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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 15.11.2013

Armee im Abseits?

Bundeswehr: Von der "Schule der Nation" zur "Sicherheitsfirma"

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Bundeswehrsoldat bei einer Übung (picture alliance / dpa)
Bundeswehrsoldat bei einer Übung (picture alliance / dpa)

Einst war die Bundeswehr die Schule der Nation, platziert in der Mitte der Gesellschaft. Heute erscheint sie wie eine öffentlich-rechtliche Sicherheitsfirma und spielt in der öffentlichen Diskussion kaum noch eine Rolle.

Personalmangel, unterfinanziert, schlecht ausgerüstet - und wenn Soldaten im Ausland Leben und Gesundheit riskieren oder gar verlieren, interessiert das hierzulande kaum jemanden.

Wie kommt die Bundeswehr mit ihrer neuen Rolle zurecht? Muss die Gesellschaft ihr Verhältnis zur Berufsarmee Bundeswehr neu definieren?

Im Wortwechsel von Deutschlandradio diskutieren:

Martina de Maizière, Schirmherrin der Bundeswehr-Familienbetreuung
General Volker Wieker, Generalinspekteur der Bundeswehr
Prof. Peter Steinbach, Historiker, Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und ehem. Mitglied der Weizsäcker-Kommission zur Reform der Bundeswehr
Reiner Arnold (MdB), Verteidigungsexperte der SPD-Bundestagsfraktion

Moderation:
Alexandra Gerlach, Deutschlandradio Kultur

Wortwechsel

75 Jahre KriegsendeWie wollen wir uns erinnern?
Transparente mit der Aufschrift "8. Mai 1945 Die Befreiung feiern 8. Mai 2020" und "Für ein friedliches und solidarisches Europa" hängen am Balkon des Opernhauses der Staatstheater Stuttgart. (Picture Alliance / dpa / Marijan Murat)

Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht in Kraft. 40 Jahre später deutete Bundespräsident Richard von Weizsäcker dieses Datum als "Tag der Befreiung". Heute ist diese Sicht wieder umstritten.Mehr

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