Seit 15:05 Uhr Interpretationen

Sonntag, 21.04.2019
 
Seit 15:05 Uhr Interpretationen

Alltag anders

Korrespondenten berichten über Gesundheitsbewusstsein

Zwei Frauen joggen am 06.08.2014 in Hannover (Niedersachsen) durch die Herrenhäuser Gärten. Foto: Ole Spata/dpa (picture alliance / dpa / Ole Spata)

In der chinesischen Medizin gibt es zahlreiche Hausmittel und Regeln für einen gesunden Lebensstil. Sehr viele Argentinier legen großen Wert darauf, sich salzarm zu ernähren. Und in Frankreich gibt es inzwischen immer mehr vegane Restaurants.

Nahaufnahme der Hand einer alten Frau, die ein paar Münzen zählt.  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Sparsamkeit

Die Inder sparen vor allem für etwas. Und das größte ist die Hochzeit. In Polen leben die Menschen im Hier und Jetzt, und zwar gern über ihre Verhältnisse. In China ein Kind zu bekommen, ist so teuer, da bleibt kaum Geld zum Sparen.

Nachtleben in Japan: Auf einem Hip-Hop-Konzert in Tokyo (dpa / picture alliance / Everett Kennedy Brown)

Korrespondenten berichten über Hiphop

Die kenianische Jugend hört viel Hiphop aus Amerika oder aus Nigeria. In Rom gibt es eine große Szene mit Kapuzenpullis und Skateboard unterm Arm, die auch sprayen. In Japan heißt es J-Pop. Graffiti gibt es hier nicht.

Ein bunter Gecko sitzt auf einem Stein  (pircture alliance / dpa-Zentralbild / Johannes Hennemuth)

Korrespondenten berichten über Haustiere

In Florida sind Schlangen beliebt − so beliebt, dass inzwischen Jagd gemacht wird auf Pythons. Und während Hunde in Südafrika vor allem Wachhunde sein sollen, sind in China eher kleine Hunde als Haustier beliebt.

Piktogramm von Mann und Frau gemischt, Intersexualität  (dpa / picture alliance / Christian Ohde)

Korrespondenten berichten über Gender

In China gibt es in puncto Gleichberechtigung sehr viel zu tun, nicht aber in der Sprache. In Polen sehen die Rechten die Gender-Debatte als Angriff auf das christliche Menschenbild. Und in Indien existiert für Mädchen der Vorname „Ungewollt“.

Ein Rettungswagen im Einsatz (dpa)

Korrespondenten berichten über Notruf

In den USA werden Notrufe zum Teil veröffentlicht. In Frankreich hat man sofort einen Arzt am Telefon. Die Argentinier sind sehr stolz auf ihre modernen Rettungswagen. Aber es kann sein, dass man im Notfall eine Stunde auf Hilfe warten muss.

(imago/Westend61)

Korrespondenten berichten über Heiratsanträge

In den USA gibt es geradezu einen Hype um neue Ideen, den Heiratsantrag zu inszenieren. Wenn sich in Kenia beide einig sind, muss der Mann einen Brautpreis an den Vater bezahlen. In Singapur ist es traditionell der Mann, der den Antrag macht.

Marsch der Gewerkschaften am 1. Mai 2016 in Bristol, Großbritannien (picture alliance / ZUMA Press / Simon Chapman)

Korrespondenten berichten über Gewerkschaft

In Großbritannien gilt: Beide Seiten kämpfen auf Teufel komm raus! In Russland tun die Gewerkschaften dem Staatsapparat einen Gefallen, weil sie Protest kanalisieren. Das oberste Gesetz in Singapur ist Harmonie: Streiks sind hier nicht erlaubt.

Junge Menschen in einer Bar in Paris (dpa / picture alliance / Nicolas Carvalho Ochoa)

Korrespondenten berichten über Kiez

In Buenos Aires sind die Leute sehr stark mit ihrem Viertel verbunden. Da ist man auch schnell mit dabei und gehört zum Kiez. In Peking hat man dieses Gefühl nicht so richtig und in Los Angeles kennt man manchmal seinen eigenen Nachbarn nicht.

Kinder laufen über eine aufgeweichte Straße im Slum von Mathare in Nairobi /Kenia (AFP / Georgina Goodwin)

Korrespondenten berichten über Eltern

Eltern in Großbritannien suchen nach Möglichkeit die beste Schule für ihr Kind. Erziehungsmuster in Russland sind oft noch von Hierarchie und Prügel geprägt. In Israel werden die Kinder einerseits verwöhnt andererseits zur Selbständigkeit erzogen.

Der Argentinier Lionel Messi und Ahmed Musa aus Nigeria kämpfen um den Ball. (dpa-Bildfunk / Cezaro De Luca)

Korrespondenten berichten über Nationalismus

In Argentinien ist der Nationalstolz ziemlich weit verbreitet. Auch die Singapurer sind sehr stolz darauf, Singapurer zu sein. Sie nennen es aber eher Patriotismus. Die Briten hingegen gehen mit ihrem Nationalismus ziemlich locker um.

ILLUSTRATION - Eine junge Frau trägt am 20.01.2015 in Offenbach am Main (Hessen) vor dem Fernseher eine Jogginghose. Am 21.01.2015 ist Internationaler Jogginghosentag. Foto: Christoph Schmidt/dpa (zu dpa «Schlabberfreund trifft Modefreak: Typologie der Jogginghosenträger» vom 20.01.2015) | Verwendung weltweit (Christoph Schmidt/dpa)

Korrespondenten berichten über Alltagskleidung

Wenn man in China nach Hause kommt, zieht man sich die Schuhe aus und einen Hausanzug an. Die Franzosen sind generell modebewusst, auch im Alltag. In den USA geht man sehr chic ins Büro, man kann ansonsten aber auch total schlampig rumlaufen.

