4.000 französische Filmschaffende kritisieren Verwendung von KI-Tools

Wenige Tage vor der Verleihung der französischen César-Filmpreise prangern 4.000 Filmschaffende die "systematische Plünderung" von Stimmen und Bildern durch künstliche Intelligenz an. Dieses für bestimmte Berufe außerordentlich wertvolle Instrument sei für Film-Künstler "eine verschlingende Hydra", schreiben die Unterzeichner in einem offenen Brief. Das Klonen von Stimmen ohne Zustimmung werde immer häufiger, beklagen die Darstellerinnen und Darsteller. Der offene Brief fordert die Schaffung eines "rechtlichen Rahmens", damit "KI mit der Arbeit von Künstlern und der Achtung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten koexistieren kann". Seit mehreren Monaten gibt es in der Branche immer mehr Initiativen. Schauspieler sind kürzlich in Paris auf die Straße gegangen, um für "von Menschen für Menschen geschaffene Synchronisation" zu demonstrieren.