Seit 14:00 Uhr Nachrichten

Dienstag, 21.08.2018
 
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Alltag anders

Korrespondenten berichten überAltenpflege

Eine Frau wird in einem Seniorenheim von einer Pflegerin betreut. (dpa/picture alliance/Jens Kalaene)

In Tschechien kümmert sich vor allem der Staat um die Altenpflege. In Südafrika wird sie als Pflicht der Kinder und Enkel gesehen. Durch die Ein-Kind-Politik in China funktioniert der Generationenvertrag nicht mehr.

Hintereinander aufgereihte Toastbrot-Scheiben. (dpa / ZB / Hans Wiedl)

Korrespondenten berichten überBäckereien

Gummiweißbrot - in den USA sind die Bäckereien ein tristes und in Ägypten mit Fladenbrot ein eher eintöniges Kapitel. Gar keine Bäckereien gibt es in Neu Delhi, da werden die Weizenmehlfladen direkt in den Restaurants gebacken.

(picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)

Korrespondenten berichten überTierschutz

Tierschutz scheint vor allem ein europäisches Thema zu sein. In Japan dagegen sind Tiere zum Essen und zum Kuscheln da – Rechte haben sie keine. Auch in Mexiko ist Tierschutz kein besonders ausgeprägtes Thema. Und in Kenia geht es vor allem um Wildtierschutz.

Hausschuhe warten am Dienstag (07.12.2010) in der Einkaufstraße in der Altstadt von Stralsund auf Kunden. Foto: Stefan Sauer | Verwendung weltweit (dpa-Zentralbild/Stefan Sauer)

Korrespondenten berichten überHausschuhe

Entweder mit Hausschuhen oder barfuß – in Singapur geht niemand mit Straßenschuhen in eine Wohnung. In Indien gibt es in jedem Haushalt Hausschuhe. Und auch in Russland sind sie überall zu finden: Russen und ihre Hausschuhe bilden ein "enges Team".

Eim junges Paar trampt im Urlaub.  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überTrampen

Trampen gibt es in Japan nicht. Auch in Kenia steht niemand an der Straße, um mitgenommen zu werden. In Mexiko ist es ohnehin zu gefährlich. In Ägypten wird manchmal getrampt. Ziele werden dort mit bestimmten Handzeichen angezeigt.

Die "Kirche unserer lieben Frau" in Manhattan liegt zwischen Wolkenkratzern (dpa)

Korrespondenten berichten überGotteshäuser

In Russland bestimmen die orthodoxen Kirchen das Bild. In Indien gibt es zahlreiche Tempel. In den Vereinigten Staaten sind Gotteshäuser fast so omnipräsent wie Schnellimbisse. Und Singapur ist die Stadt mit den meisten Religionsgemeinschaften der Welt.

Ein Junge sitzt am 14.08.2015 im Schwanseebad in Weimar (Thüringen) auf einem Sprungbrett. Foto: Sebastian Kahnert (picture alliance / ZB / Sebastian Kahnert)

Korrespondenten berichten überBaden

Mexikaner liegen eher genussvoll im Wasser, als dass sie wirklich schwimmen. Der Japaner würde niemals im Freien baden. Und die Italiener zieht es mit der ganzen Familie ins Strandbad.

Eine Romni protestiert in Prag gegen Rassismus  (imago/Michal Kamaryt)

Korrespondenten berichten überRassismus

In Singapur ist Rassismus nicht gestattet, es gibt aber eine gewisse Rangordnung. Tschechen sagen, sie seien keine Rassisten - wollen aber keinen Roma als Nachbarn. In China gibt es Rassismus gegen Schwarze und weiße Haut gilt als Schönheitsideal.

Vier grüne Birnen auf einem Tisch. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überObst

In Japan gibt es wohl die teuersten Früchte überhaupt, manche kosten bis zu 10.000 Euro. Mexiko ist ohne Obst überhaupt nicht zu denken. Aber das eigentliche Paradies ist Ägypten: Hier gibt es gleich drei Ernten pro Jahr.

Ausbilder und Lehrling in einer Lehrwerkstatt (imago/photothek)

Korrespondenten berichten überLehre

In den USA ist der Ausbildungsstand von Handwerkern "vernichtend". In Indien versucht man das deutsche System zu kopieren, aber es steckt noch in den Kinderschuhen. Und in Ägypten sind die Berufsschulen korrupt, berichten unsere Korrespondenten.

Sonnenbrillen werden zum Verkauf angeboten. (dpa)

Korrespondenten berichten überBrillen

In Indien gibt es mittlerweile die gleichen Hipster-Brillen, die auch in Deutschland im Trend liegen. In Singapur sind Brillen allgegenwärtig. Denn: Drei Viertel der Bewohner sind kurzsichtig. Und in Ägypten wird bei der Brille wenige auf Modetrends geachtet.

Menschen stehen am Dienstag (01.02.2011) Schlange im "Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen - das jobcenter" in Gelsenkirchen (pa/dpa/Stratenschulte)

Korrespondenten berichten überSozialhilfe

In ganz Südamerika gibt es kein funktionierendes Sozialhilfesystem. In Südafrika bekommen Arme eine kleine Unterstützung, von der momentan 17 Millionen Menschen abhängig sind. Das Geld für Hilfebedürftig in Indien kommt bei ihnen oft nicht an, weil sie kein eigenes Konto haben.

