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Länderreport | Beitrag vom 28.05.2018

25 Jahre nach dem fremdenfeindlichen Mordanschlag in Solingen"Die Menschen waren in einem Schockzustand"

Von Thilo Schmidt

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Brandanschlag 1993 - Löschfahrzeug vor dem abgebrannten Haus der türkischen Familie Genç in Solingen (imago/Tillmann Pressephotos)
Brandanschlag 1993 - Löschfahrzeug vor dem abgebrannten Haus der türkischen Familie Genç in Solingen (imago/Tillmann Pressephotos)

Fünf Menschen starben, als am 29. Mai 1993 Rechtsextremisten ein Haus in Solingen in Brand stecken. Der Anschlag gilt als einer der folgenschwersten rassistischen Anschläge in der Geschichte der Bundesrepublik und beschäftigt die Stadt bis heute.

Untere Wernerstraße 81. Eine Adresse, die sich am 29, Mai 1993 ins kollektive Gedächtnis Deutschlands eingebrannt hat.

Schmelzer: "… da hier der größte ausländerfeindliche Anschlag überhaupt in Deutschland erfolgt ist. Hier starben fünf Menschen der Familie Genç auf ganz furchtbare, tragische Art und Weise."

Fünf Menschen sterben, nachdem Rechtsextremisten das Haus in Brand setzen. Gürsün Ince, 27 Jahre, Hatice Genç, 18 Jahre, Gülüstan Öztürk, 12 Jahre, Hülya Genç, 9 Jahre und Saime Genç, 4 Jahre. 17 weitere werden zum Teil lebensgefährlich verletzt, erleiden schwerste Verbrennungen.

Schmelzer: "Ich sah dieses abgebrannte Haus, und hier waren unglaublich viele Menschen, davon natürlich auch sehr viele Ausländer. Die Menschen standen unter Schock, da wurde geflüstert, man konnte aber jedem ansehen, dass ihn dieser Blick hier überforderte. Die Menschen waren in einem Schockzustand."

Norbert Schmelzer und Hunderte andere Solinger fassen noch am nächsten Morgen, vor der Brandruine, den Entschluss, etwas zu tun. Schmelzer engagiert sich bis heute in "SOS Rassismus" und im später gegründeten Bündnis für Toleranz und Zivilcourage.

Schmelzer: "Wir wussten alle nicht: Was müssen wir machen? Wir wollten was machen. Und das waren Hunderte von Menschen, die dann eben im Solinger Appell und in SOS Rassismus, die heute noch tätig sind, die haben sich da gefunden, um etwas zu machen. Was dann gemacht wurde, das hat sich dann im Laufe der Zeit entwickelt."

Die Täter stammen aus Solingen

Nicht einmal eine Woche nach dem Anschlag nehmen Ermittler drei der mutmaßlichen Täter fest, alle aus der Solinger Neonaziszene. Wenig später wird ein vierter Tatverdächtiger verhaftet.

"Einer der Täter hat hier sogar auch gewohnt, oder?"

Schmelzer: "Ja. Ganz da oben … ach, das kann man jetzt gar nicht sehen, durch den Baum. Aber ganz da oben."

Steffen: "Der Senat hat in seinem Urteil festgestellt, dass der vierte, der also in der Nähe des Hauses wohnte, sich, schon bevor man zusammentraf, diesen Brandbeschleuniger in irgendeiner Weise besorgt hatte."

Wolfgang Steffen, damals Vorsitzender Richter am OLG Düsseldorf, wird zweieinhalb Jahre später die Urteile sprechen in einem – nicht unumstrittenen – Indizienprozess.

Steffen: "Die Situation ist ja so gewesen, dass man diesen Brandbeschleuniger in den Eingang des Hauses geschüttet hat, da war ein Vorbau, ein hölzerner Vorbau, und der ist durch diesen Brandbeschleuniger, den man ja dann in Brand gesetzt hat, sofort in Brand geraten. Und es gab ein Inferno!" 

Norbert Schmelzer in der Unteren Wernerstraße 81. Im Hintergrund stand das Haus der Familie Genç. Für jedes Todesopfer wurde eine Kastanie gepflanzt (Thilo Schmidt)Norbert Schmelzer in der Unteren Wernerstraße 81. Im Hintergrund stand das Haus der Familie Genç. Für jedes Todesopfer wurde eine Kastanie gepflanzt (Thilo Schmidt)
Saime und Hülya Genç sterben an einer Kohlenmonoxidvergiftung, ihre Körper sind großflächig verbrannt. Die 18-jährige Hatice Genç versucht, durch die lichterloh brennende Diele ins Freie zu rennen. Ihre Leiche wird bei den Aufräumarbeiten gefunden. Gülüstan Öztürk steht am Fenster im zweiten Stock, hinter ihr wütet das Feuer. Jedoch flüchtet sich das zwölfjährige Mädchen in Panik wieder ins brennende Haus. Ihre völlig verkohlte Leiche wird später im Brandschutt gefunden. Die Feuerwehr ist schon eingetroffen, als Gürsün Ince, ihr Ehemann und die dreijährige Tochter an diesem Fenster stehen.

