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Fazit / Archiv | Beitrag vom 20.01.2015

Achenbach-Urteil19,4 Millionen Euro an die Aldi-Erben

Stefan Koldehoff im Gespräch mit Anke Schaefer

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Kunstberater Helge Achenbach am 15.12.2014 in Essen (picture alliance / dpa / Foto: Roland Weihrauch)
Kunstberater Helge Achenbach vor Prozessbeginn am 15.12.2014 in Essen. (picture alliance / dpa / Foto: Roland Weihrauch)

Helge Achenbach muss fast 20 Millionen Euro Schadenersatz an die Familie des Aldi-Erben Berthold Albrecht zahlen. Der DLF-Kunstexperte Stefan Koldehoff hat den Düsseldorfer Zivilprozess gegen den Kunstberater beobachtet.

19,4 Mio Euro Schadenersatz muss der Kunstberater Helge Achenbach an die Familie des Aldi-Erben Berthold Albrecht zahlen, das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. Babette Albrecht, die Schwiegertochter des Aldi-Nord Gründers Theo Albrecht, hatte Achenbach angeklagt: Weil dieser ihrem Mann, Berthold - der 2012 verstorben ist - Kunstwerke und Oldtimer für insgesamt 120 Millionen Euro verkauft hatte, und dabei "verdeckte Preisaufschläge" verlangt habe.

Hat sich die Klägerin also auf ganze Linie durchgesetzt? Stefan Koldehoff ist unser Kunstexperte beim Deutschlandfunk in Köln und hat den Prozess für "Fazit" verfolgt.

Mehr zum Thema:

Kunstmarkt - Achenbach und Albrecht: eine prototypische Konstellation
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 20.01.2015)

Düsseldorfer Zivilprozess - Kunstberater Achenbach muss Millionen zahlen
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 20.01.2015)

Prozess gegen Kunstberater Helge Achenbach - Versprechen auf ein schillerndes Leben
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 05.01.2015)

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