Entwicklungszusammenarbeit, vielleicht gar durch Waffenlieferungen in Konfliktregionen wie den Irak?

Diese und andere Fragen diskutieren wir im "Wortwechsel" - der politischen Diskussion von Deutschlandradio Kultur – am Freitag, 15.08.2014, ab 18.07 Uhr.

Zu Gast sind:
Wolfgang Bosbach MdB (CDU), Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestags

Hans-Christian Ströbele MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

Prof. Dr. Georg Cremer Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes

Moderation: Ernst Rommeney

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