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Dienstag, 24.04.2018
 
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Weltzeit

Sendung am 24.04.2018 um 18:45 Uhr

Kambodscha vor der WahlEin Präsident im Kampf gegen die Demokratie

Der Ministerpräsident Kambodschas, Hun Sen, bei einem Treffen mit Medienvertretern seines Landes im Januar 2017 in Phnom Penh (imago/Xinhua)

Im Juli 2018 stehen in Kambodscha Parlamentswahlen an. Das Land wird seit über drei Jahrzehnten von Ministerpräsident Hun Sen regiert, seit letztem Herbst ohne jegliche Opposition. Kritische Medien wurden verboten. Doch die jungen Menschen lassen sich nicht mehr einschüchtern.

Sendung am 24.04.2018 um 18:30 UhrSendung vom 23.04.2018Sendung vom 19.04.2018Sendung vom 18.04.2018
(dpa / picture alliance / Heiko Junge)

Norwegens Flüchtlingspolitik"Hart, aber fair"?

Norwegen ist ein reiches Land - dank des vielen Öls. Und die fünf Millionen Norweger sollen besonders glücklich sein - solange sie unter sich sind. Letztes Jahr kamen so wenige Flüchtlinge nach Norwegen wie seit 1995 nicht mehr. Sie wissen auch warum.

Sendung vom 17.04.2018
(Jürgen Webermann, ARD Neu-Delhi)

Rassismus in Indien"Schwarz gleich Drogendealer"

Afrikanische Studenten kommen gerne nach Indien: es locken gute Universitäten und niedrige Lebenshaltungskosten. Doch sie haben es nicht leicht in dem Land, in dem "weiß gleich beautiful" ist. Viele klagen über Diskriminierung, Rassismus und Gewalt.

Sendung vom 16.04.2018
Harte Feldarbeit: Junge Frauen bei der Landarbeit unter der brütenden Sonnen auf dem Feld eines Kibbuz in Israel. (undatierte Aufnahme)  (picture alliance / dpa / Heidi Sternberg)

70 Jahre IsraelMythos Kibbuz als Labor des Landes

Kein Privateigentum und alle sind gleich - so lebten anfangs viele Israelis. Der Kibbuz sollte weniger grausam als die übrige Welt sein. Fast so wie Israel für die Juden. In 70 Jahren veränderte sich einiges, viel wurde erreicht. Was fehlt? Frieden.

Sendung vom 12.04.2018
Daniel Cohn-Bendit gibt eine Erklärung ab. Der Versuch des Studentenführer Daniel Cohn-Bendit, am 24.05.1968 trotz eines Einreiseverbots über den Grenzübergang "Goldene Bremm" bei Saarbrücken nach Frankreich zurückzukehren, ist gescheitert. Die französischen Behörden haben Cohn-Bendit nach tumultartigen Verhandlungen zurückgewiesen. | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / Roland Witschel)

1968 für Frankreich und USARiesige Revolten - und dann?

Die Proteste waren gewaltig im Mai 1968 in Frankreich: fast zehn Millionen Streikende, angefeuert durch eine Rede des Soziologie-Studenten Daniel Cohn-Bendit. In den USA mobilisierte die Kommunisten-Jagd an der Uni in San Francisco die Studierenden.

Sendung vom 11.04.2018
Ein Panzer der Sowjetunion vor dem Rundfunkgebäude in Prag am 21.08.1968 (picture alliance/dpa/)

1968 für CSSR und KubaWas bleibt vom "Prager Frühling"?

Die großen Träume des Aufbruchs in Osteuropa wurden 1968 in Prag mit Panzern niedergewalzt. Der "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" erlebte nur eine kurze Blüte. Oder? In Kuba scheinen noch Reste der Idee überlebt zu haben.

Sendung vom 10.04.2018Sendung vom 09.04.2018
Japanische Studenten werfen am 1.8.1968 Steine auf Fahrzeuge der Polizei am Eingang des Flughafens in Tokio (dpa / UPI)

1968 für Japan und VietnamSchlagstock und "Uncle Ho" siegten

Dass Japan heute so konservativ ist, hat auch mit der Niederlage der linken 68er-Bewegung zu tun. Dagegen ist 1968 in Vietnam ein Wendepunkt zu Gunsten der bis heute regierenden Kommunisten. Zwei asiatische Länder - wir erzählen ihre 68er-Geschichten.

Sendung vom 05.04.2018
Wahlplakat in Ungarn (dpa / Mehmet Yilmaz)

Ungarns Medien vor der WahlKritisch? Unerwünscht!

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán inszeniert sich als Retter des Volkes. Im Kampf gegen Europa und gegen freie Medien. Am Sonntag wählt Ungarn ein neues Parlament. Und obwohl die Verdrossenheit überwiegt, fehlt jede Wechselstimmung. Warum?

Sendung vom 04.04.2018
(Michael Frantzen)

Smart Cities in FinnlandStell' dir die Welt von morgen vor!

Helsinki - und vor allem das Viertel Kalasatama - ist ein Labor für Smart-City-Experimente. Hier wird der Müll automatisch abgesaugt. Die Haus-Sauna lässt sich per App bedienen. Und in der Schule soll jederzeit abrufbares Wissen kritisch hinterfragt werden.

Sendung vom 03.04.2018
Demonstranten bei einem Marsch am Gedenktag für Martin Luther King in Atlanta, Georgia, aufgenommen 2016 (picture alliance / dpa / Erik S. Lesser)

USA 50 Jahre nach Martin Luther KingZeit für eine neue Bewegung

Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King erschossen. Der Mord an dem schwarzen Geistlichen löste eine Welle von Unruhen aus. Und bis heute ist sein Traum vom Ende der Rassenunterschiede nicht verwirklicht. Das System der Sklaverei setzt sich fort, sagen Bürgerrechtler.

