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Sonntag, 19.11.2017

Vollbild | Beitrag vom 28.10.2017

Viennale 2017Türkis-blaue Filmdämmerung an der Donau?

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Das Gartenbaukino in Wien während der Viennale 2017 (Imago / SKATA)
Das Gartenbaukino in Wien während der Viennale 2017 (Imago / SKATA)

Die Viennale ist das größte internationale Filmevent Österreichs, derzeit findet die 55. Ausgabe statt. Zwei Themen haben die ersten Tage geprägt: der plötzliche Tod des langjährigen Festivalleiters Hans Hurch und die Ergebnisse der Nationalratswahlen.

Hans Hurch hat knapp 20 Jahre lang die Viennale geleitet. Unter seiner Führung wurde das Filmfestival zu einem hoch angesehenen cinephilen Event, in dem in erster Linie die Filmkunst im Vordergrund stand. Bekannt und beliebt sind vor allem die gut kuratierten Sonderreihen und Retrospektiven, die die ganze breite des Kinos abbilden.

Zukunft eines Festivals

Diesen Sommer ist Hans Hurch überraschend im Alter von 64 Jahren in Rom an einem Herzinfarkt gestorben. Derzeit hat eine Interims-Führung die Leitung des Festivals übernommen und versucht diese Viennale ganz im Geiste von Hans Hurch zu gestalten.

Wie geht es aber zukünftig weiter mit der Viennale? Welches Profil wird sich das Festival geben? Wer übernimmt den den Job des Leiters und welche kuratorische Politik wird er oder sie verfolgen?

Die Angst vor Türkis-Blau

Mit diesen Fragen hat sich unser Filmmagazin "Vollbild" nach Wien begeben und eine ganze Sendung über die Standortbestimmung der Viennale konzipiert. Die Filmredakteure Susanne Burg und Patrick Wellinski sprachen und trafen dafür Franz Schwartz, den Interims-Leiter der Viennale; Dominik Kamalzadeh, den Filmredakteur der Tageszeitung "Der Standard"; die Regisseure Barbara Albert und Nicolas Wackerbarth; den neuen Direktor des Wiener Filmmuseums Michael Loebenstein und den Leiter des Österreichischen Film Instituts Roland Teichmann.  

Diese Begegnungen ergaben fast organisch auch eine Bestandsaufnahme der österreichischen Filmbranche nach den Nationalratswahlen. Eine mögliche ÖVP-FPÖ-Regierung beschäftigt die Filmemacher, Produzenten und Festivalleiter. Die Lage scheint angespannt. Welche Filmpolitik wird zukünftig in Österreich etabliert werden? Ist das nun das Ende des österreichischen Filmwunders? Führt Türkis-Blau an der Donau zur Filmdämmerung?

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