Amnesty International kritisiert die Teilnahme Israels am ESC

Der Eurovision Song Contest wird vom Streit über die Teilnahme Israels überschattet. Zuletzt meldete sich die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zu Wort. Sie wertet den Nicht-Ausschluss Israels als Beitrag zur "Normalisierung von Völkerrechtsverletzungen". Eine Sprecherin sagte dem Nachrichtenportal ZDFheute.de, Israel begehe im Gazastreifen weiterhin einen Genozid und schwere Kriegsverbrechen. Kulturstaatsminister Weimer stellte sich dagegen nochmals hinter die Teilnahme des Landes. Der israelische Sänger Noam Bettan jedenfalls trainierte während der Proben für seinen Song "Michelle" schon mal für den Fall, dass ihn das Publikum während seines Auftritts in Wien ausbuht.