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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 14.03.2015

50 Jahre deutsch-israelische BeziehungenJerusalems Bürgermeister Teddy Kollek im Gespräch mit Berliner Schülern

Zusammenschnitt aus zwei RIAS-Schulklassen-Gesprächen von Dezember 1970 und November 1976

Vorgestellt von Margarete Wohlan

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Das Archivbild vom 22.6.2003 zeigt den früheren Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek, in Jerusalem. Teddy Kollek ist im Alter von 95 Jahren gestorben (picture alliance / dpa / BPA Faßbender)
Teddy Kollek - der frühere Bürgermeister von Jerusalem (picture alliance / dpa / BPA Faßbender)

"Man sollte sich nicht ein zu ideales Bild machen", sagt der betont der Jerusalemer Bürgermeister 1976 im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern aus Berlin. Er spricht mit ihnen über seine Stadt und über Jerusalem.

Zu dem Zeitpunkt ist der Sechstagekrieg seit drei Jahren beendet und Ost-Jerusalem Teil von Israel. Für die 17- bis 19-Jährigen ist es das beherrschende Thema, zumal ihre Heimatstadt Berlin nach wie vor durch eine Mauer geteilt ist. Beide Seiten begegnen sich auf Augenhöhe, ohne von ihren Standpunkten abzuweichen.

1976 ist Teddy Kollek zu Gast in Berlin und macht wieder bei einem Schulklassen-Gespräch mit, wenn auch mit anderen Schülern. Das Thema bleibt aber das gleiche: Integration von Arabern, Internationalisierung des Konflikts, Tempelberg.

"Man sollte sich zwar nicht ein zu ideales Bild machen", betont der Jerusalemer Bürgermeister, "aber wir haben für die letzten zehn Jahre ein verhältnismäßig gutes Resultat erreicht".

Wir wiederholen diese gekürzten Schulklassengespräche im Rahmen unseres Programmschwerpunkts '50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel - 1965 - 2015'.

 

Weiterführende Information

Dan Diners "Rituelle Distanz" | Analyse des deutsch-israelischen Neubeginns
Deutschlandfunk - Andruck - 02.03.2015

50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen | Auschwitz, Bonn, Jerusalem
Deutschlandradio Kultur - Zeitfragen - 27.01.2015

 

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