25 Jahre Wiederherstellung von Schloss Paretz gefeiert

Die Wiedereröffnung von Schloss Paretz im Havelland vor 25 Jahren ist mit einem Festakt gefeiert worden. Brandenburgs Kulturstaatssekretär Dünow (SPD) würdigte das Ensemble dabei als lebendigen Ort, an dem Geschichte bis heute weiter erzählt werde.
Paretz sei mehr als nur eine nostalgische Erinnerung an die preußische Königin Luise. "Paretz erzählt auch von den Brüchen des 20. Jahrhunderts und vom mutigen Entschluss, diesen besonderen Ort nicht aufzugeben", unterstrich der Staatssekretär.
Schloss und Dorf Paretz wurden von 1797 bis 1804 von dem Architekten David Gilly als Sommerresidenz für den damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm III. und seine Gemahlin Luise angelegt. Das Ensemble gilt bis heute als Musterbeispiel preußischer Landbaukunst um 1800. Es habe sowohl den Wunsch nach einem königlichen Landsitz erfüllt, als auch die Anforderungen an ein funktionierendes Bauerndorf.
Heute gehört Paretz zu den beliebten Ausflugszielen im Land Brandenburg. Seit dem Jahr 2014 dokumentiert eine Dauerausstellung im Schloss die Bau- und Nutzungsgeschichte der Anlage und erinnert an die Restaurierung des zwischenzeitlich bis zur Unkenntlichkeit verunstalteten Schlosses.
Im Zuge der Bodenreform war die letzte Besitzerin Irene von Preußen enteignet worden. Ab 1948 baute die DDR das Schlossensemble für eine Bauernhochschule umfassend um. Die Grundstruktur der Dreiflügelanlage blieb erhalten, wesentliche Elemente gingen jedoch verloren. Von 1999 bis 2002 wurde die Anlage saniert. Seit 2001 ist sie als Museumsschloss wieder zugänglich.
Schloss und Dorf Paretz wurden von 1797 bis 1804 von dem Architekten David Gilly als Sommerresidenz für den damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm III. und seine Gemahlin Luise angelegt. Das Ensemble gilt bis heute als Musterbeispiel preußischer Landbaukunst um 1800. Es habe sowohl den Wunsch nach einem königlichen Landsitz erfüllt, als auch die Anforderungen an ein funktionierendes Bauerndorf.
Heute gehört Paretz zu den beliebten Ausflugszielen im Land Brandenburg. Seit dem Jahr 2014 dokumentiert eine Dauerausstellung im Schloss die Bau- und Nutzungsgeschichte der Anlage und erinnert an die Restaurierung des zwischenzeitlich bis zur Unkenntlichkeit verunstalteten Schlosses.
Im Zuge der Bodenreform war die letzte Besitzerin Irene von Preußen enteignet worden. Ab 1948 baute die DDR das Schlossensemble für eine Bauernhochschule umfassend um. Die Grundstruktur der Dreiflügelanlage blieb erhalten, wesentliche Elemente gingen jedoch verloren. Von 1999 bis 2002 wurde die Anlage saniert. Seit 2001 ist sie als Museumsschloss wieder zugänglich.