Seit 14:05 Uhr Kompressor

Montag, 22.10.2018
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor

Alltag anders

Korrespondenten berichten überDemonstrationen

Eisenbahnarbeiter demonstrieren in Paris vor der Station Montparnasse (Nicolas Joubert/ Wostok Press/ dpa)

In Rom campieren Menschen ein ganzes Jahr vor dem Parlament, um für die Stammzellentherapie zu streiten. In Mexiko-Stadt wehren sich Bürger per Demo gegen Firmenpleiten - und in Kairo wird Protest in der Regel gewaltsam aufgelöst.

Ein junger Mann mit Vollbart geht mir einem Kaffee in der Hand über eine Straße und Blick auf sein Handy.  (imago / Westend61)

Korrespondenten berichten überHipster

Auch in Südafrika und Peking gibt es Hipster. In Buenos Aires nehmen sie gerade geradezu Überhand. Aber die eigentliche Hauptstadt von Hipsterhausen ist Venice.

Eine Frau steht am 18.02.2015 in Wiesbaden (Hessen) mit ihrem Fahrrad an einer belebten Kreuzung.  (picture alliance / dpa / Arne Dedert)

Korrespondenten berichten überKreuzung

In Tokio gibt es wohl die verrücktesten Kreuzungen überhaupt. In Kairo sind die Kreisverkehre berühmt, weil sie für viele tödlich sind. Und in Rom gibt es zwar Verkehrsregeln, aber die Vorfahrt muss man sich erstreiten.

Bildnummer: 52913481 Datum: 29.01.2009 Copyright: imago/Schöning Versicherungsschein für eine Haftpflichtversicherung, Objekte; 52913481 Date 29 01 2009 Copyright Imago Schöning Insurance Certificate for a Liability insurance Objects 2009 Symbolic image emblem Insurance  (imago/Schöning)

Korrespondenten berichten überVersicherungen

In Südafrika sind Versicherungen eine richtige Industrie. In China hingegen noch ein sehr neues Phänomen. In Frankreich gibt es eine verpflichtende Schulversicherung für alle Kinder. Korrespondenten aus aller Welt berichten.

Zwei junge Frauen unterhalten sich. (Trung Thanh / Unsplash)

Korrespondenten berichten überDialekte

In China gibt es hunderte Dialekte, in Südafrika dagegen kaum welche - weil es hier so viele Sprachen gibt. Die Argentinier sind überzeugt, dass ihre Variante des Spanischen die richtige ist, während die übrigen Südamerikaner sich darüber lustig machen.

Vereidigung von Kommissaranwärtern der Polizei Nordrhein-Westfalen. (dpa / picture-alliance)

Korrespondenten berichten überBeamte

Gutverdiendende Faulpelze, die sich nicht zuständig fühlen – egal wo in der Welt, Beamte haben oft nicht den besten Ruf. Mehr als 6 Millionen Beamte gibt es allein in Ägypten. In Mexiko sind Polizisten für ihre Korruption bekannt und gefürchtet.

Sinnbild für Streit: Silhouette von drei Raben (imago / imagebroker)

Korrespondenten berichten überVögel

In Argentinien nisten Papageien in Kirchtürmen. In Los Angeles lassen sich Kolibris beobachten. In Paris gibt es im Vergleich zu anderen Städten recht wenig Vögel. Und in Südafrika muss man schon fragen, welche Vogelarten nicht vorkommen, denn es gibt unglaublich viele.

10.01.2018, Hessen, Offenbach:  Ein Spielzeug-Zug im Aufenthaltsraum der städtischen Kita «Am Hafen». Ein Projekt in der Kindertagesstätte mit ungewöhnlich langen Öffnungszeiten droht zu scheitern, weil Erzieherinnen fehlen. (zu dpa "Noch vor dem Start: Langzeit-Betreuung für Kita-Kinder droht das Aus" vom 30.01.2018) Foto: Fabian Sommer/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Korrespondenten berichten überSpielzeug

Der Ball ist das Spielzeug schlechthin in Italien. In Kenia gibt es auch all die Spielzeuge, die man in Deutschland kennt. Nur: Kaum jemand kann sie sich leisten. Und in Japan spielen eher die Erwachsenen mit Teddybären und Plüschtieren.

