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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 18.12.2016

Sozialarbeit der Premier LeagueVorlesen für Fußballer Pflicht

Von Ronny Blaschke

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Fußballspieler auf dem Platz (imago sportfotodienst)
In England sind die Profispieler vertraglich verpflichtet, sich gesellschaftlich zu engagieren. (imago sportfotodienst)

Wer in der Premier League kickt, der muss sich auch sozial engagieren: in Büchereien Kindern vorlesen oder Krankenhausbesuche absolvieren. Eine gute Idee, auch für die Bundesliga? Oder geht es letztendlich nur darum, eine soziales Image zu pflegen?

In Großbritannien drücken Bürger ihren Gemeinschaftssinn durch großzügiges Spenden aus. Auch deshalb sind die sozialen Projekte der englischen Klubs mit 2500 Mitarbeitern fest verankert in den Kommunen. Die Manchester United Foundation zum Beispiel hat 55 Mitarbeiter und ist an 13 Schulen angegliedert.

In London leistet Arsenal in the Community im eigenen Stadion Bildungsarbeit mit Jugendlichen, Senioren und Arbeitsuchenden.

Anders als in Deutschland sind die Profispieler in England vertraglich verpflichtet, Krankenhäuser zu besuchen oder in Büchereien Kindern vorzulesen. Sollte sich die Bundesliga daran orientieren? Oder verpasst sich die schwerreiche Premier League nur eine freundliche Fassade für ihre Milliardengeschäfte?

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat txt.

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