Seit 14:05 Uhr Kompressor

Mittwoch, 16.10.2019
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor

Alltag anders

Eine handvoll Menschen läuft über eine staubige, nicht asphaltierte Straße, die von Wellblechhütten gesäumt wird (Michael Schweres / Deutschlandradio)

Korrespondenten berichten überSlums

Ob in den Slums Nairobis oder in heruntergekommenen Stadtvierteln von Paris, am Rande der Gesellschaft herrscht Armut. Die Grenzen sind fließend.

Eine Frau fasst sich mit beiden Händen in den Rücken. (picture alliance / dpa)

Korrespondenten berichten überRückenschmerzen

Zu viel sitzen schadet bekanntlich dem Rücken. In vielen Ländern bekommen es die Menschen zu spüren - und wissen sich auf verschiedene Weisen zu helfen. Manche gehen noch lieber zum Heiler, bevor sie einen richtigen Arzt aufsuchen.

Ein dreieckiges Warnschild an einem Baum zeigt einen die Kontrolle verlierenden Rollstuhlfahrer an einem Steilhang, an dem am unteren Ende ein Krokodil mit aufgerissenen Maul zu sehen ist.  (imago images / Kai Horstmann)

Korrespondenten berichten überHandicap

Menschen mit Behinderung werden in China immer noch stigmatisiert, in Südafrika leben sie in Einrichtungen und in den USA finden sie kaum Jobs. Wir haben Korrespondentinnen und Korrespondenten gebeten, über den Umgang mit Handicaps zu berichten.

Ein Aktivist trägt ein Aids-Logo um den Körper, das etwa genauso groß ist wie er. Er geht auf einer Straße in Bhubaneswar in Indien. (Imago Images/ Zuma Press)

Korrespondenten berichten überHIV

Während das Bewusstsein in den USA so stark gestiegen ist, dass sich Sexualpraktiken nach der HIV-Infektion richten, ist in Südafrika der Wunsch, ohne Kondom Sex zu haben, noch sehr verbreitet. In Indien ist das Thema Verhütung tabuisiert.

Das mexikanische Armenviertel Tierra Colorada ohne Wasserleitungen. (Anne-Katrin Mellmann)

Korrespondenten berichten überWohnungsnot

In Ägypten hat man aufgrund der Wohnraumnot gerade elf Städte neu entworfen. In Singapur soll möglichst jeder Bürger Wohneigentum haben. Und während in spanischen Städten Wohnungen horrend teuer sind, stehen auf dem Land ganze Dörfer leer.

Das Foto zeigt eine öffentliche Schule in Ahmedabad/Indien im Juli 2018. Ein Lehrer erläutert den Schülerinnen und Schülern die Computer-Arbeit im E-Klassenraum. (AFP / Sam Panthaky)

Korrespondenten berichten überBurn-out

In Südafrika ist man ganz schnell fertig mit dem Thema; Burn-out gibt es hier nicht. In den USA ist es ein verstecktes Phänomen, denn es gilt: Wer dem Stress nicht gewachsen ist, der schwächelt. In Indien kommt es vorwiegend bei der Jugend vor.

Eine Weltkugel als Spardose. Hände werfen von oben Geldmünzen in den Sparschlitz. Symbolbild. (imago / stock&people)

Korrespondenten berichten überSpenden

In Großbritannien gibt es in fast jeder kleinen Straße einen Wohltätigkeits-Shop. Im Judentum gilt Geben als Pflicht. Es wird vor allem für Israel gespendet. In Kenia werden ganz konkret die Nachbarn oder Freunde bei Bedarf unterstützt.

Ein roter Touristenbus an der Prachtstraße Gran Vía und Calle de Alcala in Madrid. (picture alliance/dpa/imageBROKERStefan Kiefer)

Korrespondenten berichten überStadtrundfahrt

Die bekannten roten Doppeldeckerbusse kutschieren auch in Madrid die Touristenmassen umher. In Mexiko-Stadt werden Besucher und Besucherinnen auf der Stadtrundfahrt mit Schnaps versorgt und in Schweden – ist alles ganz anders.

zwei Kinder mit raspelkurzen Haaren in Schuluniform von blauem Metalltor (Linda Staude)

Korrespondenten berichten überSchule schwänzen

In Polen wird die Anwesenheitspflicht nicht so ernst genommen. Es gibt sogar einen inoffiziellen Schulschwänzertag. "Turancy" (Schwänzerei) wird in den USA geahndet. Viele indische Kinder würden gerne in die Schule gehen, wenn sie nur könnten.

Ein Brotverkäufer balanciert ein großes Brettgestellt voll beladen mit Brot auf seinem Kopf und fährt mit dem Fahrrad durch eine Straße in Kairo zur Kundschaft. (picture Alliance / dpa / Matthias Tödt)

Korrespondenten berichten überFahrräder

Madrid setzt nur auf das Auto, in Singapur sind Autofahrer nicht an Zweiräder gewöhnt. Gefährlich für Fahrradfahrer ist es in Kairo und Mexiko-Stadt, wobei sich dort ein Bike-Bewegung zusammenrauft. Lust am Radeln herrscht indes in Stockholm.

Eine Mücke sitzt auf einem behaarten Arm und sticht. (picture alliance / imageBROKER / Larry West)

Korrespondenten berichten überInsekten

In Indien gibt es fliegende Ameisen. Moskitospray hilft in Südafrika wenig: Aber Schmetterlinge schillern in allen Farben. Auch in Washington lässt sich das große Jucken nicht vermeiden. Polen diskutiert über Zecken. Und in Shanghai lärmen Grillen.

Darstellung eines chinesischen Drachen mit blauen Vögeln und Bambus auf einer Seidenmalerei (imago stock&people / Jenny Reynish)

Korrespondenten berichten über Märchen

In indischen Märchen kommen viele Götter und Tiere vor, wie zum Beispiel der Affengott Hanuman. In Russland wird die alte Hexe Baba Jaga den Kindern gefährlich. Und in Singapur geht es immer um Moral und darum, etwas fürs Leben zu lernen.

Einige Damen wühlen in einem bunten Handtaschenberg bei Macy´s in New York. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Schnäppchen

Die Inder handeln für ihr Leben gern – das kann auch Stunden dauern. In Südafrika gibt es am Black-Friday ein großes Gerangel. In den USA liegen täglich neue Rabatte oder Coupons im Briefkasten.

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Studio 9

Politischer KitschWenn Emotion die Vernunft ausgrenzt
Aktivisten von Fridays for Future demonstrieren mit einem Banner mit der Aufschrift "How Dare You" vor dem Invalidenplatz.  (picture-alliance/dpa/Fabian Sommer)

Kitsch findet sich nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Politik. Etwa wenn Debatten emotionalisiert ausgetragen und rationale Gegenstimmen überhört werden, sagt Alexander Rau. In seinem Buch greift er auch die "Fridays for Future"-Bewegung an.Mehr

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