"Adolescence" stellt bei den Bafta-Fernsehpreisen Rekorde auf

    Neun Menschen in Kleider und Anzügen stehen nebeneinander. Vier von ihnen tragen Preise in Form von goldenen Masken.
    Bei den Bafta-TV-Awards ist das Netflix-Drama "Adolescence" viermal ausgezeichnet worden. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ian West
    Die Serie "Adolescence" hat über die Grenzen von Großbritannien hinaus Debatten ausgelöst - und jetzt bei den britischen Fernsehpreisen Bafta TV Awards Rekorde gebrochen: Die Netflix-Produktion gewann vier Preise - so viele wie keine andere Sendung je zuvor. "Adolescence" wurde zur "besten Miniserie" gekürt. Bester Schauspieler wurde Stephen Graham für seine Rolle als Vater eines 13-Jährigen unter Mordverdacht, der an die Unschuld seines Kindes glauben will. Christine Tremarco als Mutter wurde beste Nebendarstellerin. Den Teenager selbst gibt der 16-jährige Owen Cooper, der als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde. Er ist damit der jüngste Bafta-Fernsehpreisträger der Geschichte. Cooper hat für die Verkörperung der "Adolescence"-Figur bereits viele Ehrungen erhalten - etwa den Emmy. Auch hier war der Brite der bisher jüngste männliche Gewinner. Weitere Bafta-TV-Preise gingen unter anderem an die Fernsehshows "The Celebrity Traitors" und "Last One Laughing", die jeweils zweimal ausgezeichnet wurden.