Steffen: "Es war so, dass also zunächst ihr Ehemann sprang, der also gottseidank überlebt hat, sie hat ihm dann das kleine Kind, was sie im Arm hatte, hinabgeworfen, damit er es auffangen konnte, das ist auch gelungen. Ja, und dann ist sie gesprungen. Und dann hat man bei der Obduktion festgestellt, dass sie schon Brandmerkmale auf dem Rücken hatte. Also hinter ihr das Feuer, vor ihr der Abgrund, also es war, wenn Sie sich das vorstellen, ein schreckliches Geschehen. Und die Frau ist leider mit dem Genick dann aufgeschlagen und hat dann nicht überlebt."

Die Bilder vom Anschlag gehen um die Welt

Am nächsten Morgen stehen Medienleute mit ihren Übertragungswagen vor dem ausgebrannten Haus. Die verkohlten Dachbalken ragen in den Himmel, die Bilder gehen um die Welt. Am Abend kommt es zu Krawallen in der Innenstadt, Geschäftsleute vernageln ihre Läden. Solingen ist überfordert, von den Hunderten Journalisten, aber noch viel mehr von den Geschehnissen an sich.

Wehkamp: "Es hatten sich viele aufgebrachte Menschen in der Stadt versammelt, und in der Nacht waren dann viele Fensterscheiben in der Innenstadt zerstört worden. Viele Menschen türkischer Herkunft hatten an diesem Punkt in Solingen das Gefühl: Jetzt ist das Maß voll. Wir müssen deutlich sagen: Das geht so nicht, das könnt ihr mit uns nicht machen!"

Anne Wehkamp, damals Migrations-Sozialarbeiterin bei der Caritas, heute Integrationsbeauftragte der Stadt.

Mevluede Genç verlor am 29. Mai 1993 zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte. (imago/epd)Mevluede Genç verlor am 29. Mai 1993 zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte. (imago/epd)
Wehkamp: "Sehr wichtig war, dass Mevlüde Genç in dieser Situation, wo viele Menschen auch sehr aufgebracht waren, zum Frieden aufrief, zum Dialog, dass sie, in einer Situation, in der sie fünf Familienangehörige verloren hatte, die Menschen aufforderte: Jetzt lasst es gut sein, bemüht Euch Freunde zu sein, miteinander. Und Freunde sein, in einer solchen Situation, das war wirklich schon eine hohe Herausforderung."

Mevlüde Genç, die bei dem Brandanschlag zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte verloren hat, möchte in diesem Jahr nur am Gedenktag selbst Interviews geben. Aber sie hat sich in den letzten 25 Jahren immer wieder geäußert und zur Versöhnung aufgerufen. Auch unmittelbar nach dem Anschlag, hier in einer Dokumentation des Westdeutschen Rundfunks.

Ein Mahnmal entsteht nur durch private Initiative

Genç: "Wohin führt das? Wenn wir uns auch so aggressiv verhalten, führt das zu neuen Ausschreitungen. Ich muss den Verlust meiner Kinder ertragen. Wir wollen keine weiteren Opfer. Keine weitere Trauer. Wir werden hier bleiben. Wir haben unsere Wurzeln hier. Es gibt hier gutes und schlechtes. Viele Deutsche besuchen mich hier. Deutsche, die ich nicht mal kenne. Sie haben meinen Schmerz geteilt. Ich kann sie doch jetzt nicht schlecht machen. Gott würde mir das übel nehmen."

Die Stadt Solingen sucht ihre Rolle, ihren Weg, mit dem Anschlag umzugehen. Und verstrickt sich dabei, so sagt es Norbert Schmelzer, zunächst im politischen Klein-Klein. Erst 2012 wird ein Platz in der Innenstadt nach der türkischen Stadt Mercimek benannt, der Heimatstadt der Familie Genç.