Eine Frau wird in einem Seniorenheim von einer Pflegerin betreut. (dpa/picture alliance/Jens Kalaene)

Korrespondenten berichten überAltenpflege

In Tschechien kümmert sich vor allem der Staat um die Altenpflege. In Südafrika wird sie als Pflicht der Kinder und Enkel gesehen. Durch die Ein-Kind-Politik in China funktioniert der Generationenvertrag nicht mehr.

Hintereinander aufgereihte Toastbrot-Scheiben. (dpa / ZB / Hans Wiedl)

Korrespondenten berichten überBäckereien

Gummiweißbrot - in den USA sind die Bäckereien ein tristes und in Ägypten mit Fladenbrot ein eher eintöniges Kapitel. Gar keine Bäckereien gibt es in Neu Delhi, da werden die Weizenmehlfladen direkt in den Restaurants gebacken.

(picture alliance / dpa / Dedi Sinuhaji)

Korrespondenten berichten überTierschutz

Tierschutz scheint vor allem ein europäisches Thema zu sein. In Japan dagegen sind Tiere zum Essen und zum Kuscheln da – Rechte haben sie keine. Auch in Mexiko ist Tierschutz kein besonders ausgeprägtes Thema. Und in Kenia geht es vor allem um Wildtierschutz.

Hausschuhe warten am Dienstag (07.12.2010) in der Einkaufstraße in der Altstadt von Stralsund auf Kunden. Foto: Stefan Sauer | Verwendung weltweit (dpa-Zentralbild/Stefan Sauer)

Korrespondenten berichten überHausschuhe

Entweder mit Hausschuhen oder barfuß – in Singapur geht niemand mit Straßenschuhen in eine Wohnung. In Indien gibt es in jedem Haushalt Hausschuhe. Und auch in Russland sind sie überall zu finden: Russen und ihre Hausschuhe bilden ein "enges Team".

Eim junges Paar trampt im Urlaub.  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überTrampen

Trampen gibt es in Japan nicht. Auch in Kenia steht niemand an der Straße, um mitgenommen zu werden. In Mexiko ist es ohnehin zu gefährlich. In Ägypten wird manchmal getrampt. Ziele werden dort mit bestimmten Handzeichen angezeigt.

Die "Kirche unserer lieben Frau" in Manhattan liegt zwischen Wolkenkratzern (dpa)

Korrespondenten berichten überGotteshäuser

In Russland bestimmen die orthodoxen Kirchen das Bild. In Indien gibt es zahlreiche Tempel. In den Vereinigten Staaten sind Gotteshäuser fast so omnipräsent wie Schnellimbisse. Und Singapur ist die Stadt mit den meisten Religionsgemeinschaften der Welt.

Ein Junge sitzt am 14.08.2015 im Schwanseebad in Weimar (Thüringen) auf einem Sprungbrett. Foto: Sebastian Kahnert (picture alliance / ZB / Sebastian Kahnert)

Korrespondenten berichten überBaden

Mexikaner liegen eher genussvoll im Wasser, als dass sie wirklich schwimmen. Der Japaner würde niemals im Freien baden. Und die Italiener zieht es mit der ganzen Familie ins Strandbad.

Eine Romni protestiert in Prag gegen Rassismus  (imago/Michal Kamaryt)

Korrespondenten berichten überRassismus

In Singapur ist Rassismus nicht gestattet, es gibt aber eine gewisse Rangordnung. Tschechen sagen, sie seien keine Rassisten - wollen aber keinen Roma als Nachbarn. In China gibt es Rassismus gegen Schwarze und weiße Haut gilt als Schönheitsideal.

