Afghanischer Film "No Good Men" eröffnet diesjährige Berlinale

Die Berlinale wird in diesem Jahr mit der Weltpremiere des afghanischen Films "No Good Men“ eröffnet. Das Werk der Regisseurin Shahrbanoo Sadat wurde als internationale Koproduktion gedreht - unter anderem mit deutscher Beteiligung. "No Good Men" ist eine romantische und politische Komödie. Die Regisseurin Sadat spielt die Hauptrolle, sie verkörpert eine Kamerafrau beim Sender Kabul TV. Die Dreharbeiten fanden an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle sagte, Shahrbanoo Sadat gehöre zu den spannendsten Stimmen des internationalen Kinos. In "No Good Men" rücke sie erneut das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt. Die Regisseurin hat auch "Wolf and Sheep" und "Kabul Kinderheim" gedreht. Sie lebt seit ihrer Evakuierung aus Afghanistan im Jahr 2021 in Hamburg. Bis 2025 war sie Teilnehmerin des INTRO-Programms der Hamburger Kulturbehörde, das geflüchtete Künstler fördert, die nicht mehr in ihren Herkunftsländern arbeiten können. Die Berlinale wird am 12. Februar eröffnet.