Schmelzer: "Wir haben lange gebraucht, um überhaupt diesen Mercimek-Platz zu bekommen. Wir wollten immer eine Genç-Straße haben. Und wir wollten ein vernünftiges Mahnmal haben. Wir haben jetzt ein Mahnmal, aber das ist auf Privatinitiative entstanden. Und die Stadt stand nie so richtig dahinter, da hatten wir richtig Probleme. Da haben wir auch gekämpft."

Das Mahnmal auf dem Gelände des Mildred-Scheel-Berufskollegs erinnert an den Mordanschlag von Solingen. (Thilo Schmidt)Das Mahnmal auf dem Gelände des Mildred-Scheel-Berufskollegs erinnert an den Mordanschlag von Solingen. (Thilo Schmidt)
Das Mahnmal steht drei Kilometer entfernt von der Unteren Wernerstraße. Ein abgelegener Ort, auch wenn hier fast die geographische Mitte Solingens ist. An einer Ausfallstraße, auf dem Gelände des Mildred-Scheel-Berufskollegs, das Hatice Genç besuchte.

Zwei Menschen zerreißen ein Hakenkreuz. Um sie herum von unten nach oben angeschweißt: Tausende Ringe, auf denen Namen stehen.

Von Menschen, die ihre Trauer bekunden. Oder eine namenlose Botschaft hinterlassen.

Siering: "Hier sind circa 5000 Ringe. Sie können ja mal gucken, da steht ja auch manchmal nur ein Name drauf, aber dieser Name steht für vier. Wenn eine Schulklasse schreibt: Gesamtschule sowieso, das sind direkt 200. Ne? Die konnten nicht 200 Ringe machen."

Das Mahnmal geht auf Heinz Sierings Initiative zurück, den mittlerweile pensionierten Leiter der Solinger Jugendhilfewerkstatt. Gefertigt wurde – und wird – es auch von den dort betreuten Jugendlichen. Denn das Mahnmal wächst weiterhin, immer noch werden Ringe angeschweißt.

Siering: "Die ursprüngliche Idee war die, vor 25 Jahren: Die Ringe sollten dokumentieren: Wir sind eine gemeinsame Gesellschaft, wir gehören zueinander, wie wir hier auch aneinander geschweißt sind. Und die beiden Menschen, die das Hakenkreuz zerreißen, werden irgendwann durch die Mehrheit der Ringe bedeckt sein. Das kann gut 30, 40 Jahre dauern. Aber bis dahin müsste eigentlich der Nationalismus, der Rechtsradikalismus in den Köpfen der Menschen eliminiert sein – und der Humanismus ist der stärkere Part. Das war eine Illusion."

Eine Stadt ohne Fremdenhass bleibt Illusion

Dass Solingen, dass die Gesellschaft frei werden könnte von Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus - diese Hoffnung hat Siering aufgegeben. Gerade die letzten Jahre lehren ihn das. So wie auch der Anschlag 1993 nicht aus heiterem Himmel kam. Er habe sich, sagt Siering, sogar angekündigt.

Siering: "Man muss ja folgendes feststellen: Es gab Signale und Zeichen innerhalb dieser Stadt. Es gab rechte Gruppen. Es gab eine sogenannte Sportgruppe, es gab die Bergische Front, es wurden Flugblätter verteilt – und es gab Hakenkreuzschmierereien überall. Das zweite war: Als dann vorgeschaltet war: Mölln, vorgeschaltet war Rostock, die ganzen Zeichen waren ja da. Und ich frage mich bis heute, warum eine ganze Reihe der städtischen Verantwortlichen nicht wachsam wurden. Das war eigentlich die Tragödie, unter der wir dann auch dieses Zeichen gesehen haben: Es wird nicht lange dauern, dann kann hier auch mal was passieren."

Mahnmal mit Gedenktafel an der Mildred-Schel-Schule in Solingen (imago/Deutzmann)"Verbunden wie diese Ringe wollen wir miteinander leben" - ein Mahnmal erinnert an den Anschlag vom 29. Mai 1993. (imago/Deutzmann)
Mir fällt ein Ring am oberen Teil des Mahnmals auf. Nguyen Do Tinh war einer der eingeschlossenen Vietnamesen im brennenden Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen – ein dreiviertel Jahr vor dem Anschlag in Solingen.

Als Reaktion auf die Ausschreitungen verkündeten – in Rostock – Bundespolitiker, darunter Innenminister Seiters, "das Asylproblem in den Griff zu bekommen" – zu diesem Zeitpunkt brannte es noch in Rostock-Lichtenhagen und Nguyen do Tinh und die anderen Eingeschlossenen fürchteten um ihr Leben.

