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Dienstag, 24.04.2018
 
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Zeitfragen

Sendung vom 06.04.2018Sendung vom 05.04.2018

Drogen in der MedizinRausch auf Rezept

"Graspirin" als Medikament fordert eine Demonstrantin auf der Hanfparade 2014 in Berlin. (dpa / picture alliance / Rainer Jensen)

Seit 2017 ist in Deutschland Cannabis auf Rezept erlaubt, der Bundestag verabschiedete im Januar ein entsprechendes Gesetz. Andere Substanzen, wie LSD und MDMA sind weiterhin verboten, obwohl auch diese Stoffe therapeutisch sinnvoll eingesetzt werden können.

Menschliches Gehirn (imago/Science Photo Library)

HirnforschungLässt sich Fremdenfeindlichkeit wegzappen?

Forscher können bestimmte Hirnregionen vorübergehend mit Magneten ausschalten. Das Ergebnis: Die Probanden fühlen sich weniger bedroht. Und wenn wir etwas nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen, passen wir dementsprechend unser Weltbild an, wie Experimente zeigen.

Sendung vom 04.04.2018

"Great Migration" in den USA Aufbruch ins gelobte Land

Afro-amerikanische Jungs in Chicago sitzen auf einem Auto (1941) (imago/UIG)

Auf der Flucht vor Diskriminierung, Ausbeutung und Gewalt zogen zwischen 1914 und 1970 Millionen Afro-Amerikaner aus dem ländlichen Süden in die Ballungszentren des Nordens. Städte wie Chicago und Detroit veränderten sich radikal.

Das Lorraine-Motel in Memphis, in dem Martin Luther King erschossen wurde - und zwar just an der Stelle, wo der Kranz hängt: im ersten Stock Zimmer 306. (Deutschlandradio / Thomas Spang)

Besuch im Martin-Luther-King-Museum"Die Geschichte lebt hier"

Das Lorraine Motel in Memphis ging in die Geschichte ein: Hier wurde am 3. April 1968 Martin Luther King erschossen. Mittlerweile ist es der Mittelpunkt des Nationalen Bürgerrechtsmuseums, das die US-amerikanische Geschichte aus schwarzer Sicht erzählt.

Sendung vom 03.04.2018Sendung vom 02.04.2018Sendung vom 30.03.2018

Gegenwart lesen (2)1968 - erinnern oder vergessen?

Robert Lebeck: Rudi Dutschke, Wortführer der deutschen Studentenbewegung, bei einer Rede in der Prager Karls-Universität, 3. April 1968 (© Archiv Robert Lebeck)

Für die Kulturwissenschaftler Jan und Aleida Assmann haben die 68er die Erinnerungskultur der Bundesrepublik maßgeblich aufgebaut. Was davon ist heute noch gültig, und was wird inzwischen in Frage gestellt?

Sendung vom 29.03.2018Sendung vom 28.03.2018

Die Grundlage aller KulturenIdeenwelt der Panbabylonisten

Ruinen der antiken Stadt Bablyon. Im Hintergrund sind die Mauern schon restauriert, vorne noch zerfallen. (Patrick Baz / AFP)

Wissenschaftler im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert waren fasziniert von der hochentwickelten Kultur Mesopotamiens. Und sie vertraten die Ansicht, ihr Grundmuster habe sich vom Zweistromland aus über die gesamte Welt verbreitet.

Richard David Precht stellt am 20.10.2016 sein Buch "Tiere denken" beim Spiegel auf der Buchmesse Frankfurt vor. Foto: Susannah V. Vergau / dpa | Verwendung weltweit (dpa/ Susannah V. Vergau)

Richard David PrechtDer Zusammenfasser

Die einen verehren ihn und strömen in seine Vorträge. Die anderen verspotten ihn als Abzocker und Leichtgewicht: Richard David Precht, Bestseller-Autor, Moderator, Honorarprofessor und Philosoph. Was steckt hinter den Ressentiments gegen ihn?

Sendung vom 27.03.2018
Leipzig: Cosplayer tanzen auf der Otaku Night, die anlässlich der Manga-Comic-Con zur Leipziger Buchmesse im Westbad Leipzig stattfindet.  (picture alliance / Jens Kalaene)

Leipzig hebt die Sperrstunde aufTanzen ohne Zwangspause

In den Leipziger Clubs kann nun durchgetanzt werden: Der Stadtrat hob nach Druck aus der Kreativszene die sogenannte Putzstunde zwischen fünf und sechs Uhr auf. Aber ob jetzt wirklich durchgefeiert werden kann, ist dennoch offen.

Sendung vom 26.03.2018
Die "Mission Ashra" ist das einzige Heim für psychisch kranke Frauen im indischen Odisha. Sieben von ihnen stehen hinter einem Gitter und gucken raus. (Thomas Kruchem)

Psychisch Kranke in IndienStigmatisiert und ausgeschlossen

Sie werden verstoßen und menschenunwürdig behandelt. Psychisch Kranke haben auch in Indien keine Lobby und benötigen deutlich mehr Zuwendung. Ein globales Problem, bei dessen Einordnung ein Blick in die deutsche Psychiatriegeschichte hilft.

Sendung vom 23.03.2018Sendung vom 22.03.2018
Ein Chirurg bedient das OP-Robotersystem "da Vinci Xi" (picture alliance / Christian Charisius)

OP-Roboter "Da Vinci"Operieren mit dem Joystick

Auch hierzulande setzen sich immer mehr roboter-assistierte Operationen durch. Und damit die Leute vor den modernen OP-Robotern die Angst verlieren, wird die neue Technik auch an ungewöhnlichen Orten gezeigt und beworben.

Sendung vom 21.03.2018

Rechtsterrorismus in der BundesrepublikVerdrängte Vergangenheit?

Der Angeklagte Ekkehard Weil (1983) im Gericht mit zum "W" gespreizten Fingern, ein Symbol der rechtsradikalen "Aktion Widerstand". (picture-alliance)

Hepp-Kexel-Gruppe, Aktion Widerstand, Ekkehard Weil, "Bombenhirn" Naumann, - kaum jemand kennt diese Namen. Auch den verantwortlichen Politikern ging es wohl so, als 2011 der NSU aufflog. Dabei gab es in der Bundesrepublik seit den 1960er-Jahren Terrorakte von Rechtsextremisten.

Sendung vom 20.03.2018
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Carlos Haas wird 1985 in Guatemala geboren, mit vier Monaten von einem deutschen Ehepaar adoptiert. Mehr als 30 Jahre später will er endlich wissen, wo er herkommt und ob seine Mutter ihn freiwillig weggegeben hat. Mehr

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