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Zeitfragen

Sendung vom 20.10.2017Sendung vom 19.10.2017
Stefan Hippenstiel an der Wasserstrahl-Schneidemaschine in einem Labor der Charité (Thilo Schmidt)

Charité Berlin Umdenken in der medizinischen Forschung

Tierversuche sind in der medizinischen Forschung nach wie vor Standard. Doch das wird an der Berliner Charité nun hinterfragt. Die Forscher sind überzeugt, dass andere Ansätze zu besseren Behandlungsmöglichkeiten führen können.

Sendung vom 18.10.2017

"Schwein oder Mensch"Das Jahrzehnt der Verfeindungen

Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius am 27.10.2011 in Darmstadt in der Centralstation im Vorfeld einer Lesung. (picture alliance / dpa / Marc Tirl)

Wie hat die RAF die 70er-Jahre überschattet? Sie haben die Sprache und das Denken verändert, plötzlich gab es einen Solidarisierungsdruck und der Witz ging verloren, sagt der Schriftsteller Friedrich Christian Delius. Er hat in einer Romantrilogie jene Jahre verarbeitet.

Demonstranten gegen den Kernkraftwerksbau in Brokdorf stehen mit Transparenten vor dem Baugelände, das mit Stacheldrahtzaun und Polizeiaufgebot abgesichert ist. Aufgenommen am 13. November 1976. (picture-alliance / dpa / Dieter Klar)

Barbara Sichterman über die RAFAber da war mehr

„Mehr Demokratie wagen“ hatte Bundeskanzler Willy Brandt 1969 gefordert. Und das prägte die 70er-Jahre: gesellschaftliche Aufbrüche, politische und soziale Bewegungen. Barbara Sichtermann ärgert sich darüber, dass man beim Blick zurück immer noch wie gebannt auf die RAF starrt.

Sendung vom 17.10.2017

ExplosivErdgas im Fokus der Geopolitik

Auf dem Gelände des Hafen Mukran bei Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Rügen werden Stahlrohre für die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 angeliefert. (picture-alliance / dpa / Stefan Sauer)

Erdgas wird noch Jahrhunderte lang als Rohstoff verfügbar sein. Anders als Erdöl. Der Kampf um Erdgasvorkommen und -märkte beeinflusst die internationale Geopolitik. Zu den Playern gehören ein Konsortium europäischer und russischer Firmen sowie der US-Energiekonzern Exxon.

Sendung vom 16.10.2017

Ausbildung im BerufsbildungswerkAuf Umwegen in den Arbeitsmarkt

Ein Mensch sitzt auf einer Fensterbank und stützt seinen Kopf mit den Armen, im Gegenlicht sind nur seine Umrisse erkennbar. (dpa / picture alliance / Thomas Eisenhuth)

Das RKI-Berufsbildungswerk bildet Menschen aus, die ohne spezielle Unterstützung wohl keine Lehre beenden könnten. Die Menschen hier waren schon in der Psychiatrie oder im Gefängnis, manche auch zeitweilig obdachlos. Doch wenn sie hier angekommen sind, geht ihre Reise erst so richtig los.

Sendung vom 13.10.2017

Jérôme Ferraris RomaneWelttheater aus dem Geist Korsikas

Der französische Schriftsteller Jérôme Ferrari (imago / Insidefoto)

Liebe, Verbrechen, Krieg und Frieden: Mit seiner Korsika-Trilogie machte Jerôme Ferrari die widerborstige Insel zum Schauplatz von Weltliteratur. Dirk Fuhrig hat den französischen Schriftsteller und Goncourt-Preisträger auf Korsika besucht.

Sendung vom 12.10.2017Sendung vom 11.10.2017

KulturgutschutzgesetzWas hat es gebracht?

