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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 08.09.2017

Vätergeschichten aus Ostdeutschland Töchter und Söhne der DDR

Von Sabine Voss

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(Links seht Ihr die Mühlenstraße in Berlin vor der Deutschen Einheit und rechts ist die inzwischen als East-Side-Gallery bekannte Straße heute zu sehen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.) (Picture alliance / dpa / Eberhard Klöppel; Lukas Schulze)
Vor und nach dem Mauerfall - wie erlebten Schriftsteller den Bruch? (Picture alliance / dpa / Eberhard Klöppel; Lukas Schulze)

Die DDR litt an allmählichem Schwund, bevor sie kollabierte. Die antifaschistische Utopie der Anfangszeit verblasste von Generation zu Generation stärker. Die Überzeugten wurden abgelöst von den Distanzierten, und die letzte noch in der DDR geborene Generation wuchs schon hinein in Umbruch und Neufindung.

In autobiografisch gefärbten Geschichten blicken "Hineingeborene" auf das DDR-System mit all seinen politischen, sozialen und kulturellen Implikationen. Die Söhne und Töchter erinnern den Arbeiter- und Bauernstaat als Trauma, als Gewaltsystem. Oder sie erkunden eine Terra incognita.

Die Väter sind in den Geschichten Mitmacher und Handlanger oder Verfolgte. So geraten die Erzählungen über eine untergegangene Welt von Christoph Hein, Kurt Drawert und Paula Fürstenberg zur Abrechnung, zur nüchternen Bilanz oder zur Suche nach den eigenen Wurzeln.

Das Manuskript der Sendung zum Download (PDF)

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