Seit 05:00 Uhr Nachrichten

Samstag, 19.09.2020
 
Seit 05:00 Uhr Nachrichten

Alltag anders

Korrespondenten berichten überSchulpflicht

Zwei Mädchen aus dem koptischen Dorf Al-Barsha in Oberägypten, mit Schulheften in den Händen. (picture alliance / ZUMA Press /  Chloe Sharrock )

Arme Familien in Kairo können die Schulpflicht nicht einhalten. Die Schweden gehen gern zur Schule. In den USA ist es dagegen populär, die Kinder zu Hause zu unterrichten.

Bunte Symbolfiguren des Gottes Ganesha. Sie gelten in Indien auch als Glücksbringer. (imago images/ZUMA Wire)

Korrespondenten berichten überGlücksbringer

In Südafrika haben manche einen getrockneten Hühnerfuß in der Tasche. In Mexiko gibt es die Quitapesares, Stoffpüppchen, die den menschlichen Schmerz aufnehmen. In China werden Glücksbringer in Tempeln verkauft.

Eine Comic-Babysitterin passt gleichzeitig auf drei Kinder auf, die sich alle an sie klammern. (picture alliance / PantherMedia)

Korrespondenten berichten überBabysitter

Wenn die Argentinier abends essen gehen, nehmen sie ihre Kinder einfach mit. In der Türkei springt die Familie ein, in China ist die Babysitterin oft auch Haushälterin und Putzfrau. Und in Spanien sind Oma und Opa als Betreuungspersonal gefragt.

Ein frisch gebackenes Brot in einem Leinentuch von zwei Händen gehalten. (unsplash / Kate Remmer)

Korrespondenten berichten überBäcker

Eine tolle Stulle ist in Indien kaum zu kriegen, in China gibt es dafür sogar Sauerteigbrote und in Mexiko sind die Bäckereien voll mit bunten cremigen Torten.

Türkische Rentner sitzen vor einem Haus in Ayvalik. (picture alliance / imageBROKER / F. Schneider)

Korrespondenten berichten überRente

In Singapur gibt es viele alte Taxifahrer, weil die Rente nicht reicht. Türken, die in Deutschland gearbeitet haben, führen als Rentner ein gutes Leben in Istanbul. Das spanische Rentensystem steht vor dem Kollaps. Und in Argentinien müssen Rentner auf nichts verzichten.

Ein Vorhang weht aus einem offenem Fenster. (gettyimages / Priscila Zambotto)

Korrespondenten berichten überZugluft

In der traditionellen chinesischen Medizin sagt man, dass Erkältungen durch Zugluft ausgelöst werden. In Singapur ersetzt die Klimaanlage das Lüften. Auch in Buenos Aires sind offene Fenster selten.

Dämmerung: Ein Junge macht ein Foto der Fütterung, auf einem weitläufigen Platz vor einer Wohnsiedlung sind bestimmt an die hundert Hunde. (Getty Images / NurPhoto / Nasir Kachroo)

Korrespondenten berichten über Solidarität

Inder helfen oft, weil sie möchten, dass ihnen auch selbst etwas Gutes widerfährt. In China ist es außerhalb der Familie schnell vorbei mit der Solidarität. In Südafrika geben in Coronazeiten Farmer einen Teil ihrer Ernte ab.

Großer Parkplatz aus der Vogelperspektive fotografiert in China. (picture alliance / dpa / Yang Yang)

Korrespondenten berichten überParkplatz

In Peking kann ein Parkplatz fast so viel wie eine Wohnung kosten. In Madrid ist ein König, wer einen Tiefgaragenplatz besitzt. Selbsternannte Parkplatzwächter bieten in Buenos Aires ihre Dienste an - und in Istanbul ist das Parken eine Kunst.

Eine ältere Frau geht an einem Wandgemälde vorbei, auf dem auf farbenfrohem Grund das Schwarzweiß-Bild einer Pflegekraft mit Schutzmaske zu sehen ist. Die Fußgängerin trägt ebenfalls Maske. (imago/ZUMA Wire/Ashish Vaishnav)

Korrespondenten berichten überAtemmasken

In Indien gibt es silberfarbene Masken für Hochzeitspaare. In China war es ein Riesenproblem 1,4 Milliarden Menschen mit Bedeckungen zu versorgen. In Südafrika tragen viele „offizielle Leute“ die Maske nur noch locker am Kinn.

Strandszene in Acapulco mit Badegästen, Sonnenschirmen und Badetierverkäufern. (picture alliance / ZUMA Press / Salvador Cisneros Silva)

Korrespondenten berichten überAusflugsziele

In Indien will niemand an den See. In Shanghai fährt man gern in die Berge. In Mexiko-Stadt ist der Strandort Acapulco beliebt und in Istanbul das Ufer des Bosporus. In Südafrika ist der Grill stets dabei - wenn nicht Corona den Ausflug verhindert.

Ein 500-Tonnen-Schwimmbecken wird in die Südsee gehoben (imago images / Reichwein)

Korrespondenten berichten überNichtschwimmer

Schwimmen lernen ist in China teuer. In Spanien kommt es in Urlaubsgebieten oft zu Badeunfällen, weil Nichtschwimmer von den Strömungen mitgerissen werden. In Argentinien wird nicht viel geschwommen, es gibt keine Bäder.