Restaurator Detlef Gösche (l) und Techniker Michael Mehlhorn nehmen am 20.07.2015 das Baselitz-Bild "Blick aus dem Fenster" in den Kunstsammlungen Chemnitz (Sachsen) von der Wand. (Jan Woitas / picture-alliance / dpa)

Das Kulturgutschutzgesetz soll das nationale Kulturerbe schützen und dem illegalen Handel von Raubgütern Einhalt gebieten. Aber hat das heftig umstrittene Gesetz diese Ziele erreicht?

Polen beim bewaffneten Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht. (imago/United Archives International)

GeschichtsschreibungWir Polen – und ihr, die anderen

Links ein Hakenkreuz, rechts Hammer und Sichel – und in der Mitte ein heldenhafter polnischer Soldat: Mit dieser Blockbuster-Animation will das Institut für nationales Gedenken in Warschau einem breiten Publikum Geschichte näherbringen. Aber welches Bild wird dabei vermittelt?

Sendung vom 10.10.2017Sendung vom 09.10.2017

Über den Umgang mit Pädophilie Stigmatisierung ist kein Ausweg

Medienkampagne gegen Pädophile - auf einem Bildschirm ist zu lesen: "lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist" (picture-alliance/ dpa/ Liesa Johannssen)

Das Projekt "Kein Täter werden" bietet seit über zehn Jahren Therapien für Pädophile und bemüht sich auch um gesellschaftliche Aufklärung. Denn soziale Isolation ist ein Risikofaktor. Zwei Männer, die an diesem Projekt teilgenommen haben, erzählen hier ihre Geschichte.

Frida Kahlo meets Skateboardfaher: Moderner Muralismus soll das Viertel Halle-Neustadt schölner machen. (Freiraumgalerie Halle)

Projekt ZukunftsstadtAus Halle-Neustadt wird Ha:Neo

Mausgraue Plattenbauten, Leerstand – seit der Wende hat Halle-Neustadt dramatisch an Einwohnern verloren. Jetzt will sich das Viertel neu erfinden. Mit Kunst und Bürgerbeteiligung soll aus dem grauen Ha-Neu – wie der Ort im Volksmund auch heißt – das bunte Ha:Neo werden.

Sendung vom 06.10.2017

Kazuo Ishiguro: "Der begrabene Riese"Der Atem des Vergessens

Der britisch-japanische Schriftsteller Kazuo Ishiguro, aufgenommen am 17.3.2015 bei einem Interview in Toronto, Kanada.  (imago / ZUMA Press)

Unser Literaturkritiker Thomas David hat Kazuo Ishiguro vor zwei Jahren in London getroffen und mit ihm über seinen Roman "Der begrabene Riese" gesprochen. In dem Gespräch ging es auch um die ambivalente Kraft der Erinnerung, die den Autor antreibt.

Sendung vom 05.10.2017

Rheuma Volkskrankheit mit hundert Gesichtern

Eine Rheuma-Patientin zeigt ihre mit Moor schwarzen Hände in der Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde GmbH im Kurort Bad Freienwalde im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). (Patrick Pleul/dpa)

Osteoporose, Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis - die Krankheit hat viele Namen und Gesichter. Streng genommen ist Rheuma gar keine Diagnose, sondern nur der Oberbegriff für hunderte unterschiedliche Krankheiten. Schätzungsweise zehn Millionen Deutsche leiden darunter.

Sendung vom 04.10.2017

Besatzungskinder im Nachkriegsdeutschland"Russenbalg!"

Sowjet-russische Soldaten bei ihrer Exerzierausbildung, Elstal, Juni 1990 (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst / Wladimir Borissow)

Schätzungen zufolgen haben nach 1945 Besatzungssoldaten circa 400.000 Kinder mit deutschen Frauen bekommen. Oft litten die Kinder unter Ausgrenzung und Stigmatisierung. Mit ihren Schicksalen befassen sich die Forscher erst seit wenigen Jahren.

Sendung vom 03.10.2017Sendung vom 02.10.2017
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