61. Biennale von Venedig eröffnet - keine Eröffnungsfeier wegen Streitigkeiten

In Venedig ist die 61. Kunst-Biennale eröffnet worden. Wegen politischer Streitigkeiten um die Teilnahme Russlands und Israels fand die Eröffnung ohne offizielle Zeremonie statt. Die für die Verleihung des Preises Goldener Löwe zuständige Jury war im Vorfeld bereits wegen des Streits zurückgetreten. Sie distanzierte sich von der Entscheidung der Biennale-Leitung, wieder einen russischen Pavillon zuzulassen. Kritik äußerte auch die italienische Regierung. Die EU strich Finanzmittel im Umfang von zwei Millionen Euro. Gegen die Teilnahme Israels gab es am Abend vor der Eröffnung Proteste. Die alle zwei Jahre stattfindende Biennale von Venedig gilt mit der documenta in Kassel als wichtigste internationale Veranstaltung für zeitgenössische Kunst. Sie dauert bis zum 22. November.