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Dienstag, 22.01.2019
 
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Alltag anders

Korrespondenten berichten über Alltagskleidung

ILLUSTRATION - Eine junge Frau trägt am 20.01.2015 in Offenbach am Main (Hessen) vor dem Fernseher eine Jogginghose. Am 21.01.2015 ist Internationaler Jogginghosentag. Foto: Christoph Schmidt/dpa (zu dpa «Schlabberfreund trifft Modefreak: Typologie der Jogginghosenträger» vom 20.01.2015) | Verwendung weltweit (Christoph Schmidt/dpa)

Wenn man in China nach Hause kommt, zieht man sich die Schuhe aus und einen Hausanzug an. Die Franzosen sind generell modebewusst, auch im Alltag. In den USA geht man sehr chic ins Büro, man kann ansonsten aber auch total schlampig rumlaufen.

Kräne stehen zwischen Hausfassaden in Berlin. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Baustelle

In Moskau wurde im letzten Sommer so viel gebaut, dass in Sibirien die Grabsteine knapp wurden. In Tel Aviv und Nairobi wird momentan viel in die Höhe gebaut. Und in Singapur gilt ein Haus als Altbau, das älter als 25 Jahre ist.

Ein Apfel und ein Knäckebrot neben einem Glas Wasser. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Korrespondenten berichten überDiät

In Argentinien werden immer neue Diät-Trends verkündet. In Südafrika gibt es eine Zuckersteuer. In China sind nur die Frauen gerne schlank, die Männer hingegen zeigen Bauch. In Frankreich achtet man auf seine Linie, isst aber immer noch sehr gut.

Eine Frau läuft am 03.04.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf einem Laufband. (picture-alliance / dpa / Oliver Berg)

Korrespondenten berichten überVorsätze

Gute Vorsätze fürs neue Jahr kennt man in Russland oder Kenia überhaupt nicht. Die Briten hingegen nehmen sich alles Mögliche vor. Und in einer Leistungsgesellschaft wie Singapur sind die Menschen ohnehin immer mit Selbstoptimierung beschäftigt.

Eine Frau schmückt einen leuchtenden Weihnachtsbaum. (Unsplash / Arun Kuchibhotla)

Korrespondenten berichten überWeihnachtsbaum

Ob Nordmanntanne, Plastikbaum, bunt und kitschig oder mit Schnee-Berieselungsanlage: Der Weihnachtsbaum erfreut sich allerorts großer Beliebtheit - nicht nur als christliches Symbol.

Eine Frau raucht in Hamburg eine elektrische Zigarette. Die elektronische Zigarette wird als "gesunde Alternative" zum Rauchen gehandelt, da sie keinen Tabak verbrennt. Kritiker warnen aber davor, die Auswirkungen des E-Glimmstängels zu unterschätzen. (dpa / Marcus Brandt )

Korrespondenten berichten überDampfen

Während E-Zigaretten in Kenia eigentlich unbekannt sind, setzen sie sich in Ägypten immer mehr durch. Hier wird man eher komisch angeguckt, wenn man nicht raucht. In Tokio sind sie sehr teuer aber als schicker Modeartikel beliebt.

Passagiere warten am Flughafen von Frankfurt am Main (Hessen). (dpa / Frank Rumpenhorst )

Korrespondenten berichten überUrlaub

In Singapur regnet es an Weihnachten Badeschaum vom Himmel. Einen mehrwöchigen Urlaub findet man hier befremdlich. In Russland ist der Urlaubsklassiker die Datsche. In Kenia fährt man zu seiner Familie aufs Land. Dann ist Nairobi menschenleer.

Fluchender Autofahrer (picture alliance / dpa / Rolf Kremming)

Korrespondenten berichten überAutofahrer

In Los Angeles sind Autofahrer eine „besondere Spezies“. Autofahren in Buenos Aires ist „eine Erfahrung für sich“. In Südafrika gewinnt derjenige, der den größten Motor hat. Und der französische Autofahrer „denkt nur an sich“.

