Asisi-Panorama: 30 Meter hohes Rundbild zeigt Konstanz zur Zeit des Mittelalters

    Eine Rundum-Projektion der Stadt Konstanz, wie sie im Mittelalter wohl ausgesehen haben könnte. Man sieht vor der Projekt die Silhouette von zwei Männern, die auf einer Plattform stehen und sich das Bild anschauen.
    Das Asisi-Panorama in Konstanz zeigt in einer Rundum-Projektion wie die Stadt im Mittelalter ausgesehen haben könnte. © Felix Kästle / dpa / Felix Kästle
    In Konstanz ist das Asisi-Panorama eröffnet worden - eine riesige Rundum-Darstellung der Stadt wie sie im Mittelalter ausgesehen haben könnte. Der mehr als 50 Meter hohe Rundbau am Bodensee wurde am Wochenende eröffnet. Das Gebäude wurde eigens für das Panorama errichtet. Das Rundbild des Künstlers Yadegar Asisi erstreckt sich auf rund 3.000 Quadratmetern und ist 30 Meter hoch. Es soll Konstanz zur Zeit des Konzils zeigen, das von 1414 bis 1418 dauerte. Besucher stehen mitten in einer kreisrunden Szenerie und können die mittelalterliche Stadt aus verschiedenen Perspektiven und Stockwerken betrachten. Zu sehen sind politische und religiöse Persönlichkeiten, aber auch Szenen aus dem Alltag der Menschen. Klang- und Lichteffekte sollen das historische Geschehen zusätzlich erlebbar machen. Das Konzil brachte geistliche und weltliche Machthaber aus ganz Europa nach Konstanz. Eines der wichtigsten Ziele war es, die Spaltung der katholischen Kirche zu überwinden. Mit der Papstwahl 1417 endete die kirchliche Spaltung mit mehreren gleichzeitig amtierenden Päpsten.