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Tonart | Beitrag vom 28.01.2019

Ann Vriend live im Studio Von Sanftmut bis Belting

Ann Vriend im Gespräch mit Vivian Perkovic

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Die Sängerin lehnt an einer Wand. (Ann Vriend /  Leroy Shulz)
Reist meistens mit Keyboard: die kannadische Sängerin Ann Vriend (Ann Vriend / Leroy Shulz)

Vom Soul hat sie sich viel abgeschaut, aber sie ist auf ihrem eigenen Weg. Die kraftvolle Belting-Technik beherrscht sie perfekt, um sie für ihre Themen einzusetzen: Gerechtigkeit unter allen Menschen fordernd. Dazu müsse man "das Teilen" erlernen.

Die kanadische Sängerin Ann Vriend beschreibt sich als eine Sängerin, die sich ihre Seele aus dem Leib sänge, während sie auf den Schultern von Soul-Größen stehe. Die Technik "Belting" ist das sehr laute, kräftige, fast schreiende Singen, das Vriend besonders am Herzen liegt. "Wenn man am lautesten singt, dann schwingen die Stimmbänder am freisten", sagt Ann Vriend. 

Ann Vriend sitzt auf einer Treppe (Ann Vriend / Jen Squires)Ann Vriend ist davon überzeugt, dass Musik einfach für jeden zugänglich ist. (Ann Vriend / Jen Squires)

Das höre sich wie ein Gegensatz an, denn die meisten Sängerinnen und Sänger, die diese Technik anwenden, wirkten unglaublich angespannt: die Fäuste sind geballt, die Körperspannung hochgefahren. "Aber da ist ein Trick. Man braucht diese Power und muss gleichzeitig absolut locker sein."

Alle Menschen erreichen

Ein Song beschäftigt sich mit der wissenschaftliche Erkenntnis, dass alle Menschen gleich seien. Sie träfe auch auf ihren Reisen so viele unterschiedliche Menschen, die sie doch mit ihrer Musik erreichen könne. Musik sei etwas, das alle gleich ansprechen würde. "Ich muss weder deren Sprache sprechen noch sie genauer kennen. Es gibt etwas in der Musik, das sich einfach überträgt." Und das funktioniert mit Belting und der großen Sanftheit, die ihre Stimme vereint.

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