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Donnerstag, 20.06.2019
 
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Alltag anders

Korrespondenten berichten überBurn-out

Das Foto zeigt eine öffentliche Schule in Ahmedabad/Indien im Juli 2018. Ein Lehrer erläutert den Schülerinnen und Schülern die Computer-Arbeit im E-Klassenraum. (AFP / Sam Panthaky)

In Südafrika ist man ganz schnell fertig mit dem Thema; Burn-out gibt es hier nicht. In den USA ist es ein verstecktes Phänomen, denn es gilt: Wer dem Stress nicht gewachsen ist, der schwächelt. In Indien kommt es vorwiegend bei der Jugend vor.

Eine Weltkugel als Spardose. Hände werfen von oben Geldmünzen in den Sparschlitz. Symbolbild. (imago / stock&people)

Korrespondenten berichten überSpenden

In Großbritannien gibt es in fast jeder kleinen Straße einen Wohltätigkeits-Shop. Im Judentum gilt Geben als Pflicht. Es wird vor allem für Israel gespendet. In Kenia werden ganz konkret die Nachbarn oder Freunde bei Bedarf unterstützt.

Ein roter Touristenbus an der Prachtstraße Gran Vía und Calle de Alcala in Madrid. (picture alliance/dpa/imageBROKERStefan Kiefer)

Korrespondenten berichten überStadtrundfahrt

Die bekannten roten Doppeldeckerbusse kutschieren auch in Madrid die Touristenmassen umher. In Mexiko-Stadt werden Besucher und Besucherinnen auf der Stadtrundfahrt mit Schnaps versorgt und in Schweden – ist alles ganz anders.

zwei Kinder mit raspelkurzen Haaren in Schuluniform von blauem Metalltor (Linda Staude)

Korrespondenten berichten überSchule schwänzen

In Polen wird die Anwesenheitspflicht nicht so ernst genommen. Es gibt sogar einen inoffiziellen Schulschwänzertag. "Turancy" (Schwänzerei) wird in den USA geahndet. Viele indische Kinder würden gerne in die Schule gehen, wenn sie nur könnten.

Ein Brotverkäufer balanciert ein großes Brettgestellt voll beladen mit Brot auf seinem Kopf und fährt mit dem Fahrrad durch eine Straße in Kairo zur Kundschaft. (picture Alliance / dpa / Matthias Tödt)

Korrespondenten berichten überFahrräder

Madrid setzt nur auf das Auto, in Singapur sind Autofahrer nicht an Zweiräder gewöhnt. Gefährlich für Fahrradfahrer ist es in Kairo und Mexiko-Stadt, wobei sich dort ein Bike-Bewegung zusammenrauft. Lust am Radeln herrscht indes in Stockholm.

Eine Mücke sitzt auf einem behaarten Arm und sticht. (picture alliance / imageBROKER / Larry West)

Korrespondenten berichten überInsekten

In Indien gibt es fliegende Ameisen. Moskitospray hilft in Südafrika wenig: Aber Schmetterlinge schillern in allen Farben. Auch in Washington lässt sich das große Jucken nicht vermeiden. Polen diskutiert über Zecken. Und in Shanghai lärmen Grillen.

Darstellung eines chinesischen Drachen mit blauen Vögeln und Bambus auf einer Seidenmalerei (imago stock&people / Jenny Reynish)

Korrespondenten berichten über Märchen

In indischen Märchen kommen viele Götter und Tiere vor, wie zum Beispiel der Affengott Hanuman. In Russland wird die alte Hexe Baba Jaga den Kindern gefährlich. Und in Singapur geht es immer um Moral und darum, etwas fürs Leben zu lernen.

Einige Damen wühlen in einem bunten Handtaschenberg bei Macy´s in New York. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Schnäppchen

Die Inder handeln für ihr Leben gern – das kann auch Stunden dauern. In Südafrika gibt es am Black-Friday ein großes Gerangel. In den USA liegen täglich neue Rabatte oder Coupons im Briefkasten.

Zwei Frauen joggen am 06.08.2014 in Hannover (Niedersachsen) durch die Herrenhäuser Gärten. Foto: Ole Spata/dpa (picture alliance / dpa / Ole Spata)

Korrespondenten berichten über Gesundheitsbewusstsein

In der chinesischen Medizin gibt es zahlreiche Hausmittel und Regeln für einen gesunden Lebensstil. Sehr viele Argentinier legen großen Wert darauf, sich salzarm zu ernähren. Und in Frankreich gibt es inzwischen immer mehr vegane Restaurants.

Nahaufnahme der Hand einer alten Frau, die ein paar Münzen zählt.  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Sparsamkeit

Die Inder sparen vor allem für etwas. Und das größte ist die Hochzeit. In Polen leben die Menschen im Hier und Jetzt, und zwar gern über ihre Verhältnisse. In China ein Kind zu bekommen, ist so teuer, da bleibt kaum Geld zum Sparen.

Nachtleben in Japan: Auf einem Hip-Hop-Konzert in Tokyo (dpa / picture alliance / Everett Kennedy Brown)

Korrespondenten berichten über Hiphop

Die kenianische Jugend hört viel Hiphop aus Amerika oder aus Nigeria. In Rom gibt es eine große Szene mit Kapuzenpullis und Skateboard unterm Arm, die auch sprayen. In Japan heißt es J-Pop. Graffiti gibt es hier nicht.

Ein bunter Gecko sitzt auf einem Stein  (pircture alliance / dpa-Zentralbild / Johannes Hennemuth)

Korrespondenten berichten über Haustiere

In Florida sind Schlangen beliebt − so beliebt, dass inzwischen Jagd gemacht wird auf Pythons. Und während Hunde in Südafrika vor allem Wachhunde sein sollen, sind in China eher kleine Hunde als Haustier beliebt.

