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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 14.09.2018

Ablenkung durch SmartphonesBrauchen wir ein Handyverbot an Schulen?

Moderation: Birgit Kolkmann

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Ein Jugendlicher schaut auf sein Smartphone  (imago stock&people/ Stefan Arend)
Ein Jugendlicher schaut auf sein Smartphone - was in der Schule problematisch sein kann. (imago stock&people/ Stefan Arend)

Sie sind Aufmerksamkeitskiller, auch wenn sie nur in der Schultasche liegen, glaubt der Deutsche Lehrerverband. Smartphones sollten deshalb an deutschen Schulen weitgehend verboten werden. Ein realitätsferner Vorschlag, meinen Experten für digitale Bildung.

Seit Beginn des neuen Schuljahres sind in Frankreich Grund- und Mittelschulen Handy-frei. Auch der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ein Handyverbot in Schulen gefordert. Smartphones seien das "Hauptmobbinginstrument" auf Schulhöfen, argumentiert er.

Handyverbot nicht zeitgemäß?

Die Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Cornelia Holsten, hält nichts davon. Pauschale Handyverbote seien nicht mehr zeitgemäß, stattdessen müssten Schulen deutlich mehr Medienkompetenz vermitteln, sagt sie. Aber auch Kinder klagen inzwischen über die mentale Abwesenheit von Eltern, die zu viel aufs Smartphone blicken.

Brauchen wir neue Smartphone-Regeln für alle? Sollten Schulen die Handynutzung ihrer Schüler komplett verbieten? Oder besser den richtigen Umgang mit Smartphones und Internet vermitteln – auch für zukünftige Eltern? Und wenn ja, was bedeutet das für die digitale Ausstattung von Schulen?

Darüber diskutieren im "Wortwechsel"
Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes
Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten
Steffen Heil, Vorstand der Auerbach-Stiftung
Timm Lutter, Vorstand des Bündnisses für Bildung
Laurenz Terl, Landesschülerausschuss Berlin

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