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Echtzeit | Beitrag vom 18.07.2020

Alles klar?!Die Echtzeit mit dem Durchblick

Moderation: Martin Böttcher

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Ein Auge sieht durch ein Loch in der Wand. Helles Licht fällt dadurch herein. (unsplash / Dmitry Ratushny)
Die Echtzeit mit dem Durchblick (unsplash / Dmitry Ratushny)

Ob Durchblick auf dem Berliner Immobilienmarkt, bei Designermode oder beim Kauf der richtigen Brille – den Blick zu schärfen und klare Sicht zu haben, bringt einen oft weiter im Leben. Und die Echtzeit hilft dabei.

Es geht also darum, die Übersicht zu behalten. Oder auch nur genau hinzuschauen. Schwierig wird das bei verschachtelten Eigentumskonstruktionen auf dem Immobilienmarkt. Hier beginnt die Arbeit von Christoph Trautvetter, der als externer Leiter bei dem Projekt "Wem gehört die Stadt?" der Berliner Rosa-Luxemburg-Stiftung arbeitet.

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Und Mietern, die horrende Erhöhungen oder gleich die Kündigung kriegen, dabei hilft, die eigentlichen Besitzer zu ermitteln, um in Kontakt mit denen zu treten. Wie er das gemacht hat, im Falle des Buchladens "Kisch & Co." in Berlin-Kreuzberg, erzählt er im Gespräch – mit der Pointe, dass das Haus den Erbinnen des Tetrapak-Erfinders Rausing gehört. Die fördern Kunst und Kultur – mit dem Geld, das sie durch die drohende Vertreibung eines kulturellen Orts wie einer Kiezbuchhandlung verdienen.

Ein Ex-Model sammelt Designermode

Häufig haben die Besitzer am Ende der Verschleierung selber keinen Durchblick. Um eine andere Form der Übersicht geht das bei Michelle Elie. Das in Köln lebende Ex-Model sammelt Designermode, die "Comme des Garçons"-Collection von Elie ist gerade im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main zu sehen. Aber wo das bei ihr zu Hause hängt, wie man solche Mengen katalogisiert, erzählt Elie in der Echtzeit.

Warum sind Brillen beim Optiker so teuer?

Marietta Schwarz sorgt derweil für Durchblick im Brillengeschäft – sie ist der Frage nachgegangen, warum Brillen beim Optiker so teuer sind, bei den hippen neuen Brillenketten dagegen so günstig. Am Ende hilft auch Brillenträger Karl Lauterbach (SPD) bei der Aufklärung.

Und den "Evil Eyes", die im Original "Nazar Boncuk", türkisch für Perle des bösen Blicks heißen, schenkt der Beitrag von Yesim Alioglou Beachtung – weniger als Talisman, denn als Modeaccessoire.

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