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Chormusik | Beitrag vom 30.10.2019

40 Jahre "Archiv Frau und Musik"Chancengleichheit für Komponistinnen

Moderation: Olga Hochweis

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Die Grafik eines Frauenkopfes, dessen wehende Haarpracht aus Noten und Notenschlüsseln besteht. (Archiv Frau und Musik)
Das Logo "Archiv Frau und Musik" (Archiv Frau und Musik)

Im Bestand des "Archivs Frau und Musik" sind über 1900 Komponistinnen verzeichnet. Vom Mittelalter bis in unsere Tage reicht die Bandbreite. Und abseits der bekannten Namen sind dort auch viele Entdeckungen möglich.

Clara Schumann und Fanny Hensel sind vielen ein Begriff. Wer aber kennt Chormusik von Komponistinnen wie Wilma Alba Cal, Ethel Smyth, Nana Forte oder Chiara Margarita Cozzolani? Das "Archiv Frau und Musik" in Frankfurt am Main gilt weltweit als die Fachbibliothek mit dem größten Bestand an Noten, Bild- und Tonmaterialien und Literatur sowie und Nachlässen von Komponistinnen.

Ein Archivraum mit Lesetisch und Regalen, eine offene Tür führt auf den Flur. (Andrea Späth Fotodesign)Der Lesesaal im "Archiv Frau und Musik" in Frankfurt am Main. (Andrea Späth Fotodesign)

Rund 25.000 Medieneinheiten sind dort versammelt. Seinen 40. Geburtstag im November feiert das Archiv nicht zuletzt mit dem Forschungs- und Vermittlungsprojekt "Chancengleichheit für Komponistinnen". Gestartet ist es mit dem Sammlungsschwerpunkt Chormusik, denn dies ist die Gattung, die eine besonders breite Öffentlichkeit erreicht.
Gäste der Sendung sind Marleen Hoffmann und Elisabeth Treydte, die das Projekt konzipiert und auf den Weg gebracht haben.

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