Sendung vom 29.03.2018
Somalische Flüchtlingskinder warten am 6. April 2017 auf die Zuteilung von Nahrungsmitteln in einem Hilfslager außerhalb von Mogadischu. Hunderte von Neuankömmlingen, überwiegend aus den von Hitze und Dürre betroffenen südlichen Landesregionen, leiden an Mangelernährung und suchen in Mogadischu nach Hilfe, wie die Vereinten Nationen in ihrem Bericht vom 17. Februar erklären. (AFP / ;Mohamed Abdiwahab)

Entwicklungshilfe in der Kritik Teure Almosen für Afrika

Milliardenschwere Hilfsprogramme haben die Afrikaner in Abhängigkeit statt in Selbstständigkeit gebracht. In Ländern wie Somalia ist jede Eigeninitiative erstickt. Kommt die Dürre, kommt auch Hilfe. Afrikanische Ökonomen fordern: raus aus der Opferrolle!

Sendung vom 28.03.2018
(Andreas Stummer)

Migranten in AustralienFrust, Langeweile und tiefsitzende Wut

Australien hat heute 25 Millionen Einwohner, ein wenig mehr als 300.000 sind afrikanischer Abstammung. Unter ihnen sind die Migranten aus dem Süd-Sudan die jüngste und am stärksten wachsende Flüchtlingsgruppe. Und die, die am meisten Probleme macht.

Sendung vom 27.03.2018Sendung vom 26.03.2018
Ein Wahlplakat für den ägyptischen Präsidenten Abdel-Fattah el-Sisi in Kairo. (dpa-Bildfunk / AP / Nariman El-Mofty)

Wahl in ÄgyptenSisi gewinnt durch Stabilität und Repression?

In Ägypten hat die Präsidentschaftswahl begonnen und keiner zweifelt am Sieg des Ex-Generals Sisi. Das Land scheint stabilisiert und durch große Bauprojekte im Aufwind. Doch der UN-Hochkommissar für Menschenrechte spricht von einem "Klima der Einschüchterung".

Sendung vom 22.03.2018
Ein Bus mit einer Familien-Reklame auf der Seite fährt durchs Bild (Srdjan Govedarica )

Bosnien und HerzegowinaEuropas verlorener Staat

Dritthöchste Arbeitslosigkeit der Welt und eine Luftverschmutzung wie in Nordkorea: Zwei Beispiele für das politische Versagen in Bosnien und Herzegowina. Seit Kriegsende 1995 leben Bosniaken, Serben und Kroaten getrennt. Wenige kämpfen gegen die "Geiselhaft der Ideologen".

Sendung vom 21.03.2018
(Michaela Vieser)

#MeToo in JapanDas große Schweigen

#MeToo hat in Japan keine Stimme. Sexuelle Übergriffe auf Frauen sind hier alltäglich. Nicht nur in der U-Bahn, wo es extra Wagons für sie gibt. Von klein auf lernen Japans Frauen, die Scham zu ertragen, still und alleine. Doch es gibt auch Ausnahmen.

Sendung vom 20.03.2018
Protestmarsch in Bratislawa, Slowakei, nach Mord an dem Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten. Demonstranten halten ein Schild hoch, auf dem steht: Rest in Peace! (AP/Bundas Engler)

Slowakei nach Journalisten-MordJán Kuciak offenbart düstere Seiten

Der Investigativ-Journalist Ján Kuciak ist im Februar ermordet worden. Er hatte über die Verbindungen der italienischen Mafia zu slowakischen Beamten recherchiert. Tausende demonstrieren nach dem Mord gegen die Regierung – und die Slowakei taumelt in eine Staatskrise.

Sendung vom 19.03.2018
Menschen in Bydgoszcz demonstrieren mit polnischer Flagge gegen die PiS-Regierung. (dpa / picture alliance / Tytus Zmijewski)

Land im WandelDas neue Selbstbild der Polen

Die polnische Regierungspartei PiS möchte das Land umkrempeln. Dabei gehe sie sehr kompromisslos vor, sagt Korrespondent Jan Pallokat. Alles, was früher gegolten habe, werde eingerissen. Die PiS-Politiker seien "Überzeugungstäter".

Sendung vom 15.03.2018
Wladimir Putin im Wahlkampf auf dem Nakhimova-Platz in Sewastopol auf der Krim (imago/Alexei Nikolsky)

Russland und die WahlDer ewige Putin

An einer neuen Amtszeit des Präsidenten Wladimir Putin hegt niemand Zweifel. Doch das Land steht vor großen Fragen, von denen mit der Wahl keine beantwortet wird – weder nach innen noch nach außen. Was folgt daraus? Eine Zwischenbilanz wenige Tage vor der Wahl.

Sendung vom 14.03.2018
Straßenperformance der kongolesischen Künstlerin Sarah Mukadi. Sie ist am ganzen Körper bunt bemalt und hebt die Arme. (Von Elisabeth Weydt)

Kaputter KongoDie Kunst aus der Gewalt

Um zwei Jahre hat Präsident Joseph Kabila im Kongo die Wahl verschoben. Die Folge sind blutige Proteste. Dazu kommen ethnische Konflikte und Rebellengruppen, die mit Gewalt um Land und Bodenschätze kämpfen. In dieser Not entsteht erfolgreiche Kunst, die helfen soll.

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