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Thema / Archiv | Beitrag vom 06.03.2012

Veränderte Musiklandschaften

Florian Drücke vom Bundesverband Musikindustrie über die Aussichten des Streaming-Dienstes "Spotify"

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Online-Abos für Musik werden immer stärker nachgefragt. (Stock.XCHNG - Camila Schnaibel)
Online-Abos für Musik werden immer stärker nachgefragt. (Stock.XCHNG - Camila Schnaibel)

Musik aus dem Netz - das ist digitaler Alltag und der Alptraum der Musikindustrie: Deren Umsätze sind in den letzten zehn Jahren um die Hälfte gesunken, weil viele Songs umsonst heruntergeladen wurden. Nun zeichnet sich vielleicht eine Lösung ab: durch sogenannte Streaming-Dienste.

Das sind Musikangebote, die man für wenig Geld und ganz legal abonnieren kann. In Deutschland gibt es schon eine ganze Reihe solcher Dienste. Nun will angeblich nächste Woche auch der schwedische Marktführer "Spotify" hierzulande starten.

Solche Streaming-Dienste seien eine "unglaublich spannende Facette" auf dem Musikmarkt, sagt Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie. Dass "Spotify" das Musikgeschäft in Deutschland umkrempele und die CD überflüssig mache, halte er jedoch für unwahrscheinlich. In Deutschland gebe es "Käufer, die die CD sehr schätzen". Mit ihnen würden 75 Prozent der Umsätze gemacht.

Drücke bestreitet den Vorwurf, seine Branche stelle sich gegen Erlösmodelle im Internet. Man habe gegenüber illegalen Downloaddiensten lediglich "seine Rechte verteidigt". Auch dass die Preise für neue Alben in den vergangenen Jahren zu teuer gewesen und die Nutzer deshalb ins Internet gewechselt seien, hält Drücke für unbegründet: "In Zeiten, in denen ein Latte Macchiato 3,50 Euro kostet, brauchen wir uns nicht über den CD-Preis zu unterhalten."

Sie können das vollständige Gespräch mit Florian Drücke mindestens bis zum 06.08.2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio

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Losgelöst von Schallplatten und CDs

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