Kräne stehen zwischen Hausfassaden in Berlin. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Baustelle

In Moskau wurde im letzten Sommer so viel gebaut, dass in Sibirien die Grabsteine knapp wurden. In Tel Aviv und Nairobi wird momentan viel in die Höhe gebaut. Und in Singapur gilt ein Haus als Altbau, das älter als 25 Jahre ist.

Ein Apfel und ein Knäckebrot neben einem Glas Wasser. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Korrespondenten berichten überDiät

In Argentinien werden immer neue Diät-Trends verkündet. In Südafrika gibt es eine Zuckersteuer. In China sind nur die Frauen gerne schlank, die Männer hingegen zeigen Bauch. In Frankreich achtet man auf seine Linie, isst aber immer noch sehr gut.

Eine Frau läuft am 03.04.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf einem Laufband. (picture-alliance / dpa / Oliver Berg)

Korrespondenten berichten überVorsätze

Gute Vorsätze fürs neue Jahr kennt man in Russland oder Kenia überhaupt nicht. Die Briten hingegen nehmen sich alles Mögliche vor. Und in einer Leistungsgesellschaft wie Singapur sind die Menschen ohnehin immer mit Selbstoptimierung beschäftigt.

Eine Frau schmückt einen leuchtenden Weihnachtsbaum. (Unsplash / Arun Kuchibhotla)

Korrespondenten berichten überWeihnachtsbaum

Ob Nordmanntanne, Plastikbaum, bunt und kitschig oder mit Schnee-Berieselungsanlage: Der Weihnachtsbaum erfreut sich allerorts großer Beliebtheit - nicht nur als christliches Symbol.

Eine Frau raucht in Hamburg eine elektrische Zigarette. Die elektronische Zigarette wird als "gesunde Alternative" zum Rauchen gehandelt, da sie keinen Tabak verbrennt. Kritiker warnen aber davor, die Auswirkungen des E-Glimmstängels zu unterschätzen. (dpa / Marcus Brandt )

Korrespondenten berichten überDampfen

Während E-Zigaretten in Kenia eigentlich unbekannt sind, setzen sie sich in Ägypten immer mehr durch. Hier wird man eher komisch angeguckt, wenn man nicht raucht. In Tokio sind sie sehr teuer aber als schicker Modeartikel beliebt.

Passagiere warten am Flughafen von Frankfurt am Main (Hessen). (dpa / Frank Rumpenhorst )

Korrespondenten berichten überUrlaub

In Singapur regnet es an Weihnachten Badeschaum vom Himmel. Einen mehrwöchigen Urlaub findet man hier befremdlich. In Russland ist der Urlaubsklassiker die Datsche. In Kenia fährt man zu seiner Familie aufs Land. Dann ist Nairobi menschenleer.

Fluchender Autofahrer (picture alliance / dpa / Rolf Kremming)

Korrespondenten berichten überAutofahrer

In Los Angeles sind Autofahrer eine „besondere Spezies“. Autofahren in Buenos Aires ist „eine Erfahrung für sich“. In Südafrika gewinnt derjenige, der den größten Motor hat. Und der französische Autofahrer „denkt nur an sich“.

Ein Mann stiehlt am 21.08.2014 in Dresden (Sachsen) einer Person eine Geldbörse. (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Korrespondenten berichten überTaschendiebe

In London kursiert eine Liste, an welchen U-Bahnhöfen am meisten gestohlen wird. In Singapur kann man sein Portemonnaie liegen lassen, ohne dass es verschwindet. Nairobi dagegen trägt einen berüchtigten Spitznamen.

Der Händler reicht eine Waffe über den Tresen (dpa/Erik S. Lesser)

Korrespondenten berichten überWaffen

In Mexiko sind Waffen sehr verbreitet: Schusswaffen, Macheten oder Messer. Japan hingegen gilt als das Land der Säbel und Schwerter, Schusswaffen sind tabu. In Kenia tragen die Masai vor allem Speere und ihre sogenannten Masai-Schwerter.

"Jugendamt" ist am 14.09.2017 auf einem Schild in Dresden (Sachsen) zu lesen.  (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Korrespondenten berichten überJugendamt

In den USA geschieht es schnell, dass man Besuch vom Jugendamt bekommt. In Südafrika und Südamerika haben die Jugendämter oft mit krassen Fällen zu tun. In Frankreich hingegen gibt es gar kein Jugendamt im engeren Sinn - dafür aber Jugendrichter.

Eisenbahnarbeiter demonstrieren in Paris vor der Station Montparnasse (Nicolas Joubert/ Wostok Press/ dpa)

Korrespondenten berichten überDemonstrationen

In Rom campieren Menschen ein ganzes Jahr vor dem Parlament, um für die Stammzellentherapie zu streiten. In Mexiko-Stadt wehren sich Bürger per Demo gegen Firmenpleiten - und in Kairo wird Protest in der Regel gewaltsam aufgelöst.

Ein junger Mann mit Vollbart geht mir einem Kaffee in der Hand über eine Straße und Blick auf sein Handy.  (imago / Westend61)

Korrespondenten berichten überHipster

Auch in Südafrika und Peking gibt es Hipster. In Buenos Aires nehmen sie gerade geradezu Überhand. Aber die eigentliche Hauptstadt von Hipsterhausen ist Venice.

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Studio 9

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