Vier grüne Birnen auf einem Tisch. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überObst

In Japan gibt es wohl die teuersten Früchte überhaupt, manche kosten bis zu 10.000 Euro. Mexiko ist ohne Obst überhaupt nicht zu denken. Aber das eigentliche Paradies ist Ägypten: Hier gibt es gleich drei Ernten pro Jahr.

Ausbilder und Lehrling in einer Lehrwerkstatt (imago/photothek)

Korrespondenten berichten überLehre

In den USA ist der Ausbildungsstand von Handwerkern "vernichtend". In Indien versucht man das deutsche System zu kopieren, aber es steckt noch in den Kinderschuhen. Und in Ägypten sind die Berufsschulen korrupt, berichten unsere Korrespondenten.

Sonnenbrillen werden zum Verkauf angeboten. (dpa)

Korrespondenten berichten überBrillen

In Indien gibt es mittlerweile die gleichen Hipster-Brillen, die auch in Deutschland im Trend liegen. In Singapur sind Brillen allgegenwärtig. Denn: Drei Viertel der Bewohner sind kurzsichtig. Und in Ägypten wird bei der Brille wenige auf Modetrends geachtet.

Menschen stehen am Dienstag (01.02.2011) Schlange im "Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen - das jobcenter" in Gelsenkirchen (pa/dpa/Stratenschulte)

Korrespondenten berichten überSozialhilfe

In ganz Südamerika gibt es kein funktionierendes Sozialhilfesystem. In Südafrika bekommen Arme eine kleine Unterstützung, von der momentan 17 Millionen Menschen abhängig sind. Das Geld für Hilfebedürftig in Indien kommt bei ihnen oft nicht an, weil sie kein eigenes Konto haben.

Dildos in verschiedenen Farben und Formen - hier auf der Venus Erotikmesse in Berlin (imago / Jens Schicke)

Korrespondenten berichten überDildos

In Indien ist nicht ganz klar, ob Sexspielzeuge überhaupt legal sind. Denn im Gesetz heißt es: Unnatürlicher Sex steht unter Strafe. Und in Singapur sind Sexspielzeuge eigentlich nicht erlaubt, zu kaufen gibt es sie trotzdem.

Das Fenster eines Autos wurde eingeschlagen. (imago)

Korrespondenten berichten überAutodiebe

In Argentinien werden unglaublich viele Autos gestohlen, auf der Straße sollte man sie deshalb nicht parken. Ein Problem stellt auch der Diebstahl von Autoteilen dar. In Tschechien war Autodiebstahl in den 90er-Jahren ein großes Thema. Da verschwanden pro Jahr gut 20.000 Fahrzeuge.

Ein Bioladen auf der Grünen Woche in Berlin. (imago/photothek)

Korrespondenten berichten überBioläden

Biowaren gibt es in China schon, Bioläden aber nicht. Auch in Tschechien sind keine Bioläden zu finden, hier werden die Produkte an speziellen Ständen angeboten. Und in Südafrika ist ein Trend zu Bioprodukten zu verzeichnen, so verbreitet wie in Deutschland sind die Bioläden jedoch nicht.

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Studio 9

Tomi UngererEin Unkonventioneller wird Ehrenlegionär
Bei einer Pressekonferenz am 15.11.2011 zeigt der elsässische Künstler Tomi Ungerer lachend eine Seite seines neuen Buches, auf der die Karikatur eine halbnackte Frau von hinten zu sehen ist. (picture alliance / dpa / Rolf Haid)

Kinderbücher, Werbeplakate, Erotisches − das Werk Tomi Ungerers ist wahrlich facettenreich. Besichtigen kann man es am besten im Musée Tomi Ungerer in Straßburg. In der Stadt im Elsass wurde der 86-Jährige geboren, der heute zum "Kommandanten der Ehrenlegion" ernannt wird.Mehr

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