Piktogramm von Mann und Frau gemischt, Intersexualität  (dpa / picture alliance / Christian Ohde)

Korrespondenten berichten über Gender

In China gibt es in puncto Gleichberechtigung sehr viel zu tun, nicht aber in der Sprache. In Polen sehen die Rechten die Gender-Debatte als Angriff auf das christliche Menschenbild. Und in Indien existiert für Mädchen der Vorname „Ungewollt“.

Ein Rettungswagen im Einsatz (dpa)

Korrespondenten berichten über Notruf

In den USA werden Notrufe zum Teil veröffentlicht. In Frankreich hat man sofort einen Arzt am Telefon. Die Argentinier sind sehr stolz auf ihre modernen Rettungswagen. Aber es kann sein, dass man im Notfall eine Stunde auf Hilfe warten muss.

(imago/Westend61)

Korrespondenten berichten über Heiratsanträge

In den USA gibt es geradezu einen Hype um neue Ideen, den Heiratsantrag zu inszenieren. Wenn sich in Kenia beide einig sind, muss der Mann einen Brautpreis an den Vater bezahlen. In Singapur ist es traditionell der Mann, der den Antrag macht.

Marsch der Gewerkschaften am 1. Mai 2016 in Bristol, Großbritannien (picture alliance / ZUMA Press / Simon Chapman)

Korrespondenten berichten über Gewerkschaft

In Großbritannien gilt: Beide Seiten kämpfen auf Teufel komm raus! In Russland tun die Gewerkschaften dem Staatsapparat einen Gefallen, weil sie Protest kanalisieren. Das oberste Gesetz in Singapur ist Harmonie: Streiks sind hier nicht erlaubt.

Junge Menschen in einer Bar in Paris (dpa / picture alliance / Nicolas Carvalho Ochoa)

Korrespondenten berichten über Kiez

In Buenos Aires sind die Leute sehr stark mit ihrem Viertel verbunden. Da ist man auch schnell mit dabei und gehört zum Kiez. In Peking hat man dieses Gefühl nicht so richtig und in Los Angeles kennt man manchmal seinen eigenen Nachbarn nicht.

Kinder laufen über eine aufgeweichte Straße im Slum von Mathare in Nairobi /Kenia (AFP / Georgina Goodwin)

Korrespondenten berichten über Eltern

Eltern in Großbritannien suchen nach Möglichkeit die beste Schule für ihr Kind. Erziehungsmuster in Russland sind oft noch von Hierarchie und Prügel geprägt. In Israel werden die Kinder einerseits verwöhnt andererseits zur Selbständigkeit erzogen.

Der Argentinier Lionel Messi und Ahmed Musa aus Nigeria kämpfen um den Ball. (dpa-Bildfunk / Cezaro De Luca)

Korrespondenten berichten über Nationalismus

In Argentinien ist der Nationalstolz ziemlich weit verbreitet. Auch die Singapurer sind sehr stolz darauf, Singapurer zu sein. Sie nennen es aber eher Patriotismus. Die Briten hingegen gehen mit ihrem Nationalismus ziemlich locker um.

ILLUSTRATION - Eine junge Frau trägt am 20.01.2015 in Offenbach am Main (Hessen) vor dem Fernseher eine Jogginghose. Am 21.01.2015 ist Internationaler Jogginghosentag. Foto: Christoph Schmidt/dpa (zu dpa «Schlabberfreund trifft Modefreak: Typologie der Jogginghosenträger» vom 20.01.2015) | Verwendung weltweit (Christoph Schmidt/dpa)

Korrespondenten berichten über Alltagskleidung

Wenn man in China nach Hause kommt, zieht man sich die Schuhe aus und einen Hausanzug an. Die Franzosen sind generell modebewusst, auch im Alltag. In den USA geht man sehr chic ins Büro, man kann ansonsten aber auch total schlampig rumlaufen.

Kräne stehen zwischen Hausfassaden in Berlin. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten über Baustelle

In Moskau wurde im letzten Sommer so viel gebaut, dass in Sibirien die Grabsteine knapp wurden. In Tel Aviv und Nairobi wird momentan viel in die Höhe gebaut. Und in Singapur gilt ein Haus als Altbau, das älter als 25 Jahre ist.

Ein Apfel und ein Knäckebrot neben einem Glas Wasser. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Korrespondenten berichten überDiät

In Argentinien werden immer neue Diät-Trends verkündet. In Südafrika gibt es eine Zuckersteuer. In China sind nur die Frauen gerne schlank, die Männer hingegen zeigen Bauch. In Frankreich achtet man auf seine Linie, isst aber immer noch sehr gut.

Eine Frau läuft am 03.04.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf einem Laufband. (picture-alliance / dpa / Oliver Berg)

Korrespondenten berichten überVorsätze

Gute Vorsätze fürs neue Jahr kennt man in Russland oder Kenia überhaupt nicht. Die Briten hingegen nehmen sich alles Mögliche vor. Und in einer Leistungsgesellschaft wie Singapur sind die Menschen ohnehin immer mit Selbstoptimierung beschäftigt.

Eine Frau schmückt einen leuchtenden Weihnachtsbaum. (Unsplash / Arun Kuchibhotla)

Korrespondenten berichten überWeihnachtsbaum

Ob Nordmanntanne, Plastikbaum, bunt und kitschig oder mit Schnee-Berieselungsanlage: Der Weihnachtsbaum erfreut sich allerorts großer Beliebtheit - nicht nur als christliches Symbol.

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Studio 9

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