"Art Not Genocide" fordert Ausschluss Israels von Biennale Venedig

    Der israelische Pavillon auf der 60. Kunstbiennale in Venedig bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die ausstellende Künstlerin und ihre beiden Kuratorinnen wollen damit gegen den anhaltenden Krieg protestieren, fordern einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas und die Frveilassung der Geiseln durch die Hamas.
    Bereits 2024 blieb der israelische Pavillon auf der 60. Kunstbiennale in Venedig geschlossen. Die ausstellende Künstlerin und ihre beiden Kuratorinnen wollen damit gegen den anhaltenden Krieg protestieren. © IMAGO / Manfred Segerer
    Rund 200 Künstlerinnen, Kuratoren und Kulturarbeiter fordern den Ausschluss Israels von der Kunstbiennale in Venedig. Wie Artnews berichtet, heißt es in einem offenen Brief der Initiative "Art Not Genocide Alliance", die Veranstaltung dürfe angesichts des Gaza-Kriegs "nicht von Kritik ausgenommen" werden. Zu den Unterzeichnenden zählen neben der Künstlerin Nan Goldin auch zwei Kuratoren der kommenden Biennale. Die Gruppe droht mit Boykottaufrufen, sollte Israel teilnehmen. Die Biennale-Leitung hat sich bislang nicht dazu geäußert. Bereits 2024 war der israelische Pavillon aus Protest geschlossen geblieben. Kritik gab es zuvor bereits daran, dass Russland seinen Pavillon in diesem Jahr trotz des Anggriffskriegs auf die Ukraine wieder bespielen darf.