Albinmüllers Pferdetor in Magdeburg ist nach aufwendiger Sanierung wiederhergestellt

    Das steinerne Pferdetor im Stadtpark von Magdeburg ragt in den wolkenlosen Himmel. Sechs Säulen mit den Tiernachbildungen bilden das 15 Meter hohe Pferdetor aus dem Jahr 1927.
    Die rund 32.000 Klinkersteine im Oldenburger Format wurden nach alten Vorlagen extra für das Tor angefertigt. © picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Stephan Schulz
    Nach aufwendiger Sanierung ist das Pferdetor im Magdeburger Stadtpark Rotehorn wiederhergestellt. Das zur Deutschen Theaterausstellung 1927 vom Architekten Albinmüller errichtete Baudenkmal musste wegen Einsturzgefahr saniert werden.
    Die rund 32.000 Klinkersteine im Oldenburger Format wurden nach alten Vorlagen extra angefertigt. Letzte Arbeiten an den fünf Bögen werden im Zuge der Pflasterung rund um das Bauwerk im September erfolgen, hieß es von der Stadt. Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra würdigte das Tor mit seinen sechs Terrakotta-Pferden als architektonische Ikone der Moderne. Außerdem steht es seiner Meinung nach bis heute für den künstlerischen Mut Magdeburgs in der Weimarer Republik.