Ein Mann stiehlt am 21.08.2014 in Dresden (Sachsen) einer Person eine Geldbörse. (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Korrespondenten berichten überTaschendiebe

In London kursiert eine Liste, an welchen U-Bahnhöfen am meisten gestohlen wird. In Singapur kann man sein Portemonnaie liegen lassen, ohne dass es verschwindet. Nairobi dagegen trägt einen berüchtigten Spitznamen.

Der Händler reicht eine Waffe über den Tresen (dpa/Erik S. Lesser)

Korrespondenten berichten überWaffen

In Mexiko sind Waffen sehr verbreitet: Schusswaffen, Macheten oder Messer. Japan hingegen gilt als das Land der Säbel und Schwerter, Schusswaffen sind tabu. In Kenia tragen die Masai vor allem Speere und ihre sogenannten Masai-Schwerter.

"Jugendamt" ist am 14.09.2017 auf einem Schild in Dresden (Sachsen) zu lesen.  (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Korrespondenten berichten überJugendamt

In den USA geschieht es schnell, dass man Besuch vom Jugendamt bekommt. In Südafrika und Südamerika haben die Jugendämter oft mit krassen Fällen zu tun. In Frankreich hingegen gibt es gar kein Jugendamt im engeren Sinn - dafür aber Jugendrichter.

Eisenbahnarbeiter demonstrieren in Paris vor der Station Montparnasse (Nicolas Joubert/ Wostok Press/ dpa)

Korrespondenten berichten überDemonstrationen

In Rom campieren Menschen ein ganzes Jahr vor dem Parlament, um für die Stammzellentherapie zu streiten. In Mexiko-Stadt wehren sich Bürger per Demo gegen Firmenpleiten - und in Kairo wird Protest in der Regel gewaltsam aufgelöst.

Ein junger Mann mit Vollbart geht mir einem Kaffee in der Hand über eine Straße und Blick auf sein Handy.  (imago / Westend61)

Korrespondenten berichten überHipster

Auch in Südafrika und Peking gibt es Hipster. In Buenos Aires nehmen sie gerade geradezu Überhand. Aber die eigentliche Hauptstadt von Hipsterhausen ist Venice.

Eine Frau steht am 18.02.2015 in Wiesbaden (Hessen) mit ihrem Fahrrad an einer belebten Kreuzung.  (picture alliance / dpa / Arne Dedert)

Korrespondenten berichten überKreuzung

In Tokio gibt es wohl die verrücktesten Kreuzungen überhaupt. In Kairo sind die Kreisverkehre berühmt, weil sie für viele tödlich sind. Und in Rom gibt es zwar Verkehrsregeln, aber die Vorfahrt muss man sich erstreiten.

Bildnummer: 52913481 Datum: 29.01.2009 Copyright: imago/Schöning Versicherungsschein für eine Haftpflichtversicherung, Objekte; 52913481 Date 29 01 2009 Copyright Imago Schöning Insurance Certificate for a Liability insurance Objects 2009 Symbolic image emblem Insurance  (imago/Schöning)

Korrespondenten berichten überVersicherungen

In Südafrika sind Versicherungen eine richtige Industrie. In China hingegen noch ein sehr neues Phänomen. In Frankreich gibt es eine verpflichtende Schulversicherung für alle Kinder. Korrespondenten aus aller Welt berichten.

Zwei junge Frauen unterhalten sich. (Trung Thanh / Unsplash)

Korrespondenten berichten überDialekte

In China gibt es hunderte Dialekte, in Südafrika dagegen kaum welche - weil es hier so viele Sprachen gibt. Die Argentinier sind überzeugt, dass ihre Variante des Spanischen die richtige ist, während die übrigen Südamerikaner sich darüber lustig machen.

