Architekt Libeskind zeigt Entwurf für Einstein-Zentrum in Ulm

    Architekt Daniel Libeskind spricht während einer Pressekonferenz und gestikuliert.
    Erbauer von Stätten der Erinnerung und Mahnung: Der Architekt Daniel Libeskind. © picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Monika Skolimowska
    Das Stadtbild von Ulm soll mit dem Albert Einstein Discovery Center einen neuen Akzent bekommen. Der Architekt Daniel Libeskind hat sich dafür zwei riesige weiße geschwungene Flügel ausgedacht. Seinen Entwurf stellte er gestern in der Heimatstadt des weltberühmten Physikers vor. Libeskind sagte, er wolle mit der Flügelform die "biegsame und elastische Struktur" von Einsteins wegweisender Relativitätstheorie in Architektur übersetzen. Das spätere Museum soll ganz dem Leben und Werk des Nobelpreisträgers Einstein gewidmet sein. Dafür soll ein fünfstöckiger Bau auf einer Grundfläche von 2.500 Quadratmetern gebaut werden. Es solle ein Ort werden, der junge Menschen dazu inspiriere, der nächste Einstein zu werden, sagte der weltberühmte Architekt. Daniel Libeskind hat schon das Jüdische Museum in Berlin und den Master Plan für das neue World Trade Center in New York entworfen.