ARD und ZDF einigen sich auf die Zusammenlegung von Spartenkanälen

ARD und ZDF haben sich auf die Zusammenlegung ihrer Spartenkanäle geeinigt. Damit folgen sie dem im Dezember in Kraft getretenen Reformstaatsvertrag. Die ARD verzichtet auf die bisherigen Angebote One und ARD-alpha, Tagesschau24 geht in Phönix auf und soll vor allem auf Parlaments- und Ereignisberichterstattung sowie begleitende Gesprächssendungen setzen. Die ZDF-Sender ZDFneo und ZDFinfo werden künftig mit der ARD gemeinsam betrieben, wobei im Infosender Dokumentationen laufen sollen. Nicht von der Zusammenlegung betroffen sind die schon gemeinsam betriebenen Sender KiKa, funk, Arte und 3sat. ZDF-Intendant Norbert Himmler erklärte, "da kommt das Beste aus beiden Welten zusammen". Man habe sich an den Interessen der Zielgruppen orientiert. Der ARD-Vorsitzende Florian Hager sagte, efolgreiche digitale Angebote wie funk oder der Kinderkanal hätten bereits nachhaltig gezeigt, "was ARD und ZDF schaffen können, wenn sie vor allem im Digitalen spezifische Zielgruppen gemeinsam ansprechen".