Akademie der Künste sieht durch die geplante GEMA-Reform den Kulturauftrag gefährdet

    Blick auf den Rücken einer schattenhaften Person. Sie spielt Cello und das Griffbrett des Instrumentes erscheint an der Schulter anliegend.
    Eine Person spielt Cello © cottonbro studio
    Die Akademie der Künste sieht durch die geplante neue Kulturförderung der GEMA den Kulturauftrag gefährdet. Die Reform soll Anfang Mai verabschiedet werden. Damit würde der Etat für E- oder Kunstmusik für alle Mitglieder geöffnet. Dieses Gießkannenprinzip entziehe genau dem schutzwürdigen Bereich seine Existenzgrundlage, der das Rückgrat der Musikkultur bilde, heißt es von der Akademie. Die GEMA sei die maßgebliche Verwertungsgesellschaft für Musik in Deutschland und trage wegen ihrer faktischen Monopolstellung eine besondere kulturpolitische Verantwortung. Sie gefährde jedoch die deutsche zeitgenössische klassische Musik, die tragende Säule des Kulturbetriebs und globales Aushängeschild sei.