Dildos in verschiedenen Farben und Formen - hier auf der Venus Erotikmesse in Berlin (imago / Jens Schicke)

Korrespondenten berichten überDildos

In Indien ist nicht ganz klar, ob Sexspielzeuge überhaupt legal sind. Denn im Gesetz heißt es: Unnatürlicher Sex steht unter Strafe. Und in Singapur sind Sexspielzeuge eigentlich nicht erlaubt, zu kaufen gibt es sie trotzdem.

Das Fenster eines Autos wurde eingeschlagen. (imago)

Korrespondenten berichten überAutodiebe

In Argentinien werden unglaublich viele Autos gestohlen, auf der Straße sollte man sie deshalb nicht parken. Ein Problem stellt auch der Diebstahl von Autoteilen dar. In Tschechien war Autodiebstahl in den 90er-Jahren ein großes Thema. Da verschwanden pro Jahr gut 20.000 Fahrzeuge.

Ein Bioladen auf der Grünen Woche in Berlin. (imago/photothek)

Korrespondenten berichten überBioläden

Biowaren gibt es in China schon, Bioläden aber nicht. Auch in Tschechien sind keine Bioläden zu finden, hier werden die Produkte an speziellen Ständen angeboten. Und in Südafrika ist ein Trend zu Bioprodukten zu verzeichnen, so verbreitet wie in Deutschland sind die Bioläden jedoch nicht.

Die Illustration zeigt einen Einbrecher, der eine Tür öffnet. (picture alliance / dpa / Nicolas Armer)

Korrespondenten berichten überEinbruch

In Singapur ist die Kriminalitätsrate traumhaft gering. Wenig Einbrüche gibt es auch in Indien – was hier wohl am Wachpersonal der Reichen liegt. In den USA sind Einbrüche aber eine großes Thema: vor allem in der Hauptstadt Washington D.C.

Packung einer Antibabypille mit der Aufschgrift Mo, Di, Mi  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überDie Pille

In Indien wenden vor allem Frauen aus der Mittel- und Oberschicht die Pille an. In den USA gab es sie unter Obama noch auf Krankenschein, damit ist es unter Trump vorbei.

Gerolf Wortmann, Ehrenamtlicher Helfer der Caritas, füllt am 19.11.2013 vor dem Bahnhof in Bremen Suppe in einen Teller.  (dpa / Carmen Jaspersen)

Korrespondenten berichten überSuppenküchen

Suppenküchen gibt es in den Vereinigten Staaten fast in jedem Ort und gehören zum traurigen Stadtbild. Auch in Russland wird in allen Städten kostenloses Essen an arme Menschen verteilt. Eine der größten Suppenküche der Welt befindet sich in Indien. Sie hat 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geöffnet.

An einem Mülleimer in der Innenstadt von Karlsruhe (Baden-Württemberg) ist am 06.08.2014 ein Pfandring angebracht in dem leere Flaschen stehen. Wer seine Pfandflaschen oder -dosen nicht ins Geschäft zurückbringen möchte, kann sie in die Ringe stecken. So ist es Pfandsammlern einfacher möglich, die Flaschen und Dosen mitzunehmen. (dpa / Uli Deck)

Korrespondenten berichten überPfandflaschen

In Deutschland gibt es ein ausgeklügeltes Pfandsystem - aber wie sieht es in anderen Ländern aus? In Japan gibt es gar keine Pfandflaschen. In Mexiko zahlt man Pfand nur bei den Ein-Liter-Bierflaschen und der Rest landet im Müll.

Die japanische Fahne (dpa/picture-alliance/Friso Gentsch)

Korrespondenten berichten überNationalstolz

Viele Menschen sind stolz auf ihr Land - auf ihre Kultur, auf die Tradition und auf die Leistungen des Landes. Aber nicht überall auf der Welt ist die Nation ein fester Bezugspunkt.

Luftbild eines Vororts in Kalifornien in den USA mit gleichförmigen Häusern (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überVororte

Pekinger Vororte bestehen meist aus unzähligen Hochhäusern. Ebenfalls sehr eintönig sind die Vororte rund um Los Angeles. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Ausstattung der Schulen. In Neu-Delhi ist so mancher Vorort eine Wohlstandsoase - in der aber dennoch Menschen auf der Straße schlafen.

Youtube-Logo auf PC (imago /Rene Traut)

Korrespondenten berichten überYoutube

In Mexiko wird Youtube von den Drogenkartellen als Verbreitungsweg für die Lieder genutzt, die den Drogenbossen gewidmet werden. In Japan hat jedes Kind einen eigenen Account. In Frankreich wurde mit Dailymotion ein Konkurrenzunternehmen gegründet.

Schilder in verschiedenen Sprachen.  (Unsplash / Soner Eker )

Korrespondeten berichten überFremdsprachen

Kinder in Kenia wachsen mit über 40 Sprachen auf. In Mexiko gibt es sogar mehr als 60 indigene Sprachen. Die Japaner sprechen nur selten eine Fremdsprache – und haben dafür eine gute Ausrede.

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Studio 9

20 Jahre "Lola rennt"Betrachtungen zur Zeit im Film
Um ihren Freund zu retten, rennt Lola, gespielt von Franka Potente, in Tom Tykwers Film "Lola rennt"durch Berlin.  (imago stock&people)

Heute vor 20 Jahren rannte Lola los, drei Mal zwanzig Minuten, drei Mal der Versuch, Manni zu retten, der einem Gangster 100.000 Mark schuldete. Hartwig Tegeler nimmt den Jahrestag zum Anlass, über die Relativität von Wahrheit und Zeit im Kino nachzudenken. Mehr

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