Vereidigung von Kommissaranwärtern der Polizei Nordrhein-Westfalen. (dpa / picture-alliance)

Korrespondenten berichten überBeamte

Gutverdiendende Faulpelze, die sich nicht zuständig fühlen – egal wo in der Welt, Beamte haben oft nicht den besten Ruf. Mehr als 6 Millionen Beamte gibt es allein in Ägypten. In Mexiko sind Polizisten für ihre Korruption bekannt und gefürchtet.

Sinnbild für Streit: Silhouette von drei Raben (imago / imagebroker)

Korrespondenten berichten überVögel

In Argentinien nisten Papageien in Kirchtürmen. In Los Angeles lassen sich Kolibris beobachten. In Paris gibt es im Vergleich zu anderen Städten recht wenig Vögel. Und in Südafrika muss man schon fragen, welche Vogelarten nicht vorkommen, denn es gibt unglaublich viele.

10.01.2018, Hessen, Offenbach:  Ein Spielzeug-Zug im Aufenthaltsraum der städtischen Kita «Am Hafen». Ein Projekt in der Kindertagesstätte mit ungewöhnlich langen Öffnungszeiten droht zu scheitern, weil Erzieherinnen fehlen. (zu dpa "Noch vor dem Start: Langzeit-Betreuung für Kita-Kinder droht das Aus" vom 30.01.2018) Foto: Fabian Sommer/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Korrespondenten berichten überSpielzeug

Der Ball ist das Spielzeug schlechthin in Italien. In Kenia gibt es auch all die Spielzeuge, die man in Deutschland kennt. Nur: Kaum jemand kann sie sich leisten. Und in Japan spielen eher die Erwachsenen mit Teddybären und Plüschtieren.

Eine Frau wird in einem Seniorenheim von einer Pflegerin betreut. (dpa/picture alliance/Jens Kalaene)

Korrespondenten berichten überAltenpflege

In Tschechien kümmert sich vor allem der Staat um die Altenpflege. In Südafrika wird sie als Pflicht der Kinder und Enkel gesehen. Durch die Ein-Kind-Politik in China funktioniert der Generationenvertrag nicht mehr.

Hintereinander aufgereihte Toastbrot-Scheiben. (dpa / ZB / Hans Wiedl)

Korrespondenten berichten überBäckereien

Gummiweißbrot - in den USA sind die Bäckereien ein tristes und in Ägypten mit Fladenbrot ein eher eintöniges Kapitel. Gar keine Bäckereien gibt es in Neu Delhi, da werden die Weizenmehlfladen direkt in den Restaurants gebacken.

(picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)

Korrespondenten berichten überTierschutz

Tierschutz scheint vor allem ein europäisches Thema zu sein. In Japan dagegen sind Tiere zum Essen und zum Kuscheln da – Rechte haben sie keine. Auch in Mexiko ist Tierschutz kein besonders ausgeprägtes Thema. Und in Kenia geht es vor allem um Wildtierschutz.

Hausschuhe warten am Dienstag (07.12.2010) in der Einkaufstraße in der Altstadt von Stralsund auf Kunden. Foto: Stefan Sauer | Verwendung weltweit (dpa-Zentralbild/Stefan Sauer)

Korrespondenten berichten überHausschuhe

Entweder mit Hausschuhen oder barfuß – in Singapur geht niemand mit Straßenschuhen in eine Wohnung. In Indien gibt es in jedem Haushalt Hausschuhe. Und auch in Russland sind sie überall zu finden: Russen und ihre Hausschuhe bilden ein "enges Team".

Eim junges Paar trampt im Urlaub.  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überTrampen

Trampen gibt es in Japan nicht. Auch in Kenia steht niemand an der Straße, um mitgenommen zu werden. In Mexiko ist es ohnehin zu gefährlich. In Ägypten wird manchmal getrampt. Ziele werden dort mit bestimmten Handzeichen angezeigt.

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Studio 9

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