Alhambra in Granada wegen Erdbeben-Schäden geschlossen

In der spanischen Stadt Granada hat zweimal binnen weniger Tage die Erde gebebt, auch mit Folgen für die mittelalterliche Alhambra: Die maurische Palastanlage ist wegen Schäden geschlossen worden. Der andalusische Katastrophenschutz teilte mit, dass unter anderem nicht-tragende Teile wie Zinnen, Putzflächen und dekorative Elemente betroffen sind. Die Alhambra entstand in ihrer heutigen Gestalt vor allem vom 13. bis zum 15. Jahrhundert unter den Nasriden, der letzten muslimischen Dynastie auf der iberischen Halbinsel. Sie ist eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen in Europa. Im vergangenen Jahr kamen 2,7 Millionen Menschen, um die Unesco-Welterbestätte in Granada zu sehen.