Invertierung eines Bildes, dass ein Flugzeug mit Kondensstreifen vor blauem Himmel zeigt. (imago images / Gottfried Czepluch / Bearbeitung: Deutschlandradio)

Korrespondenten berichten überVerschwörungstheorien

In China werden sie von der Führung knallhart zensiert. In Südafrika kreisen Verschwörungstheorien meist um die Regierung, und in der Türkei ist man sich einig, dass das Böse immer aus dem Ausland kommt: Verschwörungstheorien in aller Welt.

Strassenszene im Istanbuler Stadtteil Sultanahmet am Goldenen Horn: Etliche Autos fahren chaotisch durcheinander. (picture alliance / dpa / Ulrich Baumgarten)

Korrespondenten berichten überVorfahrt

Wer überleben will, sollte in China nicht auf der Vorfahrt beharren. Auch in spanischen Städten leben Fahrradfahrer gefährlich. In Istanbul kann Blickkontakt helfen. In Singapur zählt die Größe des Autos. In Argentinien tastet man sich vor.

Eine Biene sammelt Blütenstaub aus einer Mandelblüte.  (picture alliance / dpa / Annette Riedl)

Korrespondenten berichten überBienen

Für kalifornische Mandelbauern werden sie aus Florida geholt. In Prag ist die Stadtimkerei populär. In Frankreich genießen Bienen den besten Schutz. Und in Neu Dehli werden wilde Bienen bestohlen.

Eine Pfarrerin breitet bei einem Konfirmationsgottesdienst die Arme aus. (imago images / epd)

Korrespondenten berichten überKonfirmation

In Südafrika gibt es noch Initiationsriten. Für die Jungs im Teenageralter heißt das: Wir gehen eine Woche in den Busch. In Frankreich finden Konfirmationen nur selten statt. In Russland gibt es gar kein Fest.

Eine abendliche Stimmung über Istanbul und den Bosporus. (Unsplash/Desert Morocco Adventure)

Korrespondenten berichten überMiete

In Istanbul bezahlt man vor allem für den Ausblick. In Buenos Aires ist es normal, dass man einmal im Monat mit einer Tüte Geld zum Vermieter geht. In Singapur haben die meisten Leute Wohneigentum.

Zwei Clowns stehen neben einem Bulli in einer Wohnstraße, auf den Balkons lachen Kinder und hängt Wäsche. (Getty Images / Anadolu Agency / Sezgin Pancar)

Korrespondenten berichten überCorona Kinderbetreuung

Die Coronapandemiemaßnahmen verändern den Familienalltag weltweit: In Israel liest der Staatspräsident Kindern Märchen vor, in Tschechiens Fernsehen läuft ein Unterrichtsprogramm und Ägyptens Familien bekommen kaum Hilfe für die Betreuung des Nachwuchses.

In einem Berliner Hochhaus hängt im Flur ein Zettel, in dem ein Bewohner Hilfe für seine Nachbarn bei Einkäufen anbietet. 26.März 2020, Berlin. (picture alliance / dpa / Fabian Sommer/)

Korrespondenten berichten überCorona-Hilfsangebote

Solidarität wird groß geschrieben in Coronazeiten: Wohnungseigentümer verzichten auf ihre Miete in Israel. Gefängnisinsassen nähen Schutzmasken in Mexiko und vielerorts wird Nachbarschaftshilfe organisiert.

Ein Mann spielt Saxophon auf seinem Balkon und überblickt dabei die Hafenstadt von Rijeka in Kroatien. (picture alliance / PIXSELL)

Korrespondenten berichten überCoronasingen

Das gemeinsame Singen im chinesischen Wuhan hat Menschen weltweit zu kollektiven Aktionen inspiriert: abendliches Applaudieren in Spanien, Balkon übergreifende Orchester in Frankreich und das Blasen auf Muschelhörnern in Indien.

Aufgebrauchte Toilettenpapierrolle auf einem Halter in einem Badezimmer. (picture alliance / imageBROKER)

Korrespondenten berichten überKlopapier

Bei uns steht Toilettenpapier derzeit hoch im Kurs. In Indien gilt diese Methode als unhygienisch, in Kenia nehmen ärmere Leute oft die Zeitung oder Pflanzen. Die Japaner bevorzugen dagegen eine warme Wasserspülung.

Seite 1/7

Studio 9

Filmfestspiele trotz CoronaVenedig belebt das Kino neu
Der Festivaldirektor Alberto Barbera und die Regisseurin Kaouther Ben Hania begrüßen sich per Ellbogen auf dem roten Teppich. Sie tragen Maske. (Getty Images / Pascal Le Segretain)

Die Filmfestspiele in Venedig haben im Kino stattgefunden, nicht digital. Danke dafür, sagt Filmkritiker Patrick Wellinski. Es lohne sich, alles zu versuchen, die Festivals nicht ins Netz abwandern zu lassen – und das Kino zu feiern.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur