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Montag, 23.11.2020
 
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Alltag anders

Korrespondenten berichten überDeutsche Filme

Der Schauspieler Ulrich Mühe im Film "Das Leben der Anderen". (Picture Alliance / dpa / Buena Vista)

In Indien sind deutsche Filme unbekannt. In China ist „Derrick“ der Klassiker. Mexikaner schätzen „Das Leben der Anderen“ und „Goodbye Lenin“. Die Türken mögen es erotisch. Und in Südafrika sind deutsche Filme auf Festivals ausverkauft.

Eine Wahrsagerin legt auf einem Tisch Karten. (Getty Images / Hindustan Times / Ronjoy Gogoi)

Korrespondenten berichten überHoroskop

Horoskope spielen in Indien bei Hochzeiten eine große Rolle. In der Türkei ist die Kaffeesatzleserei beliebt. Südafrikaner vertrauen eher Wunder- und Naturheilern.

Eine Gruppe von vier Mädchen spielt Blockflöte. (picture alliance / dpa / imageBROKER / Florian Kopp)

Korrespondenten berichten überMusikunterricht

In Spanien müssen Schüler ein Instrument lernen. Die Geige ist in Singapur das Instrument der Wahl. Chinesische Kinder singen jeden Morgen die Nationalhymne. Die Türken lieben musikalische Melancholie. Und in Argentinien dudelt immer ein Radio.

Batterie an einem Elektrofahrrad - aufgenommen in Belgien (dpa / picture alliance / imageBROKER)

Korrespondenten berichten überE-Bikes

In Ägypten gibt es keine E-Bikes. Die Schweden nehmen die Akkus mit, bevor sie geklaut werden. In Kenia haben sie Black Mambas, Fahrräder, zusammengeschweißt aus allem Möglichen.

Luftaufnahme der südafrikanischen Stadt Johannesburg, wo sich Wald und Häuser mischen.  (imago images / Greatstock)

Korrespondenten berichten überWald

In Indien sind Wälder für Tiger und Leoparden reserviert. Im Wald um Hongkong kann man sich verlaufen. Johannesburg gilt als der größte von Menschen gemachte Wald der Welt.

Kranke Frau im Wartezimmer bei Arzt  (imago images/ Ikon Images)

Korrespondenten berichten über Wartezimmer

In der Türkei ergibt sich schnell ein Gespräch, in China würde man noch nicht mal Hallo sagen. Alle gucken auf ihr Handy. In Singapur sind Wartezeiten selten. So geht es in Wartezimmern weltweit zu.

Zwei Mädchen aus dem koptischen Dorf Al-Barsha in Oberägypten, mit Schulheften in den Händen. (picture alliance / ZUMA Press /  Chloe Sharrock )

Korrespondenten berichten überSchulpflicht

Arme Familien in Kairo können die Schulpflicht nicht einhalten. Die Schweden gehen gern zur Schule. In den USA ist es dagegen populär, die Kinder zu Hause zu unterrichten.

Bunte Symbolfiguren des Gottes Ganesha. Sie gelten in Indien auch als Glücksbringer. (imago images/ZUMA Wire)

Korrespondenten berichten überGlücksbringer

In Südafrika haben manche einen getrockneten Hühnerfuß in der Tasche. In Mexiko gibt es die Quitapesares, Stoffpüppchen, die den menschlichen Schmerz aufnehmen. In China werden Glücksbringer in Tempeln verkauft.

Eine Comic-Babysitterin passt gleichzeitig auf drei Kinder auf, die sich alle an sie klammern. (picture alliance / PantherMedia)

Korrespondenten berichten überBabysitter

Wenn die Argentinier abends essen gehen, nehmen sie ihre Kinder einfach mit. In der Türkei springt die Familie ein, in China ist die Babysitterin oft auch Haushälterin und Putzfrau. Und in Spanien sind Oma und Opa als Betreuungspersonal gefragt.

Ein frisch gebackenes Brot in einem Leinentuch von zwei Händen gehalten. (unsplash / Kate Remmer)

Korrespondenten berichten überBäcker

Eine tolle Stulle ist in Indien kaum zu kriegen, in China gibt es dafür sogar Sauerteigbrote und in Mexiko sind die Bäckereien voll mit bunten cremigen Torten.

