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Montag, 22.01.2018

Zeitfragen

Sendung vom 03.01.2018Sendung vom 02.01.2018
Eine junge Frau schaut auf ihr Smartphone. (Unsplash / Daria Nepriakhina)

Tinder & CoWie verkauft sich das Selbst?

Sex versus Liebe, Selbstdarstellung versus wahre Gefühle – Tinder polarisiert. Manche behaupten gar, die App habe eine ganze Generation beziehungsunfähig gemacht. Schade, dass die Kritik an der angeblich so oberflächlichen App selbst so oberflächlich ist, findet Sarah Berger.

Sendung vom 29.12.2017

Die zwei Gesichter des Alfred Kerr"Ich sage, was zu sagen ist"

Der Theaterkritiker Alfred Kerr (1867-1946) in einer undatierten Karikatur (dpa / picture alliance)

Alfred Kerr war der berühmteste und auch berüchtigtste Theaterrezensent und Feuilletonist der Weimarer Republik. Seine Texte waren stets unverwechselbar: Kurz und prägnant, voll treffendem Witz und überschäumender Leidenschaft standen sie wie journalistische Markenartikel in der Zeitung.

Sendung vom 28.12.2017

Eine Sendung über NichtsOhne Titel

Sie sehen die leere Tribüne eines Stadions mit roten Kunststoffsitzen (picture-alliance / dpa / Thomas Eisenhuth)

Neues Jahr, neues Glück. Schon sind alle wieder fleißig dabei und tun was. Etwas. Wer keinen Inhalt hat, bekommt wenigstens Content. Aber wie wäre es einmal mit: Nichts?

Sendung vom 27.12.2017Sendung vom 26.12.2017

Die RettungswestenEin unlogisches Kleidungsstück

Eine stilisierte Rettungsweste in weiß auf orangenem Hintergrund (Deutschlandradio)

Von den vielen Bildern aus Griechenland, die sich einem eingeprägt haben, ist das aus Lésvos mit den hunderttausenden Rettungswesten, die Flüchtlinge nach ihrer Landung am Strand zurückgelassen haben, eines der stärksten – real und phantastisch zugleich.

Bundesarchiv in Koblenz  (picture alliance/dpa/Foto: Thomas Frey)

Bundesarchiv KoblenzKann das weg oder ist das Archivgut?

Knapp 70 Kilometer Schriftgut lagern im Bundesarchiv Koblenz – und jedes Jahr kommen zwei bis drei Kilometer dazu. Viel Unwichtiges wird aussortiert, sonst würden die Archivare im Material ertrinken: Sie sind Spezialisten fürs Wegwerfen.

Sendung vom 22.12.2017

Literatur im GesprächFriedrich der Große als Romanfigur

Norman Ohler, Autor des Buches "Der totale Rausch" (Deutschlandradio - Andreas Buron)

In "Die Gleichung des Lebens" und "Zeithain" spielt Friedrich der Große die Hauptrolle. - Warum ausgerechnet der Preußen-König? Und wie haben sie sich den historischen Figuren genähert? Fragen an Norman Ohler und Michael Roes.

Sendung vom 21.12.2017

BiologieWarum wir Licht brauchen - und welches

In Kliniken wird getestet, wie sich Tages- und Kunstlicht auf den Körper auswirkt. (Deutschlandradio / Elmar Krämer)

Licht kann krank machen - aber auch gesund. Welche Wirkung hat Licht auf die Hormonsteuerung? Welche Bedeutung haben Tageslicht und Kunstlicht? Elmar Krämer beleuchtet Methoden, die die Gesundheit fördern sollen.

Ein Weg führt zur Galerie "21_21 Design Sight" in Tokio. (imago )

Japanisches Universalgenie Kumagusu MinakataDenk wild!

Der exzentrische Japaner Kumagusu Minakata gilt manchen Anthropologen als Begründer einer alternativen Form der Wissenschaft. Eine Ausstellung über ihn in Tokio will zu wildem Denken ermutigen, das Raum für Chaos lässt - und dafür, die Welt als Ganzes zu erfassen.

Sendung vom 20.12.2017Sendung vom 19.12.2017

Der Städteboom und die FolgenGroßstadt frisst Land

Blick auf einen Teil des Märkischen Viertel in Berlin Reinickendorf (imago stock&people)

Viele deutsche Großstädte wachsen seit Jahren und dehnen sich immer weiter aus. Sie verleiben sich die Ränder ein, die stadtnahen Felder und Wälder verschwinden. Bedeutet städtisches Wachstum also immer Einbußen für die ländlichen Gebiete?

Jobsharing funktioniert heute vor allem in gut bezahlten Jobs. (imago/Westend61)

JobsharingWenn sich zwei Menschen eine Arbeitsstelle teilen

Für Familie und Hobbys bleibt bei einer 40-Stunden-Woche kaum Zeit. Eine Alternative: Beim Jobsharing teilen sich zwei Menschen eine Stelle. Was für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Vorteile bieten kann, ist in der Praxis noch eine Ausnahme. Doch es weist hin auf den Wandel der Arbeitswelt.

Sendung vom 18.12.2017
Menschen stehen am 21.11.2013 in Berlin auf Rolltreppen in einem Kaufhaus.  (picture alliance / dpa / Ole Spata)

Eine kurze Geschichte des KonsumsIch kaufe, also bin ich?

Im Westen war der Verbrauch staatsbürgerliche Pflicht, im Osten ein Versprechen. Die Zeiten haben sich geändert. Nicht, weil weniger verbraucht wird, im Gegenteil. Nur heute habe der kaufende Bürger ein schlechtes Gewissen, so der Soziologe Stephan Lessenich.

Sendung vom 15.12.2017Sendung vom 14.12.2017

GenerationsfragenWarum erwachsen werden?

Ein Skateboardfahrer in Cordhose steht auf seinem Board. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

60 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren leben noch im "Hotel Mama". Wollen die jungen Leute nicht erwachsen werden? Und was heißt "Erwachsen sein" heute überhaupt, wenn sich gleichzeitig immer mehr über 40-Jährige wie Jugendliche geben?

Sendung vom 13.12.2017

Wie die Manns Tschechen wurden"Prag empfing uns wie Verwandte"

Die Brüder Thomas (r.) und Heinrich Mann in München, 1930. (Imago Stock & People)

Vor rund 80 Jahren lebten Thomas und Heinrich Mann bereits im Exil in der Schweiz und Frankreich. Um überhaupt den Pass eines Landes zu erhalten, half ihnen damals ein tschechischer Freund. So wurden die Mann-Brüder zu Tschechen. Eine kaum erzählte Geschichte.

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Gute-Laune-Aktion in Belgien30 Tage ohne Klage
Manneken Pis in Brüssel, Belgien  (picture alliance / dpa / Lehtikuva Sari Gustafsson)

Ein britischer Psychologe behauptet, einer der Januar-Montage sei der deprimierendste Tag des Jahres. In Belgien hat eine Aktion begonnen, die dem ständigen Gemecker etwas entgegensetzen will: 30 Tage ohne jedes Jammern.Mehr

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