Das Ressentiment, es gebe hier zu viele Ausländer und man müsse dagegen etwas tun, ist allgegenwärtig. Am 26. Mai 1993 beschließt der Bundestag das verschärfte Asylrecht. Drei Tage später brennt es in Solingen.

Siering: "Das war ein Schock. Es war ein Riesen-Schock, es waren Tausende von Menschen an diesem Morgen da, ich war mit meinen Kindern da, die waren ja noch klein. Keiner konnte das fassen. Da fühlte man sich ohnmächtig, da fühlte man sich traurig, innerlich hat es mich total zerrissen."

Der Anschlag schürt neue Vorurteile

In der Mitte sind die Ringe der Ermordeten. Die sind mit einem Kupferband beschichtet. Und diese Ringe wurden an dem Jahrestag von dem Ort des Brandanschlages bis hier runter in einer Menschenkette gereicht. Sie waren warm. Sie waren warm. Hier standen zehntausend Menschen in Trauer und haben geweint und haben geweint und haben geweint. Weil es war irgendwie auch unfassbar. Rostock war weit. Hoyerswerda war weit. Das war unfassbar. Weil gerade hier, wo man eigentlich so dachte: Ja eigentlich kann das hier doch gar nicht passieren – es musste hier passieren! Weil dieses unterschwellige Wegsehen immer da ist."

In der Jugendhilfe-Werkstatt, fünf Autominuten entfernt, entstehen die Ringe des Mahnmals.

Ein Metallstreifen wird eingespannt, dann mit Metallstempeln und Hammer der Name eingeschlagen, Buchstabe für Buchstabe. Die Jugendlichen in der Einrichtung, aus vielen verschiedenen Nationen, oft sozial benachteiligt, wirken selbst bis heute am Mahnmal mit, von dem sie hier oft zum ersten Mal erfahren, sagt Winfried Borowski, der jetzige Leiter der Einrichtung und Nachfolger Sierings.

Borowski: "Nicht nur, dass sie zum ersten Mal von dem Mahnmal, obwohl sie Solinger sind, erfahren, sondern sie kennen teilweise Auschwitz nicht, sie kennen den Nationalsozialismus nicht mehr, sie wissen nicht mehr, wer Adolf Hitler ist, also alles doch diese sehr wichtigen Beispiele innerhalb unserer eigenen Geschichte, die ja mahnende Beispiele sind, haben die nie von erfahren."

Dort, wo das Haus der Familie Genç stand, wachsen nun fünf Kastanien. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)Dort, wo das Haus der Familie Genç stand, wachsen nun fünf Kastanien. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
In der Unteren Wernerstraße, dort, wo das Haus der Familie Genç stand, wachsen fünf Kastanien. Für jede Tote eine. Hinter dem Zaun ein paar Relikte des Hauses, Ziegelsteine, Teile der Betongrube, auf deren Kante Gürsün Ince beim Sprung aus dem Brandhaus mit dem Genick stürzte. Familie Genç hat aus der Versicherungssumme und aus Spendengeldern ein neues Haus gebaut, mit Videoüberwachung. In Solingen heißt es, so erfährt es Norbert Schmelzer immer wieder, die Gençs "hätten ja nun genug an dem Anschlag verdient".

Schmelzer: "Die Stadt hat der Familie Genç gesagt, in der ersten Woche: Wenn ihr was braucht, geht ihr in dieses Lebensmittelgeschäft, das begleicht die Stadt hinterher. Und seit der Zeit heißt es: Die können überall einkaufen, die brauchen nichts bezahlen. Alles dumm, ja? Man hat sogar davon gesprochen, dass sie jetzt in ihrem neuen Haus einen Hubschrauberlandeplatz haben, und was nicht alles. Ja? Ist also Dummheit."

"Dann haben wir natürlich nach dem Brandanschlag gesehen, welche Leute hier hingekommen sind, der damalige Ministerpräsident Rau war hier, der Innenminister Schnoor war hier, nur den Bundeskanzler Kohl, den haben wir vermisst. Der hat dann seinerzeit gesagt: Er würde nicht gerne an dem Betroffenheitstourismus teilnehmen. Das war ein Schlag ins Gesicht." 


Was die Bundesrepublik heute erlebt, ist nicht neu. Auch zu Beginn der 90er-Jahre stieg die Zahl der Asylbewerber stark an. Auch damals gab es viel ausländerfeindliche Gewalt. Trauriger Höhepunkt war der Brandanschlag in Solingen am 29. Mai 1993. Monika Köpcke erinnert in einem Kalenderblatt an den Brandanschlag in Solingen: Auf dem Höhepunkt ausländerfeindlicher Gewalt 

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