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Samstag, 16.12.2017

Zeitfragen

Sendung vom 14.12.2017

GenerationsfragenWarum erwachsen werden?

Ein Skateboardfahrer in Cordhose steht auf seinem Board. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

60 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren leben noch im "Hotel Mama". Wollen die jungen Leute nicht erwachsen werden? Und was heißt "Erwachsen sein" heute überhaupt, wenn sich gleichzeitig immer mehr über 40-Jährige wie Jugendliche geben?

Sendung vom 13.12.2017

Wie die Manns Tschechen wurden"Prag empfing uns wie Verwandte"

Die Brüder Thomas (r.) und Heinrich Mann in München, 1930. (Imago Stock & People)

Vor rund 80 Jahren lebten Thomas und Heinrich Mann bereits im Exil in der Schweiz und Frankreich. Um überhaupt den Pass eines Landes zu erhalten, half ihnen damals ein tschechischer Freund. So wurden die Mann-Brüder zu Tschechen. Eine kaum erzählte Geschichte.

Statuen von Karl Marx und Friedrich Engels in einem Park an der Spree in Berlin-Mitte; geschaffen wurden sie 1986 von Ludwig Engelhardt. (imago/ZUMA Press)

Marx-Engels-GesamtausgabeKeine Bibel für die Weltrevolution

Anmerkungen, Überkritzelungen und an manchem Papier hat schon die Maus genagt. Die Edition der Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels ist ein Mega-Projekt – allerdings mit eindeutigen wissenschaftlichen Befund: Eine neue Theorie wollten die beiden nie schaffen.

Sendung vom 12.12.2017

VerbraucherverhaltenMacht und Ohnmacht der Konsumenten

Fahrradkorb voller Lebensmittel (dpa / Jens Büttner )

Theoretisch haben Konsumenten großen Einfluss auf Unternehmen und Märkte. Allein in Deutschland kaufen sie jährlich für mehr als 500 Milliarden Euro ein. Aber nutzen Verbraucher diesen Einfluss überhaupt, um Firmen und Konzerne etwa nach Skandalen abzustrafen?

Sendung vom 11.12.2017
Panenské Břežany oder Jungfernbreschan in Tschechien (Deutschlandfunk Kultur / Iris Milde)

Unbequemes DenkmalWas passiert mit "Heydrichs Schloss"?

Über Jahre gehörte das Schloss in Jungfernbreschan in Tschechien dem Wiener Zuckerbaron Ferdinand Bloch, bis es von den Nazis arisiert wurde und 1941 SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich dort einzog. Jetzt soll der Landsitz verkauft werden.

Sendung vom 08.12.2017

Bücher zur Urangst des MenschenWie wir verschwinden

Ein dahinschmelzender Schneemann steht an einem Waldrand auf einer grünen Wiese.  (dpa/ picture-alliance/ Frank Rumpenhorst)

In neueren Romanen der deutschsprachigen Literatur verschwinden die Protagonisten auffällig oft - um sich selbst zu finden oder um wiedergefunden zu werden. Es ist die Verarbeitung einer Urangst vor dem Vergessenwerden.

Sendung vom 07.12.2017

Grenzen und Chancen der ÜberwachungstechnikDigitale Augen

Am einem ehemaligen Dienstgebäude der Deutschen Bundesbank in Dresden (Sachsen) sind am 18.05.2015 zwei Kameras zur Video- Überwachung zu sehen.  (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Überwachungskameras sind immer häufiger im Alltag anzutreffen. Auf Flughäfen und Bahnstationen, großen Plätzen und Einrichtungen gehören sie dazu. Aber wie sieht es dabei mit den Persönlichkeitsrechten im öffentlichen Raum aus?

Sendung vom 06.12.2017
"Meldung als Asylsuchender" in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (ZAE) in Zirndorf auf einer Meldebescheinigung für Asylsuchende zu lesen.  (dpa /Daniel Karmann)

25 Jahre "Asylkompromiss"Chronologie einer Grundrechtseinschränkung

Die Zahl der Asylbewerber stieg am Ende der 1980er-Jahre sprunghaft an. CDU und CSU wollten deshalb das Asylrecht einschränken. Dazu aber brauchten sie die Zustimmung der SPD. Nach zähen Verhandlungen wurde am 6. Dezember 1992 der sogenannte "Asylkompromiss" verkündet.

Sendung vom 05.12.2017Sendung vom 04.12.2017
Ein Häftling steht in der Jugendstrafanstalt Adelsheim an seinem Zellenfenster. (picture-alliance / dpa / Norbert Försterling)

Jugendkriminalität"Knast macht Jugendliche nicht besser"

Wie kann man verhindern, dass jugendliche Straftäter rückfällig werden? Harte Strafen sind der falsche Weg, meint der ehemalige Häftling Volkert Ruhe. Er hat das Präventionsprojekt "Gefangene helfen Jugendlichen" gegründet und setzt auf Aufklärung.

Sendung vom 30.11.2017

UnterwasserweltDie unterschätzte Intelligenz der Fische

Ein Schwarm Blauer Steuerbarsche vor den mexikanischen Revillagigedo-Inseln im Pazifischen Ozean. (imago stock&people / Ocean Photo)

Fische sind dumm, stumm und ohne jede Empfindung - dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Sie sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig und können Freude als auch Schmerz empfinden. Ein Blick unter Wasser.

(picture alliance / dpa / Columbia)

HirnforschungKann man Fremdenfeindlichkeit wegzappen?

Forscher können bestimmte Hirnregionen vorübergehend mit Magneten ausschalten. Das Ergebnis: Die Probanden fühlen sich weniger bedroht. Und wenn wir etwas nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen, passen wir dementsprechend unser Weltbild an, wie Experimente zeigen.

Sendung vom 29.11.2017

Zeitalter der Empathie?Fühlen, was andere fühlen

Zug der Liebe - Rave für mehr Mitgefühl und Nächstenliebe unter dem Motto: Presse- und Meinungsfreiheit am 01.07.2017 in Berlin. (imago/Müller-Stauffenberg)

Kinder sollen mit ihren Mitschülern mitfühlen, Politiker mit dem ganzen Volk und selbst Geräte kommen im empathischen Design daher: Empathie ist in aller Munde und wird zum gesellschaftlichen Heilsversprechen. Doch warum setzt eine stark individualisierte Gesellschaft auf das menschliche Mitgefühl?

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