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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 17.06.2010

"Am Anfang war das Bienensterben"

Ursachen und Folgen des mysteriösen Verschwindens der Honigbiene

Von Johannes Kaiser

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Biene (sitzend auf einer Fensterscheibe) (Jan-Martin Altgeld)
Biene (sitzend auf einer Fensterscheibe) (Jan-Martin Altgeld)

Der Anblick ist erschreckend: Vor den Bienenstöcken liegen zehntausende toter Bienen. Daneben krabbeln einige Immen schwerfällig durch Gras, ihre Flügel sind verkrampft, der Rüssel unnatürlich rausgestreckt. Auch sie sind dem Tode geweiht. Weltweit berichten Imker von einem mysteriösen Bienensterben, dem in den letzten Jahren Abermillionen Immen zum Opfer gefallen sind.

Mit schlimmen Folgen: Die Bestäubung der Pflanzen bleibt aus und damit geht die Lebensmittelproduktion weltweit massiv zurück. ”Jeder dritte Bissen, jeder dritte Schluck, den wir zu uns nehmen, kommt durch die Bestäubungsleistung der Honigbiene zustande", sagen Fachleute und warnen vor den Auswirkungen, wenn das Bienensterben nicht aufhört. Doch über die Ursachen wird heftig gestritten: Mal heißt es die Varroa Milbe, ein Parasit, sei der Hauptübeltäter, dann wieder geraten die Insektizide ins Visier der Forscher oder aber die Monokulturen. Was aber ist richtig?


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