Türkische Rentner sitzen vor einem Haus in Ayvalik. (picture alliance / imageBROKER / F. Schneider)

Korrespondenten berichten überRente

In Singapur gibt es viele alte Taxifahrer, weil die Rente nicht reicht. Türken, die in Deutschland gearbeitet haben, führen als Rentner ein gutes Leben in Istanbul. Das spanische Rentensystem steht vor dem Kollaps. Und in Argentinien müssen Rentner auf nichts verzichten.

Ein Vorhang weht aus einem offenem Fenster. (gettyimages / Priscila Zambotto)

Korrespondenten berichten überZugluft

In der traditionellen chinesischen Medizin sagt man, dass Erkältungen durch Zugluft ausgelöst werden. In Singapur ersetzt die Klimaanlage das Lüften. Auch in Buenos Aires sind offene Fenster selten.

Dämmerung: Ein Junge macht ein Foto der Fütterung, auf einem weitläufigen Platz vor einer Wohnsiedlung sind bestimmt an die hundert Hunde. (Getty Images / NurPhoto / Nasir Kachroo)

Korrespondenten berichten über Solidarität

Inder helfen oft, weil sie möchten, dass ihnen auch selbst etwas Gutes widerfährt. In China ist es außerhalb der Familie schnell vorbei mit der Solidarität. In Südafrika geben in Coronazeiten Farmer einen Teil ihrer Ernte ab.

Großer Parkplatz aus der Vogelperspektive fotografiert in China. (picture alliance / dpa / Yang Yang)

Korrespondenten berichten überParkplatz

In Peking kann ein Parkplatz fast so viel wie eine Wohnung kosten. In Madrid ist ein König, wer einen Tiefgaragenplatz besitzt. Selbsternannte Parkplatzwächter bieten in Buenos Aires ihre Dienste an - und in Istanbul ist das Parken eine Kunst.

Eine ältere Frau geht an einem Wandgemälde vorbei, auf dem auf farbenfrohem Grund das Schwarzweiß-Bild einer Pflegekraft mit Schutzmaske zu sehen ist. Die Fußgängerin trägt ebenfalls Maske. (imago/ZUMA Wire/Ashish Vaishnav)

Korrespondenten berichten überAtemmasken

In Indien gibt es silberfarbene Masken für Hochzeitspaare. In China war es ein Riesenproblem 1,4 Milliarden Menschen mit Bedeckungen zu versorgen. In Südafrika tragen viele „offizielle Leute“ die Maske nur noch locker am Kinn.

Strandszene in Acapulco mit Badegästen, Sonnenschirmen und Badetierverkäufern. (picture alliance / ZUMA Press / Salvador Cisneros Silva)

Korrespondenten berichten überAusflugsziele

In Indien will niemand an den See. In Shanghai fährt man gern in die Berge. In Mexiko-Stadt ist der Strandort Acapulco beliebt und in Istanbul das Ufer des Bosporus. In Südafrika ist der Grill stets dabei - wenn nicht Corona den Ausflug verhindert.

Ein 500-Tonnen-Schwimmbecken wird in die Südsee gehoben (imago images / Reichwein)

Korrespondenten berichten überNichtschwimmer

Schwimmen lernen ist in China teuer. In Spanien kommt es in Urlaubsgebieten oft zu Badeunfällen, weil Nichtschwimmer von den Strömungen mitgerissen werden. In Argentinien wird nicht viel geschwommen, es gibt keine Bäder.

Invertierung eines Bildes, dass ein Flugzeug mit Kondensstreifen vor blauem Himmel zeigt. (imago images / Gottfried Czepluch / Bearbeitung: Deutschlandradio)

Korrespondenten berichten überVerschwörungstheorien

In China werden sie von der Führung knallhart zensiert. In Südafrika kreisen Verschwörungstheorien meist um die Regierung, und in der Türkei ist man sich einig, dass das Böse immer aus dem Ausland kommt: Verschwörungstheorien in aller Welt.

Strassenszene im Istanbuler Stadtteil Sultanahmet am Goldenen Horn: Etliche Autos fahren chaotisch durcheinander. (picture alliance / dpa / Ulrich Baumgarten)

Korrespondenten berichten überVorfahrt

Wer überleben will, sollte in China nicht auf der Vorfahrt beharren. Auch in spanischen Städten leben Fahrradfahrer gefährlich. In Istanbul kann Blickkontakt helfen. In Singapur zählt die Größe des Autos. In Argentinien tastet man sich vor.

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Studio 9

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