Seit 14:05 Uhr Kompressor
Donnerstag, 04.03.2021
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor

Alltag anders

Korrespondenten berichten überChaiselongue

Detailansicht eines roten Luxus-Ledersofas. (www.imago-images.de / Panthermedia / NomadSoul)

In der arabischen Welt gibt es den Diwan. Die Kenianer haben manchmal Wohnzimmer, die nur aus Sofa bestehen. In die USA hat eine schwedische Möbelkette eine minimalistische Art des Einrichtens mitgebracht.

Junge Menschen demonstrieren für eine andere Klimapolitik. Sie halten Transparten vor sich, auf denen Worte auf Franösisch stehen. (Picture Alliance / dpa Le Pictorium / Jan Schmidt-Whitley)

Korrespondenten berichten überFridays for Future

Israelis demonstrieren viel, aber nicht fürs Klima. In Singapur riskieren Eltern Stockhiebe, wenn die Kinder den Unterricht schwänzen. Französische Lehrer sind unentschieden - verbieten oder unterstützen?

Ein Mann in einem Zugwaggon in Moskau. Mit Maske. (Unsplash / Vladislav Bychkov)

Korrespondenten berichten überSchwarzfahren

Die Schweden können einer Gemeinschaft der Schwarzfahrer beitreten und sich die Strafe erstatten lassen. In Kenia springen viele auf schon fahrende Züge auf und in Russland ist das Fahren ohne Ticket durchaus beliebt.

Blumen in einer Glasschale, die für alternative Heilmethoden angewendet werden. (imago images / agefotostock)

Korrespondenten berichten überHeilpraktiker

In Argentinien geht man nicht zum Arzt, sondern zum Schamanen. Singapurer schwören auf die traditionelle chinesische Medizin. Arabische Israelis setzen auf Kräuter. Die Franzosen lieben die Homöopathie. Und in Marokko gibt es Öle für jedes Problem.

Eine Frau hält in der Natur in der Bretagne ihr Smartphone in die Luft. (Symbolfoto) (IMAGO / Westend61)

Korrespondenten berichten überFunklöcher

In Südafrika sind Funklöcher alltäglich. In China hat man bei Tempo 350 im High-Speed-Zug Vollausschlag beim Telefon. Bahnen sich in Indien Proteste an, dann drosselt die Regierung schon mal das Mobilfunknetz.

Schüler und Schülerinnen einer Moskauer Schule sitzen zusammen in der Kantine beim MIttagessen, unter ihnen auch ein Kind im Rollstuhl.  (picture-alliance/dpa/Tass/Sergei Savostyanov)

Korrespondenten berichten überInklusion

In Privatschulen in Ägypten werden Kinder mit Handicap ganz normal integriert. In Russland fehlen für eine systematische Inklusion Geld und Personal. Schüler, die in den USA Unterstützung brauchen, haben immer einen extra Lehrkörper.

Vögel fliegen zu einem überschneiten Vogelhäuschen und finden dort Nahrung (picture alliance/dpa/CTK/Slavomir Kubes)

Korrespondenten berichten überVogelhäuschen

Die klassischen Vogelhäuschen kennen die Israelis nicht. In Singapur gibt es die Tradition, sich Singvögel zu halten. Die Franzosen fragen eher, was man mit den Tieren machen kann - zum Beispiel sie verspeisen.

Auslage in einem Nagestudio, bunte Fingernägel an Händen von Schaufensterpuppen (imago images / Jochen Tack)

Korrespondenten berichten überNagelstudios

In Kenia kann man sich die Nägel an jeder Ecke machen lassen. Selbst in den Slums. Auch in Krisen haben die allermeisten russischen Frauen Geld für Nägel. In Los Angeles sind die Studios fest in asiatischer Hand.

Ein umgekippter Tannenbaum mit Weihnachtslichtern im Schnee vor einem Haus. (unsplash / Simon Berger)

Korrespondenten berichten überWeihnachtslichter

In Argentinien macht Weihnachtsbeleuchtung keinen Sinn. Auf der berühmtesten Shoppingstraße Singapurs gibt es insgesamt 50 Kilometer LED-Lichterketten. Auf den Champs-Élysées in Paris wird die Festbeleuchtung von bekannten Schauspielern eingeweiht.

In einem Supermarktregal sind Schokoladentafeln aufgereiht. Darauf zu sehen ist ein Mädchen mit bäuerlichem Kopftuch. (Imago / TASS / Artyom Geodakyan)

Korrespondenten berichten überSchokolade

In Ägypten gibt es einen Schokoladenkeks, der heißt Corona. Die Schweden mögen vor allem Lakritze. Für Russen ist es absolut wichtig, immer Süßigkeiten im Haus zu haben.

In vielen Teilen der Welt ist grapschen noch sehr weit verbreitet. (Getty Images / Lisa Schaetzle)

Korrespondenten berichten überGrapschen

Grapscher kriegen in Schweden richtig Ärger. In Kenia hat jede zweite Studentin schon sexuelle Übergriffe erlebt. Frauen in Russland werden von vielen Männern noch als Objekt gesehen.

Der Schauspieler Ulrich Mühe im Film "Das Leben der Anderen". (Picture Alliance / dpa / Buena Vista)

Korrespondenten berichten überDeutsche Filme

In Indien sind deutsche Filme unbekannt. In China ist „Derrick“ der Klassiker. Mexikaner schätzen „Das Leben der Anderen“ und „Goodbye Lenin“. Die Türken mögen es erotisch. Und in Südafrika sind deutsche Filme auf Festivals ausverkauft.

Eine Wahrsagerin legt auf einem Tisch Karten. (Getty Images / Hindustan Times / Ronjoy Gogoi)

Korrespondenten berichten überHoroskop

Horoskope spielen in Indien bei Hochzeiten eine große Rolle. In der Türkei ist die Kaffeesatzleserei beliebt. Südafrikaner vertrauen eher Wunder- und Naturheilern.

Eine Gruppe von vier Mädchen spielt Blockflöte. (picture alliance / dpa / imageBROKER / Florian Kopp)

Korrespondenten berichten überMusikunterricht

In Spanien müssen Schüler ein Instrument lernen. Die Geige ist in Singapur das Instrument der Wahl. Chinesische Kinder singen jeden Morgen die Nationalhymne. Die Türken lieben musikalische Melancholie. Und in Argentinien dudelt immer ein Radio.

Batterie an einem Elektrofahrrad - aufgenommen in Belgien (dpa / picture alliance / imageBROKER)

Korrespondenten berichten überE-Bikes

In Ägypten gibt es keine E-Bikes. Die Schweden nehmen die Akkus mit, bevor sie geklaut werden. In Kenia haben sie Black Mambas, Fahrräder, zusammengeschweißt aus allem Möglichen.

Luftaufnahme der südafrikanischen Stadt Johannesburg, wo sich Wald und Häuser mischen.  (imago images / Greatstock)

Korrespondenten berichten überWald

In Indien sind Wälder für Tiger und Leoparden reserviert. Im Wald um Hongkong kann man sich verlaufen. Johannesburg gilt als der größte von Menschen gemachte Wald der Welt.

Kranke Frau im Wartezimmer bei Arzt  (imago images/ Ikon Images)

Korrespondenten berichten über Wartezimmer

In der Türkei ergibt sich schnell ein Gespräch, in China würde man noch nicht mal Hallo sagen. Alle gucken auf ihr Handy. In Singapur sind Wartezeiten selten. So geht es in Wartezimmern weltweit zu.

Zwei Mädchen aus dem koptischen Dorf Al-Barsha in Oberägypten, mit Schulheften in den Händen. (picture alliance / ZUMA Press /  Chloe Sharrock )

Korrespondenten berichten überSchulpflicht

Arme Familien in Kairo können die Schulpflicht nicht einhalten. Die Schweden gehen gern zur Schule. In den USA ist es dagegen populär, die Kinder zu Hause zu unterrichten.

Bunte Symbolfiguren des Gottes Ganesha. Sie gelten in Indien auch als Glücksbringer. (imago images/ZUMA Wire)

Korrespondenten berichten überGlücksbringer

In Südafrika haben manche einen getrockneten Hühnerfuß in der Tasche. In Mexiko gibt es die Quitapesares, Stoffpüppchen, die den menschlichen Schmerz aufnehmen. In China werden Glücksbringer in Tempeln verkauft.

Eine Comic-Babysitterin passt gleichzeitig auf drei Kinder auf, die sich alle an sie klammern. (picture alliance / PantherMedia)

Korrespondenten berichten überBabysitter

Wenn die Argentinier abends essen gehen, nehmen sie ihre Kinder einfach mit. In der Türkei springt die Familie ein, in China ist die Babysitterin oft auch Haushälterin und Putzfrau. Und in Spanien sind Oma und Opa als Betreuungspersonal gefragt.

Ein frisch gebackenes Brot in einem Leinentuch von zwei Händen gehalten. (unsplash / Kate Remmer)

Korrespondenten berichten überBäcker

Eine tolle Stulle ist in Indien kaum zu kriegen, in China gibt es dafür sogar Sauerteigbrote und in Mexiko sind die Bäckereien voll mit bunten cremigen Torten.

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Studio 9

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